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Lufthansa-Tarifkampf: "Der nächste Streik wird schnell kommen"

DPANach dem Streik ist vor dem Streik: Kaum ist der Ausstand der Lufthansa-Flugbegleiter in Frankfurt beendet, droht die Gewerkschaft mit neuen Arbeitsniederlegungen - und die sollen nicht lange auf sich warten lassen.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...853207,00.html
  1. #10

    Aber die Ufos haben Spaß!

    Aus der Streikfibel der UFO-Internetseite: (...) Eigentlich haben wir dabei auch immer Spaß. Und so ernst die Eingangsworte oben auch klingen mögen – es spricht absolut nichts dagegen, den Arbeitsschritt „Streik“ so zu bewältigen, wie wir als Kabine eigentlich all unsere Arbeitsaufgaben erledigen – mit einem gehörigen Maß an Spaß und Freude.(...)
  2. #11

    Zitat von petsy157 Beitrag anzeigen
    Diese Aroganz der sogenannten Arbeitnehmervertreter ist schon nicht mehr in Worte zu fassen.
    Leider ist es in Deutschland nicht von Erfolg gekrönt, eine Gewerkschaft zu verklagen und diese für die angerichteten Schäden in Regress zu nehmen.
    Mein Tip an die Lufthansa, verlagert den Sitz der Personalgesellschaft ins Ausland und entlasst alle diese Quertreiber, die nur eines im Sinn haben, nämlich das Unternehmen zu vernichten.
    Nun ja, deswegen streiken die UFOs ja solange sie noch die Macht dazu haben. Kann man ihnen nicht verdenken, oder würden Sie sich Ihren Arbeitsplatz / Markt ohne Gegenwehr wegnehmen lassen?

    Aber was die Kritik an den Spartengewerkschaften angeht: waren es nicht die Arbeitgeber, die die Flächentarifverträge zerschlagen haben? Ja, und jetzt sind die pösen Arbeitnehmer doch tatsächlich einen Schritt weitergegangen und haben mehr zersplittert als es den Arbeitgebern lieb ist. Na sowas aber auch.

    Aber vielleicht dämmert es den Arbeitgebern irgendwann doch noch mal, ob es zu den Zeiten damals bei weniger Arbeitskämpfen doch besser war. Wenn nicht, dann müssen sie, und leider auch wir Kunden, eben die Konsequenzen tragen.
  3. #12

    Sie haben nur vergessen zu erwähnen, dass das Unternehmen dann in Besitz der Arbeitnehmer überzugehen hat! Oder wollen Sie tatsächlich die Arbeitnehmer für Fehlentscheidungen eines überforderten oder unfähigen Managements in die Haftung nehmen.Was verstehen Sie überhaupt unter "postive(n)m Einsatz der Mitarbeiter"? In 45 Jahren Berufsleben habe ich negativen Einsatz von Arbeitnehmern sehr selten erlebt. Eher schon, dass durch falsche Geschäftspolitik negative Betriebsergebnisse generiert wurden!
  4. #13

    Ich bin mit Hundt nur sehr selten einer Meinung, aber in diesem Fall schon. Es muss gelten: pro Betrieb eine Gewerkschaft, die die Tarifverhandlungen für ALLE Beschäftigten führt. Das muss ja keine DGB-Gewerkschaft sein, sondern z.B. die, der die Mehrheit der Mitglieder angehört. So wie es jetzt teilweise ist, dass es z.B. bei der LH theoretisch dreimal im Jahr zu Streiks und Flugausfällen kommen kann, wenn Kabinenpersonal, Piloten und Bodenpersonal jeweils getrennt verhandeln und evtl. Streiken, das kann es auch nicht sein.

    Zitat von elwu Beitrag anzeigen
    "Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt warnte angesichts des Streiks vor dem wachsenden Einfluss von Spartengewerkschaften."

    Klar: denn das sind die einzigen, die für die Beschäftigten wirklich etwas erreichen.

    Anders als die handzahmen DGB-Gewerkschaften, die in der übergroßen Koalition mit CDUCSUFDPSPDGrünen und den Arbeitgebern seit Ende der 90er die Lohnzuwächse im Schnitt knapp unter der Inflationsrate hielt.
  5. #14

    Zitat von ColynCF Beitrag anzeigen
    Nun ja, deswegen streiken die UFOs ja solange sie noch die Macht dazu haben. Kann man ihnen nicht verdenken, oder würden Sie sich Ihren Arbeitsplatz / Markt ohne Gegenwehr wegnehmen lassen?

    Aber was die Kritik an den Spartengewerkschaften angeht: waren es nicht die Arbeitgeber, die die Flächentarifverträge zerschlagen haben? Ja, und jetzt sind die pösen Arbeitnehmer doch tatsächlich einen Schritt weitergegangen und haben mehr zersplittert als es den Arbeitgebern lieb ist. Na sowas aber auch.

    Aber vielleicht dämmert es den Arbeitgebern irgendwann doch noch mal, ob es zu den Zeiten damals bei weniger Arbeitskämpfen doch besser war. Wenn nicht, dann müssen sie, und leider auch wir Kunden, eben die Konsequenzen tragen.
    Meinen Arbeitsplatz kann ich mir nur selbst wegnehmen. Verständniss für einen Streikenden kann ich beim besten Willen niemals aufbringen. In der deutschen Hängematte hat der Arbeitnehmer doch eh die Narrenfreiheit. Das es aber der Unternehmer ist der den Dreckskarren zieht auf die Idee kommt keiner.

    Flächentarifverträge sind nicht mehr Zeitgemäß, denn jede Region und jedes Unternehmen tickt anders. Also warum soll man an einem veralteten System festhalten.
    Jeder hat bei uns die freie Berufswahl und kann sich seinen Arbeitgeber selbst aussuchen, wenn man bei der LH ach so schlechte Bedingungen vorfindet, warum wechseln denn dann so wenige zu anderen Fluggesellschaften?
    Als Kunde kann interessiert mich es überhaupt nicht was innerbetrieblich passiert, ich bezahle für eine Dienstleistung und die muss von den Mitarbeitern des Unternehmens erbracht werden.
    Daran sollte sich die Gewerkschaft richten,verhandeln heißt immer Kompromisse schliessen, dies ist scheinbar aber die UFO nicht bereit. Der Einsatz von Leiharbeitern oder sonstige Unternehmensführungsentscheidungen ist eine Entscheidung des Geschäftsführung nicht einer Gewerkschaft.
  6. #15

    Zitat von ikswolsok Beitrag anzeigen
    Sie haben nur vergessen zu erwähnen, dass das Unternehmen dann in Besitz der Arbeitnehmer überzugehen hat! Oder wollen Sie tatsächlich die Arbeitnehmer für Fehlentscheidungen eines überforderten oder unfähigen Managements in die Haftung nehmen.Was verstehen Sie überhaupt unter "postive(n)m Einsatz der Mitarbeiter"? In 45 Jahren Berufsleben habe ich negativen Einsatz von Arbeitnehmern sehr selten erlebt. Eher schon, dass durch falsche Geschäftspolitik negative Betriebsergebnisse generiert wurden!
    Seit wann ist man als Gehaötsempfänger ein Eigentümer einer Gesellschaft? Dazu gehört schon etwas mehr, aber davor schreckt ja jede Gewerkschaft zurück. Die haben ihre eigenen Betriebe in der Vergangenheit ja bildlich an die Wandgefahren.
    Für Fehlentscheidungen haftet die Geschäftsführung, für den Ruf einer Gesellschaft und deren darstellung in der Öffentlichkeit aber jeder einzelne Mitarbeiter, dafür bekommt er auch sein Gehalt.
    Negativer Einsatz der Mitarbeiter ist ganz einfach, sobald ein Unternehmen einen Schaden durch seine Tätigkeit, Verhalten erhält, ist dies schon belegt.
    Gerade bei der LH im Flieger kommt man sich vor als sei der Kunde der, der zwischen den Regelpausen stört und das ist sehr wohl eine Schädigung des Unternehmens.
  7. #16

    Was bedeutet die Überschrift des Artikels "Lufthansa-Tarifkampf: "Der nächste Streik wird schnell kommen"?

    Steht schon wieder eine Gruppe von LH-Mitarbeitern zum Streik an oder will der Redakteur uns sagen, dass der laufende Streik noch nicht beendet ist?
  8. #17

    die Gewerkschaft UFO will sich gegenüber ver.di profilieren

    ein sehr guter Leitartikel :
    http://nachrichten.rp-online.de/leitartikel/streik-zur-unzeit-1.2971280
  9. #18

    Nicht die Flugbegleiter...

    Bevor man sich hier über die Flugbegleiter aufregt, sollte man mal über den unfähigen Vorstand reden. Die sind doch in Wirklichkeit die Schuldigen an diesem Streik!!
  10. #19

    Tränen der Rührung

    Zitat von petsy157 Beitrag anzeigen
    Meinen Arbeitsplatz kann ich mir nur selbst wegnehmen. Verständniss für einen Streikenden kann ich beim besten Willen niemals aufbringen. In der deutschen Hängematte hat der Arbeitnehmer doch eh die Narrenfreiheit. Das es aber der Unternehmer ist der den Dreckskarren zieht auf die Idee kommt keiner.

    Flächentarifverträge sind nicht mehr Zeitgemäß, denn jede Region und jedes Unternehmen tickt anders. Also warum soll man an einem veralteten System festhalten.
    Jeder hat bei uns die freie Berufswahl und kann sich seinen Arbeitgeber selbst aussuchen, wenn man bei der LH ach so schlechte Bedingungen vorfindet, warum wechseln denn dann so wenige zu anderen Fluggesellschaften?
    Als Kunde kann interessiert mich es überhaupt nicht was innerbetrieblich passiert, ich bezahle für eine Dienstleistung und die muss von den Mitarbeitern des Unternehmens erbracht werden.
    Daran sollte sich die Gewerkschaft richten,verhandeln heißt immer Kompromisse schliessen, dies ist scheinbar aber die UFO nicht bereit. Der Einsatz von Leiharbeitern oder sonstige Unternehmensführungsentscheidungen ist eine Entscheidung des Geschäftsführung nicht einer Gewerkschaft.
    Ihr Kommentar ist ja rührend. Bevor ich hier schreiben konnte, musste ich mir erst einmal die Tränen trocknen, die Tränen der Rührung, die Ihr Beitrag für die ach so schwer arbeitenden Unternehmer hervorgerufen hat.
    Bisher hat noch kein Beschäftigter ein Unternehmen gegen die Wand gefahren, es waren immer die Führungspersonen, die versagt haben. Ich darf nur an solche Prachtexemplare von Versagern wie Middelhoff (Karstadt) oder Funke (HRE) erinnern. Hier stopfen sich absolute Versager die Taschen voll und die Leidtragenden sind die Beschäftigten.
    Um solches versagendes Führungspersonal scheint es sich auch bei der Lufthansa zu handeln. Wenn den Leuten in den Vorstandsetagen nichts anderes einfällt, als den Beschäftigten mit den miesesten Tricks die Einkommen zu senken, dann kann man nur von Versagen sprechen.
    Wenn mit solchen miesen Tricks die Einkommen gesenkt werden sollen, so gaht das die Beschäftigten sehr wohl etwas an. Denn diese sind es, die das Versagen des Vorstandes ausbaden müssen. Oder haben Sie schon einmal davon gehört, dass, sei es bei noch so schlechter Lage eines Unternehmens, die Vorstände von ihren Millionengehältern etwas zurückgenommen haben.
    Jeder Beschäftigte in diesem Land sollte stolz darauf sein, dass es noch Beschäftigte gibt, die sich für ihre Sache einsetzen und die auch für alle anderen kämpfen, denen eingeredet wurde, es hat keinen Zweck. Darum Kämpft weiter, bis das Zoiel ereicht ist.








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