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Lobby-Karriere: Ex-Politiker machen gute Geschäfte

dapdGerade noch Politiker, kurz danach schon Lobbyist: Der schnelle Wechsel von Ministern in die Wirtschaft wirft nach SPIEGEL-Informationen Fragen auf. Das gilt besonders für zwei Fälle.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...854760,00.html
  1. #1

    rentenpflicht für alle!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gerade noch Politiker, kurz danach schon Lobbyist: Der schnelle Wechsel von Ministern in die Wirtschaft wirft nach SPIEGEL-Informationen Fragen auf. Das gilt besonders für zwei Fälle.

    Otto Schily und Ulrich Junghanns: Ex-Politiker machen gute Geschäfte - SPIEGEL ONLINE
    wenn man dieses schamlose treiben schon erlaubt, dann sollte wenigstens die einküfte voll auf die bundespension angerechnet werden, oder noch besser: wer als lobbyist arbeitet, der sollte jedweden pensionsanspruch verlieren. schließlich arbeitet er dann nicht mehr für sein land, sondern für sich selbst.
  2. #2

    Natürlich...

    ...lehnen die das ab!
    Unter Umständen will man ja wechseln - wobei ich schon heute nicht mal mehr eine eindeutige Grenze zwischen Wirtschaft und Politik erkennen kann.

    Solange da kein Druck erwächst, werden die machen was sie wollen.
  3. #3

    Roland Koch...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gerade noch Politiker, kurz danach schon Lobbyist: Der schnelle Wechsel von Ministern in die Wirtschaft wirft nach SPIEGEL-Informationen Fragen auf. Das gilt besonders für zwei Fälle.

    Otto Schily und Ulrich Junghanns: Ex-Politiker machen gute Geschäfte - SPIEGEL ONLINE
    ...den sollte man nicht vergessen. Als Hessischer MP hatte er ja sehr viel Einfluss bei Vorstand und Aufsichtsrat der Fraport AG, dem Betreiber des Frankfurter Flughafens. Monate vor seinem Ausscheiden erhielt die Firma Bilfinger & Berger einen Auftrag über mehrere hundert Mio € (annähernd 1 Milliarde). Die Vergabe des Auftrages erfolgte von der Fraport. Damals wurde schon gemutmaßt, dass er nach seiner Amtszeit zu dem Bauriesen wechseln würde. Er gab damals an noch in einer Phase des Nachdenkens sei, was er nach der Politikerlaufbahn machen möchte. Wenige Monat nach seinem Ausscheiden als MP (31.8.2010) wurde er in den Vorstand des Konzerns berufen und ist seit Juli 2011 Vorstandsvorsitzender des Mannheimer Konzerns. Ein Schelm wer Böses über diese Verbindungen denkt...
  4. #4

    Eher Neiddebatte

    All diese ehemaligen Politiker haben sich Pensionsansprüche erworben, sie haben ein Anrecht auf diese und das ist auch okay so, und nur weil hier anscheinend irgendwelche Leute neidisch sind und selbst gerne tolle Jobs hätten, muss hier gar nix angerechnet werden bzw es ist nix verwerfliches an diesen Zusatzeinkünften, diese sind erlaubt, also Gesetz, so wie es Gesetz ist nicht in einer 30er Zone 180 zu fahren. Einfach akzeptieren, sich für die tollen Jobs der anderen auch mal freuen und nicht bloß immer jammern und meckern, jeder von uns hier würde es genauso machen wenn wir die Chance hätten.
  5. #5

    Herr Schröder vielleicht noch?

    Äh... den lupenreinen Schröder vergessen?
    Gazprom-Pipeline-Kanzler dann direktamente im schönen Russland einen fetten Posten besetzt, als Ex-Kanzler mit Jura aus den 70ern ist man ja auch Experte für das Öl-Business.
    Keine Fragen?
    Vielleicht geht ja Merkel später zu Goldman-Sachs, die suchen dort DDR Physiker im Vorstand.
  6. #6

    CDU-Kollege Wissmann nicht zu vergessen,

    der für die Autolobby hilft, den Fortschritt zu behindern, was jährlich viele Menschenleben kostet. Die Kollegen wissen schon, warum sie keine Karenzzeit wollen, denn auch hier ist Zeit Geld und die magere Rente einschließlich Ehrensold und Beihilfeberechtigung reicht eben nicht im Alter, schließlich war man nur kurze Zeit im Dienst der Konzerne tätig.
  7. #7

    Nun ja,

    Zitat von LFS Beitrag anzeigen
    All diese ehemaligen Politiker haben sich Pensionsansprüche erworben, sie haben ein Anrecht auf diese und das ist auch okay so, und nur weil hier anscheinend irgendwelche Leute neidisch sind und selbst gerne tolle Jobs hätten, muss hier gar nix angerechnet werden bzw es ist nix verwerfliches an diesen Zusatzeinkünften, diese sind erlaubt, also Gesetz, so wie es Gesetz ist nicht in einer 30er Zone 180 zu fahren. Einfach akzeptieren, sich für die tollen Jobs der anderen auch mal freuen und nicht bloß immer jammern und meckern, jeder von uns hier würde es genauso machen wenn wir die Chance hätten.
  8. #8

    Koch...

    ...ist auch Jurist und kein Bauingenieur...
  9. #9

    at LFS

    Da frage ich mich doch, ob LFS den Artikel verstanden hat. Hier geht es um Ausnutzung der politischen Kontakte (einfach), Vorbereitung von Geschäften zur Vorbereitung der Nachpolitikerkarriere (schlimmer).

    Da fallen mir spontan noch Clemens und Schröder ein. Schlimme Finger diese Politiker. Ach abservieren und dann in der Wirtschaft parken, gibts noch, wie z.B. Gunda Röstel (wer sich noch erinnert), die heute in DD als ehemalige Lehrerin eine Firma in DD leitet.








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