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Lohn-Untergrenze: Kabinett beschließt Mindestlohn für Zeitarbeiter
Die 900.000 Leiharbeiter in Deutschland bekommen von Januar an einen verbindlichen Mindestlohn - es ist die elfte Branche mit einer Lohnuntergrenze. Die Gewerkschaften begrüßten die Einführung, es gibtaber auch Kritik.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...804979,00.html
- #1 20.12.2011 18:34 von
- #2 20.12.2011 19:44 von
Macht sich irgendein "Bonze" Gedanken?
Es ist lächerlich, wie mit diesen Arbeitern umgegangen wird.
Hat sich schon jemals einer dieser Politiker oder übersättigten Gewerkschaftsbonzen darüber Gedanken gemacht, wie man mit diesem Hungerlohn über die Runden kommen soll????
Das sind 316 € netto in der Woche. Das ist menschenunwürdig und menschenverachtend.
Da kann ich nachvollziehen, dass immer mehr Menschen zu der Auffassung gelangen, das sich Arbeit nicht lohnt. - #3 20.12.2011 19:49 von
- #4 20.12.2011 20:05 von
Mindestlöhne als Abschiedsgeschenk?
Was da die schwarz-gelbe Regierung wieder einmal beschlossen hat, ist doch lächerlich. Welcher Arbeitnehmer kann denn von 7,01 Euro Brutto leben? Und warum wird bei so geringen Stundenlöhnen immer noch zwischen Ost und West unterschieden?
Das soll Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) erst einmal vormachen. Mit solchen Beschlüssen kann sich die jetzige Regierung ohnehin nicht über das Jahr 2013 retten. Dann soll sie wenigstens noch ein ordentliches Abschiedsgeschenk für die Arbeitnehmer machen. - #5 20.12.2011 20:11 von
Blendwerk
hier werden wieder Nebelgranaten geworfen. Der Mindestlohn reicht hinten und vorne nicht um über die Runden zu kommen geschweige davon eine Familie durchzubringen. Also weiterhin aufstocken wie bisher. Und warum nicht endlich gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Es geht hier nur um Propaganda. Faktisch werden sich die Leiharbeiter nur wenig besser stellen.... - #6 20.12.2011 20:41 von
- #7 20.12.2011 20:55 von
jaja
........
Leiharbeit und Scheinselbständigkeit zu Hungerlöhnen, Niedriglohnsektor und Zeitverträge, wirklich bemerkenswert, wohin eines der reichsten Länder der Welt verkommen ist.
Für Bankenrettungen, hergeholte Wirtschaftsförderungen und Niedrigsteuern für die Reichen muß ja das Geld auch irgendwoher genommen werden.
Ein ziemlich lächerlicher Mindestlohn, der ja nichtmal 1000 Euro brutto im Monat für eine Ganztagsbeschäftigung bedeutet, also niemals für eine Familie reichen kann, ändert an der grauslichen Lage des Faktors Arbeit hierzulande nichts.
rabenkräheGeändert von ( um Uhr)
Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen..... - #8 21.12.2011 00:35 von
.
Wenn schon andere Staaten als Vergleich herangezogen werden, dann aber bitte auch mit dem ganzen Hintergrund und nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
In Dänemark gibt es nicht 2 dutzend Umverteilungstöpfe wie hierzulande, da wird alles, außer die ALV, über die relativ hohen Lohnsteuern organisiert. Insofern relativieren sich die 15 Eu... - #9 21.12.2011 05:22 von
Subvention
Der Mindestlohn ist ein Witz, die Leiharbeiter werden trotzdem noch aufstocken müssen. Wann kapieren die Politiker endlich einmal, dass mit dem aufstockenden Hartz IV nur die Unternehmer, aber nicht die Arbeitnehmer subventioniert werden?
Es ist doch ganz einfach: wenn ein Unternehmen keine angemessenen Löhne zahlen kann oder will, weil dann nicht genug Gewinn erwirtschaftet wird, dann hat dieses Unternehmen am Markt einfach nichts verloren.
Falls ein Politiker hier mitlesen sollte:
niedrige Löhne = niedrige Steuereinnahmen, niedrige Sozialbeiträge
=> höhere Ausgaben für Soziales, besonders wenn die Niedriglöhner mal in Rente gehen
=> höhere Staatsverschuldung, weil irgendwie muss das finanziert werden
Mit anderen Worten: diese Politik ist zutiefst asozial und nicht am Gemeinwohl orientiert. Eher werden der Gemeinschaft zu Gunsten weniger höhere Belastungen aufgelegt.
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