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Logistische Probleme: Erste freie Wahlen in Libyen verschoben

REUTERSZum ersten Mal seit rund vier Jahrzehnten sollen die Einwohner Libyens ihre Stimme abgeben. Jetzt wurden die ersten freien Wahlen verschoben - offenbar gibt es logistische Probleme. Der Urnengang soll nun im Juli stattfinden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...838037,00.html
  1. #1

    Inkasso Washington wünscht guten Appetit in Libyen

    Das große Ölgemetzel ist angerichtet: Nach bewährtem Rezept haben die VS-Amerikaner auch in Libyen wieder in aber auch jedes stille Örtchen des Landes gegriffen und sind dort fündig geworden; und diese Funde, welche von einfachen Kriminellen bis hin zu den äußersten mohammedanischen Eiferern reichen, haben sie bewaffnet und auf die arglose libysche Regierung gehetzt und als diese sich dann gewehrt hat, da haben die VS-Amerikaner diese allerlei Gräuelmärchen bezichtigt und ihre neuen Günstlinge mit einem infernalischen Todesregen an die Macht gebombt; wo diese nun schlimmer im Land hausen als die alte Regierung dies angeblich getan haben soll.
    Doch damit nicht genug: Das in die Machtbereiche vieler Kleintyrannen aufgesplitterte Land erwartet nun ein blutiger und langer Kampf um das liebe Öl, denn davon lebt das Land und jeder Machthaber versucht nun sich seinen Beuteanteil zu sichern. Gut, daß die VS-Amerikaner so viele Waffen nach Libyen geliefert haben, damit auch jeder schießen kann.
  2. #2

    Natürlich gibt es logistische Probleme. Die lokalen Druckereien sind halt nur dafür ausgestattet EINE Ladung im Voraus ausgefüllter Wahlzettel herzustellen. Wenn also jede Partei welche will, dann dauert das eben entsprechend länger.
  3. #3

    kultur und tradition

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zum ersten Mal seit rund vier Jahrzehnten sollen die Einwohner Libyens ihre Stimme abgeben. Jetzt wurden die ersten freien Wahlen verschoben - offenbar gibt es logistische Probleme. Der Urnengang soll nun im Juli stattfinden.

    Libyen verschiebt die ersten freien Wahlen - SPIEGEL ONLINE
    Libyen hatte keine zentrale Regierung,in Libyen gibt es mehr,als 100 Stämme und diese Stämme je nach Region,wurden mit Geld aus Tripolis ausgezahlt und ein Stamm selbst hat das Geld dann verwaltet.
    So ging es 40 Jahre lang,es gab jährlich eine Stammes -Versammlung mit allen Stämmen, Jamahiriya-System von Gaddafi sah es vor ,dass die Regierung an sich in die Belange der Stämme nicht einmischte,es liegt an der Kultur und Tradition dieser Völker.
    Ich will damit sagen,dass andere Länder andere Sitten haben,die wir nie verstehen werden und sie können unsere Kultur nicht verstehen,um beide Seiten zu Austausch der Kulturen zu "zwingen" geht doch nicht durch ein Krieg,sondern Dialog und ein Rundes Tisch.

    Libyen hatte den höchsten Lebens-Standart in ganz Afrika,während manche Länder ihr Land ausbeuten und die Bevölkerung hungert,obwohl täglich Öl verkauft wird.
    Gaddafi brauchte die Stämme und die Stämme bekamen Geld und verwalten es sebst,so hat es 40 Jahrelang funktioniert und was wird jetzt kommen? Es werden die Salafisten gewinnen,das Land ist zerstört,die Milliarden sind weg...das führt zwangsweise zu Kämpfen..
  4. #4

    kultur und tradition

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zum ersten Mal seit rund vier Jahrzehnten sollen die Einwohner Libyens ihre Stimme abgeben. Jetzt wurden die ersten freien Wahlen verschoben - offenbar gibt es logistische Probleme. Der Urnengang soll nun im Juli stattfinden.

    Libyen verschiebt die ersten freien Wahlen - SPIEGEL ONLINE
    Libyen hatte keine zentrale Regierung,in Libyen gibt es mehr,als 100 Stämme und diese Stämme je nach Region,wurden mit Geld aus Tripolis ausgezahlt und ein Stamm selbst hat das Geld dann verwaltet.
    So ging es 40 Jahre lang,es gab jährlich eine Stammes -Versammlung mit allen Stämmen, Jamahiriya-System von Gaddafi sah es vor ,dass die Regierung an sich in die Belange der Stämme nicht einmischte,es liegt an der Kultur und Tradition dieser Völker.
    Ich will damit sagen,dass andere Länder andere Sitten haben,die wir nie verstehen werden und sie können unsere Kultur nicht verstehen,um beide Seiten zu Austausch der Kulturen zu "zwingen" geht doch nicht durch ein Krieg,sondern Dialog und ein Rundes Tisch.

    Libyen hatte den höchsten Lebens-standart in ganz Afrika,es waren ja keine unterdrückte Stämme(es hätte niemals 40 Jahre lang gut gegangen) von denen Gaddafi seine Taschen voll mit Geld stopfte(hat er auch 100% gemacht aber es war nun mal viel Geld da),Staat vergab Kredite ohne Zinsen,kostenlose med. Versorgung.
    Benzin für 7 Cent und ein Jeep für 7.500 Euro .
    Wer nicht arbeitet bekommt Stütze vom Staat(wie bei uns Hartz 4)..
    Und wenn man ihre Städte anschaut...alles sauber,sogar der letzte Hinterhof ...sehr gute Strassen und schöne Häuser.
    Gaddafi hatte so viel Geld,dass er auf Turismus ganz verzichtet hat,Alkohol war streng verboten.
    Gaddafi kannte seine Stämme und wusste er braucht sie,deswegen autonome Gebiete,selbstverwaltung und man musste zu Armee-Dienst..das wars. Ich hatte die Möglichkeit in Tripolis zu sein vor 4 Jahren,als unsere Politiker ihn so gerne hatten und gute Geschäfte abgeschlossen wurden. Es war kein Katar oder Saudi Arabien,man konnte gefahrlos durch die Strassen gehen,alles wa tip top..nur ein Problem gab es dort,nämlich das sich Jungs und Mädchen nicht so einfach kennenlernen konnten,da Disko und Alkohol verboten waren und gearbeitet haben dort meistens Tunesier,Egypter,Chinisen...
    Gaddafi war ohne Zweifel nicht ganz dicht im Kopf und unberechenbar für den Westen aber er hat die Lage unterschätzt und hat dafür mit seinem Leben bezahlt,wie andere tausende libyer .
    Und jetzt will man die ersten demokratische Wahlen durchführen,jetzt wo jeder eine RPG im Schrank hat und AK47 unter dem Kissen...wenn der Kandidat nicht passt...bum bum gibt es dort und so wird es kommen..17 Milliarden hat das Regime an das Volk gezahlt und jetzige Regierung sagt,sorry wir können nicht so viel Geld ausgeben..also haben diese wohlhabende libyer aus der Langeweile und Überfluss an allem gekämpft und bekommen jetzt freie Wahlen..das Land ist ganz zerstört und auf Jahre destabilisiert aber ...freie Wahlen.
  5. #5

    33reward

    Zitat von edmond_d._berggraf-christ Beitrag anzeigen
    Das große Ölgemetzel ist angerichtet: Nach bewährtem Rezept haben die VS-Amerikaner auch in Libyen wieder in aber auch jedes stille Örtchen des Landes gegriffen und sind dort fündig geworden; und diese Funde, welche von einfachen Kriminellen bis hin zu den äußersten mohammedanischen Eiferern reichen, haben sie bewaffnet und auf die arglose libysche Regierung gehetzt und als diese sich dann gewehrt hat, da haben die VS-Amerikaner diese allerlei Gräuelmärchen bezichtigt und ihre neuen Günstlinge mit einem infernalischen Todesregen an die Macht gebombt; wo diese nun schlimmer im Land hausen als die alte Regierung dies angeblich getan haben soll.
    Doch damit nicht genug: Das in die Machtbereiche vieler Kleintyrannen aufgesplitterte Land erwartet nun ein blutiger und langer Kampf um das liebe Öl, denn davon lebt das Land und jeder Machthaber versucht nun sich seinen Beuteanteil zu sichern. Gut, daß die VS-Amerikaner so viele Waffen nach Libyen geliefert haben, damit auch jeder schießen kann.
    Diese freie Wahlen sind ein Versprechen der Rebellen an NATO und EU und jetzt wird die geben..man muss ja wenigstens so tun,damit die Welt sehen kann,wie frei Libyen ist.
    Ein Land mit Tradition von Jahrhunderten soll jetzt nach unserem Vorbild leben...Das ist ein Land in dem Stämme herrschen...sie verstehen unsere Kultur nicht und werden diese Sünde nie annehmen un da jetzt al qaida Flagge über Tripolis weht,wird es in Libyen noch sehr sehr lange keinen Frieden geben,man hat ja an dem Vorfall am Flughafen gesehen wer die Macht hat..die Regierung ist nicht in der Lage eigenes Flughafen zu schützen,weil Stamm aus Sintan es einfach besetzt hat und durchsucht.
    Die sitzen doch in dem Palast von Gaddafi,während das Land zu Grunde geht...das ist ein Resultat wenn man mit Gewalt eine Regierung beseitigen will und kein Plan fürs "danach" hat...
  6. #6

    Barqa spielt nicht mit

    Das größte "logistische Problem" scheint durch die Verschiebung von Milizen Barqas (ehem.Cyreneika) in das sog. "Red Valley" östlich von Sirte verursacht worden zu sein.
    Barqa erkennt die ausemauschelte Sitzverteilung, die Tripolitanien eine absolute Mehrheit zubilligt, nicht an und droht mit Wahlboykott.
    Dann wäre das "Red Valley" eine neue Staats-Grenze.
  7. #7

    Die Gadaffi-Propaganda

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zum ersten Mal seit rund vier Jahrzehnten sollen die Einwohner Libyens ihre Stimme abgeben. Jetzt wurden die ersten freien Wahlen verschoben - offenbar gibt es logistische Probleme. Der Urnengang soll nun im Juli stattfinden.

    Libyen verschiebt die ersten freien Wahlen - SPIEGEL ONLINE
    redet mal wieder jede Menge Unsinn.
    Hauptgrund für die Verschiebung der Wahlen, die übrigens auch die UNO empfohlen hat, ist, dass die Kandidaten-Listen noch gar nicht 'raus sind und die muss man schließlich haben, wer wählt, muss ja auch wissen, wen.
    Die Zeit drängt, weil der NTC keine Autorität hat; die kann nur eine gewählte Übergangsregierung haben, also wartet alles darauf.
    Die Stämme sind tatsächlich unproblematisch. Gaddafis Stämme waren immer Geisterstämme, deswegen ist ja von diesen Geistern auch keiner gekommen, als er sie zur Hilfe rief :-). In Libyen gibt es dasselbe wie überall: Regionen, die ihre regionalen Belange selber verwalten wollen. Dadurch wird die Einheit der Nation ebensowenig aufgebrochen, wie Deutschlands Einheit dadurch aufgebrochen wird, dass wir Bundesländer haben; ebenso die Schweiz. Also ganz normale Entwicklung.
    Auch die Cyrenaika hat bei allen Föderalismus-Forderungen niemals die Einheit in Frage gestellt. Auch nicht, dass das Öl nationale Angelegenheit bleibt. Aber natürlich geht es um die Verteilung. Wie zu Gaddafis Zeiten, wo seine Spezis Sirt, Tripolis und vielleicht noch Sabha das abkriegten, was nicht in die Taschen des Clans gewandert war, während kürzlich in einer Oase nach plötzlichem Wolkenbruch die Schilf- und Lehmhäuser davon schwammen, weil es keine festen Häuser gab, das soll sich nicht wiederholen und das wollen eigentlich auch alle kontrolliert wissen. Wie, ist eine Frage der Verfassung - und die muss erst mal erstellt werden. Auch dafür die Wahlen.
    Also: zaubern kann keiner, aber die Libyer sind pragmatische Leute, die werden das schon hinkriegen. Solange die UNO nicht Alarm schlägt - und das tut sie nicht - sollte man also auf interessegeleitete Propaganda nicht hören.
  8. #8

    ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zum ersten Mal seit rund vier Jahrzehnten sollen die Einwohner Libyens ihre Stimme abgeben. Jetzt wurden die ersten freien Wahlen verschoben - offenbar gibt es logistische Probleme. Der Urnengang soll nun im Juli stattfinden.

    Libyen verschiebt die ersten freien Wahlen - SPIEGEL ONLINE
    schon seltsam mit logistischen Problemen zu entschuldigen.
    Ohne Bombardierung hätte das sicher auch schneller stattfinden können.Siehe Syrien.
    Aber dort sind die Wahlen den ausländischen Interessen nicht genehm,weshalb man dann eben von fake spricht.


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