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Lobbyisten-Affäre: Wikipedia sperrt mutmaßliche Manipulatoren aus
Das Online-Lexikon reagiert: Nachdem am Dienstag berichtet wurde, Lobbyisten würden Wikipedia-Artikel im Firmenauftrag manipulieren, sind jetzt die Wikipedia-Konten von zehn britischen Nutzern gesperrt worden. Die Betreiber wollen deren bisherige Aktivitäten überprüfen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...802478,00.html
- #1 08.12.2011 14:06 von
Wikipedia_das_Propagandaportal
Das ist doch nichts neues, dass Wikipedia von Lobbyisten aus der Wirtschaft, Immobilienhaien, Parteien, Linksextremisten, Rechtsextremisten gestaltet wird. Bei naturwissenschaftlichen Themen mag das "Lexikon" ja noch hinnehmbar sein, bei politischen und gesellschaftlichen Themen, teilweise auch historischen und geographischen Themen kann man es weitestgehend vergessen. Die neue Organisation mit Adminitratoren, die Missbrauch verhindern soll, hat bei der deutschen Wikipedia lediglich dazu geführt, dass eine arogante und abgehobene, politisch wohl relativ weit linke Wikipedia Prominenz entgegen jeder Sachlichkeit, auch bei offensichtlichen Fehlbehauptungen bestimmt was und wie geschrieben wird auch wenn es historisch, soziologisch oder geographisch nachweislich falsch ist. So kann man bei der Popularität von Wikipedia leider leicht die Meinung der Bevölkerung in die gewünschte Richtung (welche auch immer) lenken. - #2 08.12.2011 14:18 von
Wichtig wäre nun ...
... die Auftraggeber zu erfahren.
Dass wäre die eigentliche Nachricht, oder? - #3 08.12.2011 15:10 von
- #4 08.12.2011 15:38 von
Manipulation findet (fast) immer statt
Gute Aktion von Wikipedia gegen manipulierende Betreiber.
Aber machen wir uns nichts vor: Manipuilation findet massenhaft - unentdeckt - statt, erst recht im Internet.
Die vielleicht wichtigste Kompetenz bzw. Fähigkeit, die wir brauchen und auch den Kindern vermitteln müssen, ist wohl, Informationen (des Internets u.a.) auf ihre Authentizität bewerten und versteckte Manipulationen (Interessengruppen-gesteuerte Inhalte) erkennen zu können.
Denn das Internet enthält eine ganze Menge "Müll". - #5 08.12.2011 15:40 von
Der Preis der Bequemlichkeit
Der Preis der Bequemlichkeit ist immer derselbe: Verdummung. Da aber sehr viele so stolz auf ihr Wikipedia-Diplom sind, das es ihnen ermöglicht, mit ihrem Halbwissen der Einäugige unter den Blinden zu sein, ist die Gefahr der Manipulation vor allem dort gegeben, wo Eitelkeit und Dummheit sich befruchten.
- #6 09.12.2011 10:03 von
Imagine all the people ...
seien bereit, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen.
Das Ganze ist kein spezielles Wikipedia-Problem.
Wer glaubt denn, dass bei den herkömmlichen Lexika immer alles mit rechten Dingen zugegangen ist?
Aber ja, früher war bekanntlich alles besser.
Ich streichle melancholisch über den Ledereinband meines 25-bändigen Lexikas und sinniere ... aaarghhs ... habe ich doch sogar den Unfug noch auf eigene Kosten in Leder binden lassen! 2.200,00 Euro!
Aber nein, früher, früher ... ja, da war alles besser. Wird schon alles stimmen, was da mit Goldrand abgedruckt ist.
Sorry, es ist gut, dass man nun lernt, dass keine Information "objektiv" ist. Alles ist interessegeleitet. Alles. Und wenn es die Profilierungssucht eines Lektors war, die dazu führte bestimmte Textteile heraus- und andere hereinzunehmen.
Schlimm, schlimm ... die Leute "glaubten" dem ledergebundenen 30 Kilogramm schweren Lexikon. Das sind dieselben, die einer Hotel-Vorstellung oder einem "Auto-Test" glauben.
DAS war echte Dummheit.
Gott-sei-Dank gehört das bald der Vergangenheit an, einfach, weil es diese "autorisierten" Lexikas bald nicht mehr gibt.
Stattdessen gibt es den mündigen Bürger.
Ich hatte einen Traum ...
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