Lohn-Untergrenze: Kabinett beschließt Mindestlohn für Zeitarbeiter

Die 900.000 Leiharbeiter in Deutschland bekommen von Januar an einen verbindlichen Mindestlohn - es ist die elfte Branche mit einer Lohnuntergrenze. Die Gewerkschaften begrüßten die Einführung, es gibtaber auch Kritik.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...804979,00.html
  1. #1

    Lach....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die 900.000 Leiharbeiter in Deutschland bekommen von Januar an einen verbindlichen Mindestlohn - es ist die elfte Branche mit einer Lohnuntergrenze. Die Gewerkschaften begrüßten die Einführung, es gibt aber auch Kritik.
    Ein Witz - in DK sind es über 15 EUR.

    Aber da gibt es auch eine echte Sozialpartnerschaft zwischen Gewerkschaften, Arbeitnehmern und Arbeitgebern.
  2. #2

    Macht sich irgendein "Bonze" Gedanken?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die 900.000 Leiharbeiter in Deutschland bekommen von Januar an einen verbindlichen Mindestlohn - es ist die elfte Branche mit einer Lohnuntergrenze. Die Gewerkschaften begrüßten die Einführung, es gibtaber auch Kritik.

    Lohn-Untergrenze: Kabinett beschließt Mindestlohn für Zeitarbeiter - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Es ist lächerlich, wie mit diesen Arbeitern umgegangen wird.
    Hat sich schon jemals einer dieser Politiker oder übersättigten Gewerkschaftsbonzen darüber Gedanken gemacht, wie man mit diesem Hungerlohn über die Runden kommen soll????
    Das sind 316 € netto in der Woche. Das ist menschenunwürdig und menschenverachtend.
    Da kann ich nachvollziehen, dass immer mehr Menschen zu der Auffassung gelangen, das sich Arbeit nicht lohnt.
  3. #3

    Noch eine "dumme" Frage

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die 900.000 Leiharbeiter in Deutschland bekommen von Januar an einen verbindlichen Mindestlohn - es ist die elfte Branche mit einer Lohnuntergrenze. Die Gewerkschaften begrüßten die Einführung, es gibtaber auch Kritik.

    Lohn-Untergrenze: Kabinett beschließt Mindestlohn für Zeitarbeiter - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    1. wann endlich wird aufgehört in Deutschland nach Ost- und West zu bemessen?

    Und

    2. Warauf oder womit ist Fr. von der Leyen zufrieden???

    Schämen muss sie sich deratige Sklaven"löhne" als Fortschritt zu betrachten.
  4. #4

    Mindestlöhne als Abschiedsgeschenk?

    Was da die schwarz-gelbe Regierung wieder einmal beschlossen hat, ist doch lächerlich. Welcher Arbeitnehmer kann denn von 7,01 Euro Brutto leben? Und warum wird bei so geringen Stundenlöhnen immer noch zwischen Ost und West unterschieden?
    Das soll Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) erst einmal vormachen. Mit solchen Beschlüssen kann sich die jetzige Regierung ohnehin nicht über das Jahr 2013 retten. Dann soll sie wenigstens noch ein ordentliches Abschiedsgeschenk für die Arbeitnehmer machen.
  5. #5

    Blendwerk

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die 900.000 Leiharbeiter in Deutschland bekommen von Januar an einen verbindlichen Mindestlohn - es ist die elfte Branche mit einer Lohnuntergrenze. Die Gewerkschaften begrüßten die Einführung, es gibtaber auch Kritik.

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    hier werden wieder Nebelgranaten geworfen. Der Mindestlohn reicht hinten und vorne nicht um über die Runden zu kommen geschweige davon eine Familie durchzubringen. Also weiterhin aufstocken wie bisher. Und warum nicht endlich gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Es geht hier nur um Propaganda. Faktisch werden sich die Leiharbeiter nur wenig besser stellen....
  6. #6

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die 900.000 Leiharbeiter in Deutschland bekommen von Januar an einen verbindlichen Mindestlohn - es ist die elfte Branche mit einer Lohnuntergrenze. Die Gewerkschaften begrüßten die Einführung, es gibtaber auch Kritik.

    Lohn-Untergrenze: Kabinett beschließt Mindestlohn für Zeitarbeiter - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Die Unterscheidung zwischen Ost und West ist doch lachhaft. Anscheinend wird sogar Berlin zu den Bundesländern mit niedrigeren Lebensunterhaltskosten gezählt.
  7. #7

    jaja

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die 900.000 Leiharbeiter in Deutschland bekommen von Januar an einen verbindlichen Mindestlohn - es ist die elfte Branche mit einer Lohnuntergrenze. Die Gewerkschaften begrüßten die Einführung, es gibtaber auch Kritik.

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    ........

    Leiharbeit und Scheinselbständigkeit zu Hungerlöhnen, Niedriglohnsektor und Zeitverträge, wirklich bemerkenswert, wohin eines der reichsten Länder der Welt verkommen ist.
    Für Bankenrettungen, hergeholte Wirtschaftsförderungen und Niedrigsteuern für die Reichen muß ja das Geld auch irgendwoher genommen werden.
    Ein ziemlich lächerlicher Mindestlohn, der ja nichtmal 1000 Euro brutto im Monat für eine Ganztagsbeschäftigung bedeutet, also niemals für eine Familie reichen kann, ändert an der grauslichen Lage des Faktors Arbeit hierzulande nichts.
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
  8. #8

    .

    Zitat von Oliver Gnutz Beitrag anzeigen
    Ein Witz - in DK sind es über 15 EUR.
    Wenn schon andere Staaten als Vergleich herangezogen werden, dann aber bitte auch mit dem ganzen Hintergrund und nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

    In Dänemark gibt es nicht 2 dutzend Umverteilungstöpfe wie hierzulande, da wird alles, außer die ALV, über die relativ hohen Lohnsteuern organisiert. Insofern relativieren sich die 15 Eu...
  9. #9

    Subvention

    Der Mindestlohn ist ein Witz, die Leiharbeiter werden trotzdem noch aufstocken müssen. Wann kapieren die Politiker endlich einmal, dass mit dem aufstockenden Hartz IV nur die Unternehmer, aber nicht die Arbeitnehmer subventioniert werden?

    Es ist doch ganz einfach: wenn ein Unternehmen keine angemessenen Löhne zahlen kann oder will, weil dann nicht genug Gewinn erwirtschaftet wird, dann hat dieses Unternehmen am Markt einfach nichts verloren.

    Falls ein Politiker hier mitlesen sollte:

    niedrige Löhne = niedrige Steuereinnahmen, niedrige Sozialbeiträge
    => höhere Ausgaben für Soziales, besonders wenn die Niedriglöhner mal in Rente gehen
    => höhere Staatsverschuldung, weil irgendwie muss das finanziert werden

    Mit anderen Worten: diese Politik ist zutiefst asozial und nicht am Gemeinwohl orientiert. Eher werden der Gemeinschaft zu Gunsten weniger höhere Belastungen aufgelegt.