DPACDU und SPD liefern sich in Kiel ein Kopf-an-Kopf-Rennen, der französische Präsident Sarkozy droht die Macht zu verlieren, und die Griechen wählen das erste Parlament seit Beginn der Finanzkrise. SPIEGEL-ONLINE-Reporter berichten aus Kiel, Athen, Paris und Tulle. Alle Entwicklungen im Liveticker.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...831616,00.html
...hat auch 2007 überwiegend sozialistisch gewählt. Daraus kann man noch nichts "hochrechnen".
Wieso ungerechtfertigt?
Sind halbherzig an die "nicht-Splitter-Parteien" vergebene Stimmen (mangels Alternativen) denn weniger "ungerechtfertigt"?
Keine Meinung ist auch ne Meinung. Nur werden diese Plätze dann leider nicht leer bleiben.
Insofern: Ja, besser wählen als nicht-wählen.
Sie meinen wohl: "Wer nicht wählen geht, hilft damit den Splittergruppen"? Es mag sein, dass kleinere Parteien wie die Piraten (immerhin weit vor FDP in den Umfragen) ihre Sympathisanten besser mobilisieren können. Aber beim amtlichen Endergebnis erwarte ich, dass der Landeswahlleiter die Prozente korrekt berechnet. Was ist daran "ungerechtfertigt"? Es gilt der Anteil an den abgegebenen gültigen Stimmen. Wer nicht wählen geht, stimmt stillschweigend den Wählenden zu, und soll dann später auch still sein, wenn er mit der neuen Regierung unzufrieden ist...
"Nur für kurze Zeit" geht am Wahltag alle Staatsgewalt vom Volke aus.
"France d'outre mer" hat auch 2007 überwiegend sozialistisch gewählt. Daraus kann man noch nichts "hochrechnen".
Prognose: 8,5 % für die FDP. Warum werden die Wähler immer blöder statt schlauer?
Hui, das wird interessant.
FDP und Grüne sind beide im Landtag und können zusammen sowohl mit der CDU wie auch mit der SPD regieren. Die SPD hat die größte Auswahl, sie kann mit CDU, mit Grünen und FDP oder mit Grünen und SSW regieren. Die SED ist draußen, die Piraten haben ein paar Sitze, aber keiner hat Lust, mit ihnen zu regieren.