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Liveticker: Gaddafi startet Offensive gegen Rebellen

Muammar al-Gaddafi schlägt zurück. Seine Truppen haben nach Augenzeugenberichten die Stadt Brega und ihre Ölanlagen wieder unter ihre Kontrolle gebracht. Die Luftwaffe des Regimes bombardierte offenbar eine weitere Stadt. Die wichtigsten Ereignisse im Liveticker.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...748554,00.html
  1. #1

    Mentschenentsorgung.....

    .... die Zynik heutzutage ist, dass wir noch Reporter entsenden, die live aus der "Krisenregion" berichten.

    Abend am Fernseher können wir dann bei Bier und Chips den Kopf schütteln, uns fragen, warum helfen wir denen nicht,
    um uns bei der nächsten Einblendung die eine Mittelmeerinsel zeigt, die Frage im stillen selbst zu beantworten.

    Schönen Tag noch.
  2. #2

    Eingreifen bevor Massenmord und Bürgerkrieg

    Man sollte eingreifen, bevor es wieder zu einem Massenmord kommt, bei dem die Weltöffentlichkeit nur zuschaut und nichts tut.
  3. #3

    Offensive gegen die eigene Bevölkerung

    Wer sind den nun eigentlich diese Rebellen? Einig sind sich alle, dass Libyen seine bisherige Regierung mit Gaddafi nicht mehr will und demzufolge Gaddafi weg muss.
    Warum dann eigentlich immer dieses dumme Gelabere, dass die Rebellen, Aufständische in weiten Teilen des Landes die Macht übernommen haben? Es ist das libysche Volk - nicht mehr und nicht weniger!
    Man könnte bei ausschliesslicher Lektüre dieses Beitrags sonst noch auf den Gedanken kommen, dass die USA und GB den bisherigen Herrscher in seinem Kampf gegen die "Rebellen" unterstützen wollen - weil Aufständische und Rebellen sind ja - staatsbezogen - illegitim, oder?
    Meine Damen und Herren Journalisten: um nicht in die Regenbogen-Journaille abzudriften: wie wär's mit etwas mehr sachlich orientierter Berichterstattung?
  4. #4

    Die UNO ist der einzige Weg

    Zitat von danduin Beitrag anzeigen
    Man sollte eingreifen, bevor es wieder zu einem Massenmord kommt, bei dem die Weltöffentlichkeit nur zuschaut und nichts tut.
    Man haette vor Lieferung der Munition und der Waffen eingreifen muessen. Es waere einfacher gewesen die Waffenlieferungen zu unterbinden.
    Nur die UNO kann hier rechtmaessig eingreifen und das bringt fuer die Zivilbevoelkerung eine katastrophale Aussichten, denn die UNO ist nicht auf schnelles Handeln ausgerichtet.

    Hier meine Gedanken;
    Ohne Zweifel hat Gedaffi die Mittel die eigene Bevoelkerung anzugreifen und schwere Verluste zu verursachen und man muss die Libier fuer diese Situation bedauern.
    Aber:
    Ohne Rechtsstaatlichkeit gibt es keine Demokratie und ohne echte Demokratie schlittern wir alle wieder in die Zeit des modernen Feudalismus in der die Eliten die Untertanen bei der Nase fuehren.

    Die UNO, die naechste Ebene des menschlichen Miteinanders kann ohne ein effektives Rechtgefuege langfristig keine Fortschritte machen. Waehrend die USA eine Weltmacht ist und GB sich als Weltmacht denkt, ist es nicht ueberraschend dass beide eigenstaendige Handlungen in betracht ziehen. Das sind die Privilegien der Weltmaechte.

    Deutschland dagegen ist auch heute noch ein ehemaliger Uebeltaeterstaat auf Probe der sich taeglich in der Weltpresse und in Schulklassen fast aller Laender bewaehren und bestaetigen muss.
  5. #5

    Angesichts...

    ...der momentanen Gegebenheiten würde ich ein militärisches eingreifen auch befürworten.Derzeit sieht es aber so aus als würden unsere hiesigen Politiker nicht aus ihrer Ohnmacht erwachen.Wenn da jemand was unternimmt. wird es wohl die USA sein,der dann natürlich sofort wieder unterstellt wird das sie das alles selber inszeniert haben um an das Öl zu kommen...
  6. #6

    Eingreifen?

    Zitat von danduin Beitrag anzeigen
    Man sollte eingreifen, bevor es wieder zu einem Massenmord kommt, bei dem die Weltöffentlichkeit nur zuschaut und nichts tut.
    Natürlich müsste man den Menschen helfen. Aber von einem islamophoben Europa ist da ausser ein paar weichgespülten Sanktionsüberlegungen, die erst einmal wochenlang debattiert werden müssen, nichts zu erwarten.
    Und wenn von Hilfe geredet wird, steckt doch nur die Sicherung der Ölversorgung dahinter.
    Getreu dem Motto "Das bisschen Blut ... Hauptsache, das Öl fließt".
  7. #7

    Guttafi

    Wie wäre es mit Gaddafi als Verteidigungsminister? Der hat doch schon so eine richtig tolle Uniform. So kann man 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Wir entsorgen einen Despoten in Lybien und haben einen Nachfolger für Gutti. Bei den Frauen kam Gaddafi doch auch immer gut an.
  8. #8

    xxx

    Zitat von danubius Beitrag anzeigen
    Wer sind den nun eigentlich diese Rebellen? Einig sind sich alle, dass Libyen seine bisherige Regierung mit Gaddafi nicht mehr will und demzufolge Gaddafi weg muss.
    Warum dann eigentlich immer dieses dumme Gelabere, dass die Rebellen, Aufständische in weiten Teilen des Landes die Macht übernommen haben? Es ist das libysche Volk - nicht mehr und nicht weniger!
    Man könnte bei ausschliesslicher Lektüre dieses Beitrags sonst noch auf den Gedanken kommen, dass die USA und GB den bisherigen Herrscher in seinem Kampf gegen die "Rebellen" unterstützen wollen - weil Aufständische und Rebellen sind ja - staatsbezogen - illegitim, oder?
    Meine Damen und Herren Journalisten: um nicht in die Regenbogen-Journaille abzudriften: wie wär's mit etwas mehr sachlich orientierter Berichterstattung?
    Wer in Libyen letztendliche welche Rolle spielt ist im Moment überhaupt nicht einzuschätzen. Ich denke auch nicht von Ihnen. Man sollte auch vorsichtig sein, mit einer romantischen Verklärung des Widerstandes, wer dahinter steckt und welche Interessen vertreten werden, weiss man mit Gewissheit nicht.
  9. #9

    Ach, auf einmal bitten alle die USA um militärische Hilfe...

    Ach, so plötzlich wird dann um militärische Hilfe gebeten, im Klartext: Die USA werden gebeten (denn ein anderes Land würde das sowieso nicht auf die Reihe kriegen).

    Die USA haben vor kurzem erst genau das selbe in Afghanistan und im Irak gemacht, nämlich totalitäre Regime abgeschafft und die Bevölkerung befreit. Dafür wurden und werden die USA heftigst kritisiert, teilweise mit Argumenten, die an Schwachsinnigkeit nicht mehr zu überbieten sind (es ginge denen nur ums Öl...).
    Die USA (und auch alle anderen Ländern, die sich nicht solchen unsinnigen Beschimpfungen aussetzen lassen wollen) sollten sich in Libyen schön raushalten, wenn sie sich nicht die Finger schmutzig machen wollen.
    Dann rottet Gaddafi eben seine Bevölkerung aus... Die militärische Hilfe haben diejenigen verhindert, die bei Afghanistan und beim Irak so laut gejammert haben!








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