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Lotsen, Piloten, Lokführer: Kleine Gruppe, großer Streik

FraportDie Streikmacht der Minderheit: Weil die Gewerkschaft der Flugsicherung 200 Leute streiken lässt, liegt ab dem Nachmittag der halbe Frankfurter Flughafen lahm. Das schürt alte Ängste. Droht Deutschland ein Streik-Chaos, weil immer mehr Splittergruppen für ihre Rechte kämpfen?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...815650,00.html
  1. #60

    ja ja die Existenz ..

    Zitat von Growling Mad Scientist Beitrag anzeigen
    Ja, diese Streiker sind schon schlimm!!!!
    Am besten Hirn abschalten, zur Arbeit gehen und weiter als braver Sklave leben... ist es das was ihr wollt liebe Spiegel-Redakteure?
    Wer hier Ängste schürt sind doch unsere lieben Medien... aber doch nicht die Meschen die um ihre Exisitenz kämpfen müssen.
    Vorhin kamen in den ZDF-Nachrichten die Zahlen:

    bisheriges Einkommen: 45000 Euro
    von der Gewerkschaft gefordert: Erhöhung auf 66000 Euro
    vom Arbeitgeber angeboten: Erhöhung auf 52000 Euro
    Von der Gewerkschaft abgelehnt, weil zu wenig.

    Nur 52000 Euro? Wie soll man davon seine Existenz sichern? Ich nehme an, dass Sie ebenfalls dort arbeiten und mit Ihrem unterdurchschnittlichen Einkommen sich kein Auto für 1/2 Mio. leisten können ....
  2. #61

    zur verfassung:
    um es zu wiederholen :das grundgesetz erlaubt die schädigung unbeteiligter dritter im streik nur,weil sonst streiks völlig unmöglich wären.-

    aus dem zusammenhang folgt also,dass streiks die schädigung unbeteiligter dritter so weit wie irgend möglich vermeiden müssen.-

    das gegenteil ist oft der fall- wer das bestreitet,lebt in einer
    traumwelt.-gewerkschaften planen gelegentlich so,dass eine maximale schädigung der wirtschaft erreicht wird.bsp streik während der berlinale uswuswuswusw

    daraus folgt übrigens ferner,dass der herkömmliche streik dann
    VERFASSUNGSWIDRIG IST;WENN ES EINE MODERNERE FORM DES sTREIKS GEBEN SOLLTE: Diese gibt es mE. -

    im übrigen resultiert ebenfalls aus der verfassung,dass man sich um eine modernere form des streiks BEMÜHEN MUSS-was man nicht tut.
    Zitat von Waldesmeister Beitrag anzeigen

    ....
    Was hat das mit dem Thema zu tun?
    was haben ihre persönlichen unterstellungen mit dem thema zu tun?
    ich wiederhole meine thesen so lange,bis sie wirken-und nehme völlig
    gelassen in kauf,dass das auch jahrzehnte dauern kann.-wieso sollte ich verbittert sein-ich bin ja froh,nicht so dämlich zu sein wie andere
  3. #62

    Genau das...

    Zitat von makuzei Beitrag anzeigen
    das gegenteil ist oft der fall- wer das bestreitet,lebt in einer
    traumwelt.-gewerkschaften planen gelegentlich so,dass eine maximale schädigung der wirtschaft erreicht wird.bsp streik während der berlinale uswuswuswusw
    ...ist ja leider die EINZIGE Sprache die viele der sogenannten Entscheidungsträger verstehen.
    Im Falle des FRAPORT ist das ganze ja noch pikanter, da der Personalfuzzel ein ex-Gewerkschafter ist, der jetzt gegen den VOM IHM SELBST berufenen Schlichters Schlichterspruch ist.
    Die Gewerkschaft hatte selbigem zugestimmt.


    Zitat von makuzei Beitrag anzeigen
    zur verfassung:
    um es zu wiederholen :das grundgesetz erlaubt die schädigung unbeteiligter dritter im streik nur,weil sonst streiks völlig unmöglich wären.-

    aus dem zusammenhang folgt also,dass streiks die schädigung unbeteiligter dritter so weit wie irgend möglich vermeiden müssen.-
    Dieser Umkehrschluss ist schlicht und ergreifend Mumpitz.

    Ich persönlich hoffe, das wenn die Koalition es wagt das Streikrecht anzufassen, das dann ENDLICH mal das Volk aufwacht.

    Aber vermutlich ist das ein Traum. Genauso wie eine vernünftige, nicht einseitige Berichterstattung über solche Streiks.

    Sorry, aber Ihre Sicht ist falsch.
  4. #63

    Das ist eben Markt

    Zitat von spiegelleser987 Beitrag anzeigen
    Vorhin kamen in den ZDF-Nachrichten die Zahlen:

    bisheriges Einkommen: 45000 Euro
    von der Gewerkschaft gefordert: Erhöhung auf 66000 Euro
    vom Arbeitgeber angeboten: Erhöhung auf 52000 Euro
    Von der Gewerkschaft abgelehnt, weil zu wenig.

    Nur 52000 Euro? Wie soll man davon seine Existenz sichern? Ich nehme an, dass Sie ebenfalls dort arbeiten und mit Ihrem unterdurchschnittlichen Einkommen sich kein Auto für 1/2 Mio. leisten können ....
    Und was ist jetzt nicht ok mit dem Vorschlag? Finden Sie 66000 EUR waeren zuviel, aber woran messen Sie das? Herr Ackermann hat teilweise jaehrlich 10 Mio EUR verdient, sein Ziel war die Maximierung des Shareholder Values und wie war seine Performance? Er hat den Aktienkurs in seiner Amtszeit von ca. 70 EUR auf ca 40 EUR runtergepruegelt, also hat er Mio. verdient fuer ein totales Versagen. Herr Ackermann wuerde jetz mit dem Markt argumentieren, und gleiches machen die Rofffeldangestellten, die holen raus was geht und das ist ihr Recht und solange sich ein Land Nieten wie Ackermann leisten kann, sollten die Flughafenarbeiter ruhig auch gierig sein.
  5. #64

    Spezialisierung

    Zitat von alexbln Beitrag anzeigen
    das ist aber sehr naiv- exorbitante lohnsteigerung für eine kleine gruppe- da freut sich der betriebsfrieden.
    Den Betriebsfrieden stört hier Verdi, weil Verdi zittern muss um seine Mitglieder. Verdi hat bis heute nichts großes "gerissen" und ist immer noch den Beweis seiner Existenzberechtigung schuldig.

    Die Monstergewerkschaft ist halt wie ein Supertanker: Viel zu schwerfällig, und die bei der Vereinigung versprochenen Synergieeffekte sind nie eingetreten. Haben jemals die Busfahrer für die Journalisten gestreikt? Nein. Warum sind dann also in einer Einheitsgewerkschaft zusammengefasst worden?

    Natürlich sind da spezialisierte Gewerkschaften effektiver. Und darauf sind die Verdi-Betriebsräte natürlich neidisch.
  6. #65

    Wahnsinn

    Zitat von spiegelleser987 Beitrag anzeigen
    Vorhin kamen in den ZDF-Nachrichten die Zahlen:

    bisheriges Einkommen: 45000 Euro
    von der Gewerkschaft gefordert: Erhöhung auf 66000 Euro
    vom Arbeitgeber angeboten: Erhöhung auf 52000 Euro
    Von der Gewerkschaft abgelehnt, weil zu wenig.

    ....
    Deutschland ist das einzige Land, wo der Follow me Fahrer 100% mehr verdient als ein Lokführer.
  7. #66

    Sie haben es sich verdient

    Zitat von marka Beitrag anzeigen
    Deutschland ist das einzige Land, wo der Follow me Fahrer 100% mehr verdient als ein Lokführer.
    Dann wird es Zeit, dass die Lokführer endlich ihren angemessenen Lohn erhalten. Denn von Investmentbankern lernen, heißt, soviel wie möglich für sowenig wie erforderlich, abzocken.
    Damit möchte ich aber keinesweg Vorfeldlotsen und Lokführer mit Investmentbankern in einen Topf werfen. Denn Vorfeldlotsen und Lokführer haben einen verantwortungsvollen Beruf der für die Allgemeinheit wertvoll ist. Im Gegensatz zu den Bankern. Somit haben die beiden Berufsgruppen mit viel Verantwortung ihre Erhöhungen, im Vergleich zu den Bankern, mehr als verdient.
  8. #67

    Verdi

    Zitat von purefrancis Beitrag anzeigen
    Wenn bereits ver.di, die ja nun wahrlich nicht im Verdacht steht, Teil des kapitalistischen Ausbeutertums zu seien,
    So, tut Verdi das nicht? Ich sehe das anders. Verdi hat jahrzehntelang mitgemacht bei der faktischen Lohnabsenkung Deutschlands und der Plünderung unserer Sozialkassen zugusten von Frühverrentungsprogrammen zu Gunsten von Leuten, die nicht wegen körperlicher Probleme einfach so früher in Rente wollen.
  9. #68

    Zitat von j1958 Beitrag anzeigen
    Die Herrschaften sollen man für 70% mehr Gehalt streiken, die Industrie wird mit Hochdruck an Automatisierungslösungen arbeiten.
    Unsinn. Hier kann man nichts automatisieren.

    Wir reden hier nicht gerade über die intellektuelle Topschicht. Die Vorfeldfahrer düsen mit ihren Wagen dahin wo man es ihnen sagt und dürfen dabei keinen Jumbo rammen, damit aber hat aich das intellektuelle Potential auch schon ausgeschöpft.
    Wenn's so einfach ist, warum machen Sie's dann nicht? Ach, vielleicht fehlt Ihnen die Ausbildung dazu? Ja, dann...
  10. #69

    Gf

    Zitat von Internetuser Beitrag anzeigen
    JEDER Beruf/Arbeitsplatz wird zumindest versucht durch Automaisierung mehr oder weniger abzuschaffen und durch Maschinen zu ersetzen. Das ist nichts neues und sollte auch ihnen nicht entgangen sein.
    Ach, gibt es schon Versuche die Geschäftsführung durch Automaten zu ersetzen?


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