Zitat von
MKUltra2
Tja, leider ist es nun also wirklich so weit gekommen, dass ein Kirchenführer im Deutschen Bundestag reden durfte. Von nun an ist der DBT also mit diesem Makel behaftet. Wie konnte es nur so weit kommen? Was werden die Initiatoren dieser Entwicklung als nächstes anstreben? Vielleicht, dass in Zukunft für die Beschließung von neuen Gesetzen, die nach Meinung der katholischen Kirche relevante moralische Bereiche berühren, die Zustimmung des Papstes nötig sein soll. Wer weiß schon wie viel Einfluss die kK bisher bereits auf Entscheidungen von CSU und CDU genommen hat, wenn es z. B. um Abtreibung und PID ging? In seiner heutigen Rede im DBT hat Ratzinger ja gezeigt, was er von Demokratie hält. Da hat er doch allen Ernstes gesagt, dass die Würde des Menschen keine Frage der Mehrheit sei. Wie soll in einer Demokratie seiner Meinung nach denn sonst entschieden werden, was in dieser Demokratie menschliche Würde sein soll, wenn nicht über eine Mehrheitsentscheidung? Seiner Meinung nach sollte auch in einer Demokratie sicher Gott oder der Papst definieren, was menschliche Würde ist. Da sind ihm wohl die diktatorischen Machtbefugnisse zu Kopf gestiegen, die er in seinem Pseudostaat hat.
Es war in der Vergangenheit anscheinend schwer genug, die katholische Kirche in Deutschland beim Kulturkampf aus der Politik zu vertreiben. Vertrieben sollte sie bleiben. Wehret den Anfängen! Schon schlimm genug, dass es in Deutschland christliche Parteien gibt.