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Liveticker zur Olympiavergabe: München will die letzte Chance nutzen

Wer darf die Olympischen Winterspiele 2018 ausrichten? In Durban wählt das IOC heute zwischen München, dem südkoreanischen Pyeongchang und Annecy in Frankreich. Alle drei Bewerber werben in einer letzten Präsentation um Stimmen.*Verfolgen Sie den*Entscheidungstag im Liveticker.*

http://www.spiegel.de/sport/wintersp...772628,00.html
  1. #110

    Glückwunsch...

    ...an die Südkoreaner und an die Bauern in Garmisch, deren Grundstücke doch nicht enteignet werden müssen.

    Glückwunsch an den deutschen Steuerzahler, de sich nicht mit solchen Geschichten herumplagen muss.
    Erfahrungen mit bisherigen Spielen


    Und hier noch was zum IOC-Vertrag
  2. #111

    gott sei dank.....

    .... ist dieser kelch an uns münchnern vorübergegangen!!!!!!!

    dieses steuerbefreite vollkorrupte ioc soll ihre mafiaspiele in korea ausrichten, wo der pfeffer wächst, wächst in korea der pfeffer? :-)

    münchen kann man sich als otto normalverdiener und nicht von pappa gepamperter yuppie eh schon kaum mehr leisten, vielleicht nimmt das jetzt ein wenig druck raus??
  3. #112

    St.Moritz 2022 ?

    Zitat von Marco Z. Beitrag anzeigen
    Die Neue Zürcher Zeitung schreibt hochinteressant. Dort heisst es, dass das mit Schweizern extrem überrepräsentierte IOK um IOC-Mitglied Sepp Blatter (höhö) auf alle Fälle München 2018 verhindern wollte, um der Bewerbung von St.Moritz 2022 alle Chancen einzuräumen.
    Seit Lillehammer 1994 sind alle Winterspiele in größere Städte vergeben worden (Nagano, Salt Lake City, Turin, Vancouver, Sotschi und Pyeongchang), da wage ich zu bezweifeln, dass ein kleines Dorf (selbst in Kombination mit Davos) Chancen hätte, auch wenn ich eine Schweizer Bewerbung absolut begrüßen würde (weil: back to the roots).
    M.W. haben Barcelona und Zakopane Interesse geäußert, auch die Ukraine erwägt eine Bewerbung.
  4. #113

    Danke

    Zitat von surselva-29 Beitrag anzeigen
    Für Sie zur Info: die Spiele finden in Pyeongchang (das liegt in Südkorea) und nicht in Pjöngjang (Hauptstadt Nordkorea) statt. Aber ansonsten war Ihr Beitrag von höchster Fachkenntnis, Respekt.

    Ironie aus.
    und nochmal danke; endlich weiß ich, wo Pjöngjang liegt! Nun wird ja alles gut!

    Ironie an - nein aus - oder - nein an

    na egal, Hauptsache nicht München-Partenkirchen
  5. #114

    München ist nicht der Nabel der Welt,

    und Deutschland ist es auch nicht (mehr).
    In Asien liegt die Zukunft, dort explodieren die Märkte, Kunden ohne Ende, dort läßt sich Geld machen, ist ja die eigentliche Strategie der IOCler.
    Da kann einer argumentieren, was er will, Fakt ist, Deutschland hat sich beworben, nicht München. Aber...
    Wer, wie Deutschland, nicht alle Menschen im Lande hinter eine Bewerbung bringt,
    wer nicht richtig viel Geld bereitstellt, wer zuläßt,
    daß Bürgerinitiativen gegen Olympia hetzen, wer gravierende Defizite bereits im Schulsport zuläßt,
    Kinder von sportlicher Betätigung ausgrenzt, Chancengleichheit verhindert, quer durch die Bevölkerung,
    für lange Zeit nicht gehörigen Spirit in die Bewerbung bringt, wer es versäumt hat,
    jedes IOC-Mitglied persönlich zu überzeugen,
    Versäumnisse über Jahre hinweg, bis zum Endspurt der Bewerbung, gleichermaßen gilt dies genauso für Bayern und für München,
    wer unbedarftes Personal einsetzt,
    der braucht jetzt nicht zu jammern,
    daß die Wahl 63 zu 25 für Südkorea ausging!
    Eine absolute Katastrophe! Auch die Quittung für diese Fehler!
    Ihr selbsternannten Bewerber, falls Ihr Euch jemals nochmals für Winterspiele bewerben wollt, dann sucht Euch ganz am Anfang erstmal einen Wintersportort, wo niemand protestiert, kommuniziert das ordentlich quer durchs Land, oder verbündet Euch gleich mit Österreich,
    oder mit St. Moritz...
  6. #115

    Lesen bildet

    Zitat von Frank Zappa Beitrag anzeigen
    woher haben Sie die Erkenntnis, dass die olympischen Spiele "mondial und friedlich" waren?
    Schon im alten Griechenland war Korruption und Bestechung der Jury an der Tagesordnung. Friedlich war gar nichts, denn die Kämpfe gingen oft so weit, das manch einer dabei verstorben ist. Und es zähle nur der Sieg, der zweite Platz war schon Dreck.
    Lesen Sie die Charta in der Definition von 1924, in der der unter anderem heisst: "... es soll die körperliche Stärke, die Willenskraft und den schöpferischen Geist des Menschen zu höchster Perfektion führen. Nur in echter sportlicher Gesinnung, während friedlicher Wettkämpfe unter Beteiligung aller Völker und Nationen, könnte diese Perfektion zum Ausdruck gebracht werden".
  7. #116

    blablabla

    Zitat von +LY Beitrag anzeigen
    und Deutschland ist es auch nicht (mehr).
    In Asien liegt die Zukunft, dort explodieren die Märkte, Kunden ohne Ende, dort läßt sich Geld machen, ist ja die eigentliche Strategie der IOCler.
    Da kann einer argumentieren, was er will, Fakt ist, Deutschland hat sich beworben, nicht München. Aber...
    Wer, wie Deutschland, nicht alle Menschen im Lande hinter eine Bewerbung bringt,
    wer nicht richtig viel Geld bereitstellt, wer zuläßt,
    daß Bürgerinitiativen gegen Olympia hetzen, wer gravierende Defizite bereits im Schulsport zuläßt,
    Kinder von sportlicher Betätigung ausgrenzt, Chancengleichheit verhindert, quer durch die Bevölkerung,
    für lange Zeit nicht gehörigen Spirit in die Bewerbung bringt, wer es versäumt hat,
    jedes IOC-Mitglied persönlich zu überzeugen,
    Versäumnisse über Jahre hinweg, bis zum Endspurt der Bewerbung, gleichermaßen gilt dies genauso für Bayern und für München,
    wer unbedarftes Personal einsetzt,
    der braucht jetzt nicht zu jammern,
    daß die Wahl 63 zu 25 für Südkorea ausging!
    Eine absolute Katastrophe! Auch die Quittung für diese Fehler!
    Ihr selbsternannten Bewerber, falls Ihr Euch jemals nochmals für Winterspiele bewerben wollt, dann sucht Euch ganz am Anfang erstmal einen Wintersportort, wo niemand protestiert, kommuniziert das ordentlich quer durchs Land, oder verbündet Euch gleich mit Österreich,
    oder mit St. Moritz...
    Wer jammert denn hier ?
    Die naechsten spiele dann in groenland;
    da lassen sich die inuit wahrscheinlich als folge jahrelanger alkoholabhaengigkeit leichter ueberzeugen als die bayrischen bauern und die korruptionsverweigerer, die nicht mit gestalten wie hayatou, blatter ,warner ( alles nicht nur fifa, sondern ioc granden ) und adidas/bmw/samsung zusammenarbeiten wollen.
    Back to the roots, please.
    Spiele in der arktis !

    Quatar kann ein paar schoene nachhaltige stadien hinsetzen, ryan air macht den shuttle service, mc dreck die mampfe : alle gluecklich.
    Ich kriege natuerlich nichts mit davon - war mit den kids schlittschuh laufen :-)
  8. #117

    Doppeljau!

    Zitat von knobel Beitrag anzeigen
    Lassen Sie doch am Besten alles verbieten, was irgendwie Geld kosten könnte.
    Guter Ansatz, muss aber präzisiert werden.... Geld in 3stelliger Mio kosten/verschwenden wird und i.w. fähnchenschwenkenden Eventcharakter hat.
  9. #118

    Mal wieder typisch...

    ...deutsch, wie einige Foristen die übliche Litanei über "Kosten", "was hat der Normalbürger davon" und "hilft das den Hartz 4 Empfängern" im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen los lassen.

    Diese deutsche "bin-dagegen-Haltung" ist so abgedroschen, vorhersehbar und langweilig. Ich kann verstehen, wenn jemand in Garmisch, der fürchten muss seine Grundstücke abgeben zu müssen, sich aufregt. Aber diese nervige Kostendiskussion ist einfach nur noch langweiig. Dann wird auch noch gesagt, dass die Zustimmung in Deutschland bei etwa 50% o. ä. liegt und man die Spiele deswegen sowieso ablehnen muss.
    An dieser Stelle frage ich, wie groß ist das Interesse in der Bevölkerung an Opernhäuser, die sich Deutschland leistet? Ich habe nichts gegen Opern, aber mal im Ernst, es ist im Wesentlichen eine Bespaßung der "Eliten" und kostet dem Steuerzahler ebenfalls eine erhebliche Summe. Der Hartz 4 Empfänger hat davon auch nix und wird auch nicht gefragt. Die salonkommunistische Einstellung einiger Foristen, die wahrscheinlich mit dem "Kultur"-Argument kommen, sei gesagt, dass Sport auch ein Teil der kulturelle Landschaft ist und zwar einer, der in der Bevölkerung weit mehr Zustimmung erfährt als eine Opernvorstellung. Das tut Ihnen jetzt vielleicht weh, aber in Deutschland wird nun mal mit öffentlichen Mitteln das Vergnügen einer "intellektuellen" Minderheit überproportional subventioniert...

    Ich hätte mich über olympische Spiele in Deutschland gefreut, da fröhliche Spiele einfach weltweitr mehr Werbung für Deutschland machen, als irgendwelche experimentellen Opernaufführungen. Es sei denn, dass nur Werbung erlaubt ist, die von irgendwelchen Fach-Kritikern in kleinen Zirkeln gutiert wird. Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass 2006 einen wundervollen und nahchaltigen Effekt im Ausland erzielt hat und das Deutschland einfach als sympatischer wahrgenommen wird.

    Na gut, dann lassen Sie uns jetzt sämtliche steuerlich unterstützten kulturelle Veranstaltungen gemäß ihrer Akzeptanz in der Bevölkerung bewerten. Dann sollten sich aber einige Foristen wahrscheinlich eine neue Freizeitbeschäftigung suchen...
  10. #119

    ?

    Zitat von +LY Beitrag anzeigen
    ..., wer es versäumt hat, jedes IOC-Mitglied persönlich zu überzeugen, ...
    Die Methode wie man IOC-Mitglieder (übrigends auch FIFA-Mitglieder) überzeugen kann, ist in Deutschland strafbar, in Asien aber normal.


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