Lohnplus: Deutschlands Arbeitskosten steigen deutlich

DPAIn der Krise verringern sich die Unterschiede in Europa: Während die Arbeitskosten in Ländern wie Portugal und Griechenland deutlich sinken, haben sie sich in Deutschland im zweiten Quartal deutlich verteuert. Grund sind die steigenden Löhne in der Bundesrepublik.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...854503,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Krise verringern sich die Unterschiede in Europa: Während die Arbeitskosten in Ländern wie Portugal und Griechenland deutlich sinken, haben sie sich in Deutschland im zweiten Quartal deutlich verteuert. Grund sind die steigenden Löhne in der Bundesrepublik.
    "Deutlich verteuert"? Weil einige privilegierte Tariflöhner 1-3% Erhöhung erhalten? Das ist doch gerade mal ein Inflationsausgleich, teilweise nicht mal das! Von dem Produktivitätsfortschritt gar nicht mal zu sprechen...
  2. #2

    Es gibt nur eine Lösung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Krise verringern sich die Unterschiede in Europa: Während die Arbeitskosten in Ländern wie Portugal und Griechenland deutlich sinken, haben sie sich in Deutschland im zweiten Quartal deutlich verteuert. Grund sind die steigenden Löhne in der Bundesrepublik.

    Deutschlands Arbeitskosten steigen deutlich - SPIEGEL ONLINE
    Die Löhne in Deutschland müssen runter. Das ist alternativlos.
  3. #3

    Komisch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Krise verringern sich die Unterschiede in Europa: Während die Arbeitskosten in Ländern wie Portugal und Griechenland deutlich sinken, haben sie sich in Deutschland im zweiten Quartal deutlich verteuert. Grund sind die steigenden Löhne in der Bundesrepublik.

    Deutschlands Arbeitskosten steigen deutlich - SPIEGEL ONLINE
    Und ich habe heute gelsesen, das die Reallöhne um 6,3% von 2001-2011 gesunken sind in der brd, alles wegen dem Export.
  4. #4

    Info

    Es wäre hilfreich, im Artikel eine Tabelle einzufügen, in der die Lohnlevels in Europa direkt miteinander verglichen werden. Interessant ist, dass Deutschland in den letzten Jahrzehnten von einem der oberen Plätze bis fast ganz nach unten durchgereicht wurde. Darüber beschweren sich inzwischen unsere europäischen Nachbarn - deren Produkte mit den deutschen wegen unserer niedrigen Lohnkosten kaum noch konkurrieren können. Exportweltmeister wird man nicht von selbst.
  5. #5

    Schlechte Nachricht für den Geldwert, gute Nachricht für den Euro

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Krise verringern sich die Unterschiede in Europa: Während die Arbeitskosten in Ländern wie Portugal und Griechenland deutlich sinken, haben sie sich in Deutschland im zweiten Quartal deutlich verteuert. Grund sind die steigenden Löhne in der Bundesrepublik.
    Was für den Geldwert in Deutschland eine schlechte Nachricht ist, ist für den Euro eine gute Nachricht: auf diese Weise erhöht sich die Wettbewerbsfähigkeit der Südländer mit positiver Wirkung auf deren Leistungsbilanz, Zahlungsbilanz, Steueraufkommen und Staatsverschuldung.

    Dies ist die Lösung der Euro-Krise durch eine inflationäre "interne Aufwertung" anstatt durch Austritt Deutschlands mit externer Aufwertung. Dieser Weg ist langsamer als der durch Austritt und deshalb teurer; ob er schnell genug geht, um ein Auseinanderbrechen der Eurozone zu verhindern, muss die Zukunft zeigen.
  6. #6

    Wenn nach zwei Jahrzehnten Reallohnverlusten schon ein reiner Inflationsausgleich bei den Tariflöhnen, die in den untersten Einkommensgruppen eh kaum eine Rolle spielen, laut den "Experten" die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands in Frage stellt, dann hat der Standort ganz andere Probleme als die Lohn- und Lohnnebenkosten.
  7. #7

    k

    Die Löhne aber auch nur für die oberen und altgediente Mitarbeiter.
  8. #8

    optional

    Ich hab ja nicht soviel Ahnung von Wirtschaft, aber wenn von einem Lohnplus von 2,2% im Vergleich zum Vorjahr die Rede ist kann man da von "deutlicher Steigerung" sprechen?? Ist das über den Daumen gepeilt nicht einfach ein Inflationsausgleich? Wenn das das Ergebnis des "Booms am Arbeitsmarkt" ist, will ich nicht wissen wie es aussieht, wenn es nur "normal" läuft.
  9. #9

    Zitat von idealist100 Beitrag anzeigen
    Und ich habe heute gelsesen, das die Reallöhne um 6,3% von 2001-2011 gesunken sind in der brd, alles wegen dem Export.
    In der Exportindustrie werden die höchsten Löhne gezahlt und wenn Löhne steigen, dann dort.