Kleinkrieg unter deutschen Islamisten: Die Qaida-Lautsprecher von der "Globalen Islamischen Medienfront" sind empört über eine andere deutschsprachige Islamisten-Website. Denn dort wurde Osama Bin Laden für ungläubig erklärt - weil er nicht radikal genug sei.
Nun, diese Haarspalterei läßt zumindest die Hoffnung, daß sich diese Radikalen auch -wie einst die deutsche Linke- in zig unbedeutende Sekten spalten, was zumindest ihre potentielle Schlagkraft etwas mindern sollte..
Denn mit dem Engagement der deutschen Konvertiten wird es noch interessant!
Die Deutschen neigen zur 150%igkeit und es ist nicht auszuschliessen, dass sie innerhalb des Islam bald “päpstlicher als der Papst” sein werden und innerhalb der Commnunity den Türken, Arabern und Pakistanis erst einmal richtig den Koran erklären werden.
Ausserdem sollte man Deutsche generell nicht an Religionen heranlassen, die Geschichte des Christentums ist ein mahnendes Beispiel!
Haben sich doch einmal Deutsche einfach so vom Papst losgesagt und daraufhin 30 Jahre Krieg geführt.
Danach kamen Deutsche, die sagten sich in Königsberg von Gott los und erfanden so schreckliche Dinge wie Kommunismus und Nationalsozialismus (was für eine andere Buchreligion fast zur Auslöschung geführt hatte).
Also, vielleicht sollten die jihadistischen Vordenker in Kairo, Riad und Teheran besser die Finger von Mitteleuropa lassen, mit den Krauts gibt es nur Überraschungen.
Man stelle sich vor, deutsche Konvertiten kämen auf die Idee, die Hadhiten und Fatwas nach der DIN zu standardisieren (wir sind hier im Lande der Kaninchenzuchtvereine und Schrebergärten-Satzungen) oder alle Widersprüche im Koran zu beseitigen, oh je!
Der Spiegel kommentierte ja seinerzeit auch nicht die ideologischen Scharmützel zwischen den verschiedenen K-Gruppen, oder heute zwischen attac und den Grünen usw. Also warum soll es so interessant sein, was in dem einen oder anderen Islam-Forum passiert?
Der ganzen Islamisten-Geschichte wird von den Medien zuviel Aufmerksamkeit verschafft.
der Bericht bestätigt, dass es (je)dem Islam-Gläubigen offenbar erlaubt ist, Glaubensgrundsätze nach Gutdünken zu interpretieren und fröhlich jeden zum Ungläubigen zu degradieren, der damit nicht einverstanden scheint. Das hat was von Anarchie gepaart mit Diffamierungen, die man u.a. auch in Verbindung mit Rassismus findet.
Das sind vom Menschen gemachte und gepflegte Spielarten, seit jeher!
Mit einer übergeordneten Macht und Logik, die gläubige Menschen einem Gott unterstellen oder in ihm suchen, hat das nichts gemein. Insofern urteilen hier eingebildete Gläubige über eingebildete Ungläubige.
Diese unsäglichen Glaubensdiskussionen verdeutlichen einmal mehr, welch Fortschritt und Erhellung Humanismus, Aufklärung und Demokratie doch für viele Menschen in der Welt gebracht haben.Die Glaubenfanatiker haben davon nichts mitbekommen.
Der Islamismus hat in vielen Teilen die Form einer nicht klar definierten Untergrundbewegung. Dies bietet nach Aussen die Möglichkeiten einer Guerillataktik die gut Terror und Angst verbreiten vermag. Eine darauf aufbauende Logik für das Funktionieren nach einer Revolution ist dennoch erschwert. Teile der Guerillas werden mäßigende Teile immer als Konterrevolutionäre bekämpfen. Die Ziele der Islamisten weisen fast ausschließlich auf Kampf gegen den Westen hin. Nach innen ist die Botschaft mit Ablehnung der Demokratie auf die Führerschaft nach islamischer Maßgabe ausgerichtet. Die Guerillaführer zeigen jedoch wenig Einsicht die tatsächliche Macht abzugeebn (an islamische Gelehrte o.a.)
Der palistinensische Konflikt verdeutlich das eine Gruppe die versucht die Gesellschaft teilweise zu konsolidieren (Fatah) durch die Aggression einer radikalen Gruppe geschwächt wird. Die Radikalerer Gruppe weist noch weniger Fähigkeit auf die postrevolutionäre Gesellschaft durch etwas anderes als Oppression und Kontrolle herzustellen.
Die aktiven mäßigenden Teile der Gesellschaft werden von beiden zurückgedrängt.
Al-quaida(das Netzwerk) ist ein Kunstwort das die Amerikaner ersonnen haben um die Islamisten Einzeltäter mit loser Struktur mit Rechtsmitteln zu verfolgen wie sie bei der Mafia angewandt werden. Ausserdem erhält der Terror einen Namen.
Ich fürchte das Bestimmungrecht der Gemeinschaft in der Kultur der Terroristen(nicht das des Islams des Korans im Allgem.) verhindert. Die Aspekte der Führerschaft und der Vergeltung verhindern das Überwinden hin zu einer freien Gesellschaft.
Hört doch endlich auf über sog. islamistische Websites zu diskutieren.
Wie kommt es eigentlich dass all die Al Qaida Seiten, auf denen immer die neuesten Terrorplots angekündigt werden, in den USA oder UK registriert sind, und teilweise die Eigentümernamen noch nicht mal arabisch klingen?
Macht doch mal eine whois Abfrage, wenn mal wieder eine solche Seite genannt wird. Wenn. Denn meistens ist das nicht der Fall. Warum denn nicht? Quellenangaben gehören doch zum seriösen Journalismus dazu, damit die Angaben verifizierbar sind.
Oder die Seiten werden von irgendeinem (auch meist amerikanischen) Anbieter gehostet, bei dem der eigentliche Betreiber der Webseite anonym bleibt. Genau wie bei der hier so viel zitierten GIMF Website, hosted by wordpress.com, natürlich in USA.
Wieso, bei all den vorhandenen Gesetzen wie Verbindungsdatenspeicherung etc, bleibt es scheinbar unmöglich, den Ursprung der Informationen und teilweise wirklich volksverhetzenden Texte und Filmchen zurückzuverfolgen? Bei jeder Nazi-Seite geht das doch auch.
Warum kommt denn keiner unserer Verfassungsschützer auf die Idee, gegen die Betreiber solcher Webseiten Verfahren einzuleiten?
Solange diese Webseiten ungehindert weiter operieren dürfen, muss deren Authentizität angezweifelt werden.
... wir sind nicht die judäische Volksfront, sondern die Volksfront von Judäa... der Artikel hat mich nur eben an diese Szene erinnert.
Das wahre Problem mit terroristischem und anderweitig radikalen Islamismus ist aber natürlich immer noch, dass Gewalt und Terror im Namen des Islam von den Religionsführern geduldet oder sogar angeregt wird. Man stelle sich vor, unsere Bischöfe oder der Papst würden dazu aufrufen, im Namne des Christentums Flugzeuge in die Luft zu sprengen. Wäre jemand doof genug es auch zu tun? Wahrscheinlich. Stattdessen wird im Christentum derartige Gewalt offen als das bezeichnet was es ist: Feiger Mord der mit Religion nichts zu tun hat. Im Islam ist aber anscheinend noch o.k. den Namen Allahs für jede Art von Mord zu beschmutzen und zu missbrauchen. Schlimmer noch, man wird als gläubiger Moslem noch dazu aufgerufen. Sind manche doof genuz das auch zu tun? Sieht ganz so aus. Und solange Terrorismus im Islam noch von offizieller Seite gefördert wird, kann sich Islam auch nicht als friedliche Religion bezeichnen, egal wieviele Milliarden friedliebende Moslems es auf der Welt gibt. Und solange diese friedliebenden Moslems nicht alles in ihrer Macht stehende tun, den Mord im Namen Allahs zu ächten, sind sie vielleicht nicht so friedliebend man gemeinhin denkt.