DLRLkw haben eine ungünstige Aerodynamik. Deshalb verbrauchen sie viel Sprit und verschmutzen die Umwelt. Die Form der Brummis lässt sich aus wirtschaftlichen und gesetzlichen Gründen aber nur schwer ändern. Forscher versuchen nun, den Verbrauch der Laster zu senken - und bedienen sich im Motorsport.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...842514,00.html
Fluiddynamische Untersuchungen (CFD und Modellversuche) gehören in die Hände von Ingenieurwissenschaftlern. Wenn man einen Laien wie Luigi Colani nach rein ästhetischen Kriterien aus seinem Gefühl heraus die Gestaltung eines umströmten Körpers überlässt, ohne dass er in der Lage wäre RANS-Code zu bedienen und zu verstehen was dieser rechnet und ohne dass er in der Lage wäre Messiggnale der Kraftmessdosen im Windkanal zu glätten und mit Regressionsanalyse in von ihm entworfene arithmetische Ausdrücke umzuformen, dann ist das Ergebnis rein zufällig, aber nicht das Optimum.
Allerdings muss ich gestehen: Mir ist nicht bekannt ob möglicherweise hinter besagten Colani-LKW ein Team von Ingenieuren und ein Windkanal gestanden haben und sein Name eher nur als Maskottchen derjenigen herhalten musste, die die eigentliche Arbeit geleistet haben. Ich kann es mir aber nicht vorstellen. Dieser Herr ist uns doch aus den Medien als - vorsichtig untertrieben - äußerst selbstbewusst in Erinnerung, als jemand der sich wohl kaum dem Fachwissen derjenigen unterwerfen wird, die von der Fluiddynamik und den einschlägigen experimentellen und numerischen Verfahren mehr verstehen als er.
Es gibt durchaus auch aktuellere Konzepte von LKW Herstellern, zB den Concept S von MAN Rollende Revolution - der MAN Concept S | MAN Truck & Bus
Hat aber auch ein paar Probleme. Das größte besteht darin, dass die Kiste eben länger wäre als erlaubt und mit Pragmatismus ist an dieser Stelle nicht zu rechnen, wie die Debatte um den Lang-LKW lehrt. Es kommt aber auch hinzu , dass praktiker Probleme mit der Formgebung sehen, welche den Ladevorgang schwieriger macht und sogar die Radabdeckungen werden skeptisch gesehen, da man davon ausgeht, dass die ganz schnell kaputt gehen werden, weil einer beim Beladen mit dem Stapler dagegen fährt. Das waren jedenfalls Punkte, die ich aus Reaktionen von der IAA 2010 mitgenommen habe
euer Auto! Sieht es da aerodynamisch aus?
Nö ...
Zerklüftet bis zum geht nicht mehr. An den Türen sind die Griffe glatt und eingelassen, die Außenspiegel geschmeidig geformt. Auf den Unterboden achtet keiner - also macht die Autoindustrie hier nix. Schade, es gäbe viel zu holen an cw-Wert.
echte 40 liter brauchen die wenigstens schwerlaster. werte mit 2x sind die regel. okay, in wieweit da wirklich 40 tonnen drin sind.... die lkw faher die ich kenne, haben ein leer gewicht von 12 bis 20 tonnern und laden zwischen 8 und 20 tonnen dazu. von denen fährt keiner über 28 liter.
die colani zugmaschine hatte doch eine deutlichen verbrauchsminderung. was ist da nicht zu verstehen? wenn sie mit dem motorrad fahren, beugen sie sich doch auch nach vorne auf den tank und sitzen nicht aufrecht wie auf einem bürostuhl, oder??? der technische firlefranz, messdaten und etc. das gehört doch den ingeneuren, nicht den visionenären.
Hm, hatte schon mal die Idee hinten am LKW aufblasbare aerodynamische Körper zu befestigen.
Primär bei Langstrecken-LKW die hauptsächlich auf der AB rollen..
Beim Laden/Entladen wären sie zusammengefaltet, vor dem Losfahren werden sie aufgepumpt und verringern die energieraubenden Luftwirbel.
Am meisten cw verliert man ja eher hinten.
Und ein K-Heck ist ja schon gold gegen die Ziegelsteinrückseite des normalen LKW.
Gäbe da aber auch Möglichkeiten
Siehe zB Grenzwert-Strategie – eine Halbierung des cW-Wertes erscheint möglich
OT naja, hab auch schon eine Idee für mein Fahrrad.
Bequem, eher aufrecht sitzend die Geschwindigkeiten der "Gebückten"/Rennradler erreichen... :)
4kmh sollten schon drin sein.
Leicht und transparent wird sie sein....
Der Luftwiderstand macht schon beim normalen Radeln deutlich mehr aus als man denkt
Gut, so wirds wohl nicht werden ;)
» go-one Evo-R- Go-One Velomobiles
50kmh mit 180W Strampelleistung :)
....der Konzerne (Schröder) hat damals durchgesetzt, dass das DLR sich auch mit Mobilität beschäftigen muß (basta!). Und dann auch noch mit Umwelt und Sicherheit.
Nur der Name müsste wohl demnächst auch mal wieder angepasst werden. Verwässerung der Forschungsschwerpunkte nennt man sowas.
Herr Colani ist kein Laie. Er hat 4 Jahre Aerodynamik an der Sorbonne in Paris studiert. Lesen Sie mal in der Wikipedia unter Luigi Colani nach, WAS der Mann alles kann. Und ja, er kann sich auch noch gut präsentieren, was 99,9% aller Wissenschaftler nicht können, weil sie die meiste Zeit in irgendwelchen Labors versauern.
DAS sind die Leute, die wir benötigen: Intelligent, gelehrt, selbstsicher und medial wirksam. Nur so kann man solchen Herausforderungen wie die Verbrauchsenkung von LKW begegnen.
Ich fahre meinen Actros II 1844 bei Vollauslastung mit 29 bis 36 Liter/100km, je nach Topografie. 5 Liter weniger würden etwa 40 Euro Kosten weniger _pro Tag_ verursachen. Auf die Lebensdauer des Fahrzeugs hochgerechnet...