Zitat von
enni3
Ich zitiere da gern einen deutschen Kabarettisten.
Unsere Gesellschaft basiert auf griechischer Philosophie, römischen Recht und christlischer Ethik - also: Sklaverei, Korruption und Hexenverbrennung.
Was will ich Ihnen damit sagen?!
Man kann gutes sehen, wenn man will und dies auch übernehmen und verteidigen. Wenn man aber die negativen Aspekte, mit den guten rechtfertigend, auch übernimmt, schießt man sich argumentativ ins Abseits.
Es gibt genug Kritikpunkte an unserer "westlich-christlichen" Gesellschaft. Diese werden aber immer, gerade von den konservativ-religiösen mit positiven Argumenten verneint. Wer Gutes tut, kann nichts Schlechtes tun. Das ist Naivität in Schwarz-Weiß. Argumentationen in der Schule würden mit dem Verweiß auf Einseitigkeit max mit einer 3 bewertet.
Stattdessen sollten sich jene Leute mal Fragen ob eine differenzierte Betrachtung, gründend in der Kombination aus Tradition und Verstand, nicht sinnvoller wäre. Dafür müsste man aber offen sein für andere Meinungen, und da haben wir das Grundproblem.