Lufthansa-Streik: Hunderte Passagiere übernachten auf Feldbetten

DPADer Ausstand bei der Lufthansa sorgt weiter für Ärger bei den Passagieren: Erneut müssen rund 20 Flüge gestrichen werden. In München und Frankfurt verbrachten viele Reisende die Nacht auf Feldbetten am Flughafen.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...853984,00.html
  1. #10

    Feldbetten? Welch ein Luxus!

    Ich persönlich musste schon öfter die Nacht in einer Flughafenhalle verbringen, und das ganz ohne Streik.
    Der internationale Flug aus Frankfurt kam im Zielland gegen Mitternacht an (es gab keinen alternativen Flug), und am nächsten Morgen ging's weiter mit dem Inlandsflug. Ein Feldbett wäre da ganz praktisch gewesen. Wenn man etwas Glück hatte, erwischte man ein paar nebeneinander stehenden Hartschalensitze, auf denen man sich lang machen konnte. Der Rücken war allerdings nicht sehr begeistert ob diesen "Komforts".
  2. #11

    SPON, es reicht!

    Zitat von Hans58 Beitrag anzeigen
    Demnächst wird noch eine neue Diskussionsrunde zu dem Thema "Streik der Flugbegleiter" eröffnet, wenn am Freitag die Feldbetten knapp werden.

    Liebe SpON-Redaktion, was erwartet man eigentlich nun noch Neues, was nicht schon in den laufenden Diskussionsrunden zum x-ten Mal durchgekaut wurde und weiter (ja, auch von mir) durchgekaut wird.
    Hans58 kann ich nur zustimmen.
    Wie lange will SPON noch Menschen ein Forum bieten, die andere nur beleidigen, demütigen und verhöhnen wollen.
    Die journalistische Arbeit, nämlich die genaue Analyse der Forderungen von LH und UFO, erspart sich die SPON Redaktion.
    Tarifverträge für Flugbegleiter bei LH sind im höchsten Masse komplex und umfangreich, für Aussenstehende kaum zu verstehen.

    Da fällt es leichter über die Feldbetten in MUC und FRA zu berichten.
  3. #12

    Dieses Argument greift zu kurz

    Zitat von fuenf6 Beitrag anzeigen
    Wer hat den deutschen Fluggesellschaften das Leben schwer gemacht? Die Politik mit der Luftverkehrsabgabe. Statt diesen durch vollen Kassen auszusetzen und Lufthansa und Air Berlin zu helfen, fordern jetzt Politiker die Abschaffung der kleinen Gewerkschaften. (CDU Dr. Joachim Pfeiffer MdB und besonders grotesk SPD Florian Pronold) Geht es da um das persönliche Wochenende? Auffällig auch dass das Management nicht gesprächsoffen ist. Warum? Beim letzten Pilotenstreik war der Spuk nach Stunden vorbei, warum bei den Kleinen nicht?
    Luftverkehrsabgabe? Lächerlich! Woher rührt denn dieser ruinöse Wettbewerb und diese Perversitäten wie Wochenedtrips zum Shopping nach Mailand für 30 EUR? Das ist die Großmannssucht von Provinzfürsten, die neben jedes Kuhkaff einen Flughafen hinklotzen. Kassel-Kalden, Magdeburg - eine Investitionsruine nach der anderen. Vielleicht solte man noch den Nürburgring zum Flughafen umbauen?

    Was macht man mit einem Flughafen, den niemand anfliegen will? Man geht betteln bei Ryanair & Co. und lockt diese mit null Landegebühren. Toller Deal! Man macht sich abhängig von einem Blutsauger, subventioniert den irren Iren mit kostenlosem Service und macht den atablierten Fluggesellschaften das Leben schwer, die brav die Kosten für ihre Infrastruktur tragen. Das ist doch eine durchgeknallte Politik.

    Fliegen muss teurer werden und zwar knackig. Diese Billigfliegerei ist ein Skandal, umweltgefährdend und unnachhaltig.
  4. #13

    Ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz

    Streiken schont die Umwelt und zeigt die Grenzen des Wachstums.
  5. #14

    Zitat von Gluehweintrinker Beitrag anzeigen
    Luftverkehrsabgabe? Lächerlich! Woher rührt denn dieser ruinöse Wettbewerb und diese Perversitäten wie Wochenedtrips zum Shopping nach Mailand für 30 EUR? Das ist die Großmannssucht von Provinzfürsten, die neben jedes Kuhkaff einen Flughafen hinklotzen. Kassel-Kalden, Magdeburg - eine Investitionsruine nach der anderen. Vielleicht solte man noch den Nürburgring zum Flughafen umbauen?

    Was macht man mit einem Flughafen, den niemand anfliegen will? Man geht betteln bei Ryanair & Co. und lockt diese mit null Landegebühren. Toller Deal! Man macht sich abhängig von einem Blutsauger, subventioniert den irren Iren mit kostenlosem Service und macht den atablierten Fluggesellschaften das Leben schwer, die brav die Kosten für ihre Infrastruktur tragen. Das ist doch eine durchgeknallte Politik.

    Fliegen muss teurer werden und zwar knackig. Diese Billigfliegerei ist ein Skandal, umweltgefährdend und unnachhaltig.
    Wenn man Ihren Beitrag sorgfältig liest, könnte man geradezu glauben, die Lufthansa hätte auf dem Flughafen Hahn Landeverbot.
  6. #15

    Wer will denn nach Hahn?

    Zitat von querulant_99 Beitrag anzeigen
    Wenn man Ihren Beitrag sorgfältig liest, könnte man geradezu glauben, die Lufthansa hätte auf dem Flughafen Hahn Landeverbot.
    Umgekehrt wird ein Schuh daraus: niemand braucht Hahn. Wären in Hahn von Ryanair faire Preise zu bezahlen, flögen sie nicht von dort :-)