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Lohn zu gering: Polnische Leiharbeiter ignorieren deutsche Grenzöffnung
Die Billiglöhnerschwemme bleibt aus:*Laut einer Erhebung*hat die Öffnung der deutschen Grenzen für osteuropäische Leiharbeiter bislang kaum Wirkung gezeigt. Die Bezahlung in der Bundesrepublik sei für Geringverdiener aus Polen einfach zu schlecht.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...772389,00.html
- #130 05.07.2011 15:12 von
*schulterzuck* und? Das ist die Sache der Politik, dies zu harmonisieren.
Natürlich hält sie sich dran und hat ihren WOHNSITZ in D angemeldet. Sofern ich weiß, seit rund 40 Jahren. Autos sind keine Personen.
Aber in England gibt es doch eine amtliche Meldepflicht genauso wenig wie einen Personalausweis… und jetzt?
Übrigens, wie haben Sie Ihr sicherlich LHD-Auto in England zugelassen bekommen?
Klar. Der ordentliche Deutsche findet keine "garantiert legalen Steuertricks" nirgendwo und hat noch nie ne Mark am Finanzamt vorbei geschmuggelt oder den einen oder anderen Kilometer bei der Pendlerpauschale hinzugefüht. Ne is klar.
Welches Gesetz? Ich weiß nicht, wie es in Ihrem Land aussieht, aber Steuern in Deutschland sind nicht zweckgebunden. Steht "im Gesetz" so ;) - #131 05.07.2011 15:19 von
- #132 05.07.2011 15:23 von
Fachkräftemangel
Das sind ja keine guten Nachrichten für diejenigen, die täglich lauter nach ausländischen Fachkräften schreien. Nun haben sie's schwarz auf weiß: Nicht mal der pommersche Leiharbeiter ist mit deutschen Löhnen noch zu locken!
Warum? Nun, er vertraut offenbar nicht den hehren Statistiken von angeblich sensationellen Lohnzuwächsen zwischen Oder und Rhein, sondern den Tatsachen. - #133 05.07.2011 15:28 von
Gute Nacht Deutschland
Sie meinen in der Rüstungswirtschaft?
Wieviele Jobs schafft denn die Exportwirtschaft in Deutschland?
Und wenn diese so brummt, wieso haben wir so viele Arbeitslose und so wenig offene Stellen?
Wenn wir so weltmeisterlich exportieren, wieso verfallen Infrastruktur, Kultur und Bildungswesen in unserem Land?
Wieso greift die Armut immer mehr um sich?
Was man noch vor zehn Jahren nur aus der 3ten Welt kannte, ist heute gewohntes Stadtbild in Deutschland: Menschen wühlen in Mülltonnen, überall.
Geld für Polizei, Bundeswehr, Infrastruktur, Bildung, kurz: für die vom Staat wahrzunehmenden Aufgaben ist immer weniger vorhanden.
Wo bleibt die ganze Knete aus den Exportüberschüssen?
Wo wird diese investiert? - #134 05.07.2011 15:29 von
Gute Nacht Deutschland
Sie meinen in der Rüstungswirtschaft?
Wieviele Jobs schafft denn die Exportwirtschaft in Deutschland?
Und wenn diese so brummt, wieso haben wir so viele Arbeitslose und so wenig offene Stellen?
Wenn wir so weltmeisterlich exportieren, wieso verfallen Infrastruktur, Kultur und Bildungswesen in unserem Land?
Wieso greift die Armut immer mehr um sich?
Was man noch vor zehn Jahren nur aus der 3ten Welt kannte, ist heute gewohntes Stadtbild in Deutschland: Menschen wühlen in Mülltonnen, überall.
Geld für Polizei, Bundeswehr, Infrastruktur, Bildung, kurz: für die vom Staat wahrzunehmenden Aufgaben ist immer weniger vorhanden.
Wo bleibt die ganze Knete aus den Exportüberschüssen?
Wo wird diese investiert? - #135 05.07.2011 15:40 von
Mechanismen, Stereotypen
Der Gedanke war halt, schon wieder eine der üblichen Selbstkasteiungen, die der Verführung erliegen negative Auswüchse auf die Herkunft zu reduzieren. Wie ich Ihren geschätzten Beiträgen entnehmen kann, machen Sie es sich in der Tat nicht einfach. Wir liegen in der "Gesinnung" denke ich nicht besonders weit auseinander. Deshalb, Pardon!
- #136 05.07.2011 15:40 von
Um die geht es nicht.
Och, viele arbeiten durchaus, aber vergessen das dem Jobcenter mitzuteilen um ein wenig Öl in ihr Feuer zu gießen. Diese H4ler, die sich in ihrer Arbeitslosigkeit eingerichtet haben und aufgrund von Defiziten beim Wollen und Können, da kaum mehr rauskommen werden, die meint auch niemand. Die sind mir völlig egal. Das was die kriegen, darüber hält das Verfassungsericht und das GG seine schützende Hand, dagegen stinken sie nicht an.
Es geht um die, die trotzdem arbeiten gehen und sogar für 1300,-€ Brutto arbeiten gehen, da gibt es Leute die arbeiten auch 40 Stunden und träumen von 1.500,-€ Netto.
...und es geht um Leute wie sie, die nicht kapieren wie sie für ihre Tätigkeit mit Minimallöhnen abgespeist werden aber nur nach unten treten können, anstatt anfangen sich an der richtigen Stelle zu wehren. Der Schutz den das GG für sie bereit hält ist ein anderer, aber der ist ziemlich "undeutsch" und erinnert selbst dann, wenn er mal stattfindet, mehr an ein Spektakel als an das eigentliche arbeitrechtliche Instrument. Man findet diesen Schutz im Art. 9 GG.
..aber Gewerkschaften gründen oder beitreten ist ja out und was die GDL macht völlig verrückt.
Die bittere Wahrheit ist, was die GDL macht ist absolut richtig und leider tun es nur die GDL und die Piloten. - #137 05.07.2011 16:17 von
.
Was sind denn anspruchsloseste Hilftätigkeiten? Meist doch sehr körperlich betonte Berufe/Tätigekeiten, oder? Ist der verschleiß der Bandscheiben also nicht das Geld wert? Also in Zeiten, wo Politiker mit Vorträgen für 1-2Std. Tausenden von Euros bekommen? Bzw. Herrscharren von leistungslosen Einkommen KAPITALERTRÄGEN leben und dabei reicher und reicher werden!
Unter 2000,-€ Netto sollte keine Vollzeitstelle in Deutschland vergütet werden bzw. sollte das dauf dem Arbeitsmarkt OHNE ZWANG ausgelotet werden. Also Grundsicherung auf Höhe von Hartz4 ohne Arbeitszwang. Bei entsprechender vergütung wird die Arbeit schon geleistet. Wetten? - #138 05.07.2011 16:21 von
- #139 05.07.2011 17:11 von unente
normal
Das ist aber in geschlossenen Gesellschaften, wie der DDR, oft so, dass Ausländer sich miteinander mehr unterhalten und die Inländer ihren eigenen, eigelebten Zirkel haben. Die Ausländer schaffen es oft genug nicht da hinein - auch in der BRD. Auch dort (für mich jetzt "hier") gibt es Abgrenzungen - und erzähle mir niemand, dass es nicht so wäre.
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