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Macbook-Präsentation: Apple bringt iPad-Feeling auf den Computer

APDer Apple-Konzern hat bei seiner Präsentation in San Francisco begeistert und enttäuscht. Weder ein neues iPhone noch einen Fernseher stellte Firmenchef Tim Cook vor, aber ein neues Macbook. Das lässt die Konkurrenz zwar alt aussehen - reicht es aber, um gegen die Windows-Ultrabooks zu gewinnen?

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...838276,00.html
  1. #160

    Zitat von wooz Beitrag anzeigen
    Wie gesagt: Ich glaube, es ist eine Gewöhnungsfrage. Hatte schon mehrfach unseren Windowsadmin da, weil der Rechner stottert. Z.B. weil beim Click auf ein Menü es kurz dauert, bis es auftaucht und der Mauscursor hängenbleibt. Oder man wechselt zwischen Programmen, man sieht erstmal nur Fensterrahmen und muss warten, bis der Inhalt gezeichnet wird. Kommentar des Windowsadmins: "Das ist doch wohl ganz normal". Nein, ist es nicht. Vom anderen Systemen kenne ich das nicht, selbst bei schwächerer Hardware.

    Solche Probleme kenne ich nur von XP (32bit). Wenn ich gleichzeitig 30 Fenster auf habe und das System zum Pagen zwinge. Und Plattenzugriffe dauern nun mal. Allerdings privat ist mir das auch mit XP nicht passiert, da ich da selten den kompletten Arbeitsspeicher aufgebraucht habe.
    Mein Win 7 (64bit) kennt diese Problem nicht, da der Rechner genügend RAm hat, diesen adressieren kann und er daher noch nie pagen musste, selbst dann nicht, wenn die Videobearbeitung alle 4 Prozessoren voll ausgelastet hat.

    PS.: Gestern habe ich bei Saturn wieder festellen müssen, dass ein mit meinem 4 Jahre alten Win7-PC vergleichbarer iMac noch über 1000€ kostet. Und das obwohl er deutlich schlechter ausgestatet ist (kleinere Platte, weniger Hauptspeicher usw.)
  2. #161

    Zitat von Pan Sartre Beitrag anzeigen
    Seit wann verkauft Apple das, was sich der Kunde wünscht?
    Gibt es einen Kaufzwang für Apple-Produkte? Wenn nein, dann muss es wohl so sein, dass Apple baut, was die Kunden sich wünschen, sieht man sich die Verkaufszahlen an.
    Und nochmal - was soll dieser Pro-Quatsch? "Professionell" ist doch nicht die Arbeit an einem Computer, sondern dass, was hinten rauskommt bzw. der Fakt, dass damit Geld verdient wird. Warum soll man dafür extra Geräte bauen? Das geht gar nicht, weil "professionell" immer auch eine gewisse Spezialisierung mit sich bringt, davon kann eine Firma, die den Massenmarkt bedient aber nicht leben. Also passt entweder das Anwendungsprofil des Profis in die Geräte, die der Massenmarkt anbietet, oder derjenige muss sich nach Spezialhardware umsehen.
    Lustig ist ja auch, wie viele "Profis" sich gerade in den MAC-Foren tummeln, für die es nichts interessanteres gibt, als die Frage, ob und wie man die serienmäßige SSD oder den RAM durch einen besseren, weil größeren Grauimport ersetzen kann, weil man dadurch ein paar Euro spart im Gegensatz zum Kauf bei Apple direkt. Alles lupenreine Profis. ;)
  3. #162

    Zitat von wooz Beitrag anzeigen
    Wie gesagt: Ich glaube, es ist eine Gewöhnungsfrage. Hatte schon mehrfach unseren Windowsadmin da, weil der Rechner stottert. Z.B. weil beim Click auf ein Menü es kurz dauert, bis es auftaucht und der Mauscursor hängenbleibt. Oder man wechselt zwischen Programmen, man sieht erstmal nur Fensterrahmen und muss warten, bis der Inhalt gezeichnet wird. Kommentar des Windowsadmins: "Das ist doch wohl ganz normal". Nein, ist es nicht. Vom anderen Systemen kenne ich das nicht, selbst bei schwächerer Hardware.
    Nun ja...das scheint bei ihnen dann ein Einzelfall zu sein.

    Generell sind diese pauschalen Aussagen, dass Windows immer abstürzt und nicht funktioniert und MacOS nie abstürzt und keine Fehler hat, Unsinn. Beides sind hochkomplexe Softwareprodukte und beide enthalten Fehler und Sicherheitslücken. Die auf DOS basierenden Windows-Versionen hatten in der Tat Probleme mit der Stabilität. Seit über 10 Jahren gibt es aber nur noch Windows-Versionen, die auf dem NT-Kern basieren und die laufen im großen und ganzen ziemlich stabil. Dass auch MacOS hier und da Probleme mit nicht/langsam startenden Programmen, Abstürzen und Kernel-Panic hat, zeigt ein Blick in die Mac-User-Foren.
  4. #163

    Zitat von jimapollo Beitrag anzeigen
    Das ist nicht ihr Ernst oder?
    Doch.
    Soll ich ihnen auch gleich erklären, wie das mit dem Weihnachtsmann und dem Osterhasen ist?
    Nein, aber damit haben Sie gleich die Erklärung geliefert, worauf Ihre Behauptung zur künstlichen Verknappung fußt :P

    Zum Thema: effizienter Warenumschlag / kurze Lagerhaltung ist nicht gleichbedeutend mit künstlicher Verknappung. Apple vertreibt (fast) keine limitierten Auflagen - die Produkte sind i.d.R. ausreichend verfügbar bis zur Ablösung/Einstellung.
  5. #164

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Eben. Es geht nur noch um Verkaufszahlen und Kohlekohlekohle.
    Natürlich ist das so, war auch nie anders. Das schließt "Think different" nicht aus bzw. kann auch Mittel zum Zweck sein.
    Aber selbst wenn Apple ein gemeinnütziger Verein wäre, müsste/würde man seine Produkte der Masse anpassen und nicht dem Einzelnen, der gern noch die ein oder andere Schnittstelle hätte, zumal sich dieses Bedürfnis ja auch per gescholtenem Adapter befriedigen lässt. Apples "Think Different" beinhaltet ja gerade das Weglassen von Überflüssigem, das ist Teil der Produktphilosophie. Der Idealzustand wäre wahrscheinlich gar keine sichtbare Schnittstelle, das ist aber (noch) nicht möglich.
  6. #165

    Zitat von uglyripper Beitrag anzeigen
    Gibt es einen Kaufzwang für Apple-Produkte? Wenn nein, dann muss es wohl so sein, dass Apple baut, was die Kunden sich wünschen, sieht man sich die Verkaufszahlen an.
    In den Achzigern ging es noch vornehmlich um Klamotten. Wer kein Krokodil auf dem Shirt oder Socken mit bestimmten Muster hatte gehört nicht dazu. Heute braucht man einen abgebissene Apfel auf dem Handy um dazu zu gehören.
    Sowas nennt man Gruppenzwang!
  7. #166

    Zitat von neurobi Beitrag anzeigen
    Sowas nennt man Gruppenzwang!
    Ja, mag sein aber - warum stört es sie? So ist die Welt nun mal leider und das bei weitem nicht nur in Bezug auf Apple. In in irgendweiner Weise unterliegen die allermeisten Menschen diesem Phänomen. Nun nimmt aber niemand schaden, wenn er aus einem "Gruppenzwang" heraus einen Apple kauft - im Gegenteil ich bin sogar der Ansicht dass Apple für unbedarfte Nutzer das bessere Paket im Angebot hat. Zudem ist es für 95% der Nutzer heute aus technischer Sicht völlig egal, was für einen Computer sie benutzen, die sind alle mehr als ausreichend, da wird dann eben die Farbe zum kaufentscheidenden Kriterium. Auf der anderen Seite wird ein Produkt nicht dadurch automatisch schlechter, dass ein paar Hipster es kaufen, meist sind das sogar ganz gute Produkte, die nicht umsonst "Kult" geworden sind.
    Und ein ebensolcher Zwang ist es schon aus Prinzip Anti-Apple zu sein, das ist nichts anderes als der Versuch individueller zu sein, weil man ja nicht dazugehört, oder individueller zu sein, weil man die Produkte ja professionell nutzt. Selbigen Hintergrund hat das Gestöhne, früher wäre alles besser gewesen bei Apple - da hatten die Rechner sogar noch professionelle VGA-Schnittstellen. Das ist auch nichts weiter als die Trauer in seiner achso individuellen Nische von der Masse eingeholt worden zu sein.
    Und - potzblitz - es gibt sie auch heute noch, die Leute, die sich einen MAC aufgrund technischer Kriterien kaufen.








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