Londoner Kulttaxis: "Black cab"- Hersteller ist pleite
REUTERSSie bestimmen das Bild auf Londons Straßen - nun droht ihnen das Aus: Der Hersteller der legendären "Black cabs" hat Insolvenz angemeldet. Die Autogewerkschaft fordert staatliche Hilfe für das Kultfahrzeug.
Der Dativ ist längst auch dem Akkusativ sein Tod, sogar in Spiegel online! "Dem Autobauer wird vor allem durch Mercedes und seinem Modell Vito Konkurrenz gemacht." Schaut da keiner drauf, der noch zur Grundschule gegangen ist?
wenn man sich der Moderne fortgehend wg. irgendwelcher "Traditionen" verweigert. Und so geht es ganz England bzw. Großbritannien (Schienennetz, sonstige Infrastruktur, Industrie). Hier können die USA wunderbar studieren, was in den nächsten Jahrzehnten auf sie zukommt.
modern und fast gleich aussehend. Dann kann man ja zuhause bleiben und viel Geld sparen. Und das i-fon hilft noch tüchtig dabei. Merkt ihr denn nicht, daß das Leben immer trostloser wird. Selbst die Traumschiffe werden nach Baukasten hergestellt. Soll man für diesen Scheiß noch Geld ausgeben?
Der Laden hat 300 Mitarbeiter, wahrscheinlich sitzen allein in der Forschungsabteilung vom Mercedes schon 10 mal soviele. Als kleiner Nischenanbeiter kann man eben heute keine zeitgemäßen Autos mehr bauen. Die hätten vielleicht mit Mercedes kooperieren sollen, Motor und Bodengruppe von Vito oder C-Klasse und das Chassis in der klassischen Form.
Im Artikel fehlt leider die genaue Erklärung, weshalb es zum Aus kam. Der chinesische Geely-Konzern, mit 20% beteiligt, liefert immer mehr Komponenten, auch das Lenkgetriebe für den minimalen Wendekreis, der für die Zulassung als London-Taxi notwendig ist. Diese Lenkgetriebe weisen (im Gegensatz zu den bisher verwendeten Komponenten aus England) defekte auf, die die Verkehrssicherheit der Cabs beeinträchtigen. Hier sieht man, wie eine vermeintliche Kostensenkung zu einer Unternehmenskatastrophe führen kann. Wir freuen uns nun darauf, dass Nissan bald das NYC-Taxi in einer Ausführung für London anbieten wird.