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Linux-PC Raspberry Pi: Ein Media Center für 35 Dollar

c'tDer Raspberry Pi ist vielleicht nicht der allerkleinste, sicher aber der günstigste Linux-Computer, der derzeit für Anwender erhältlich ist. Für 35 US-Dollar bekommt man einen Rechner, der durchaus als kleiner Media-Server taugt. Das Magazin "C't Linux" erklärt, wie das geht.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...842581,00.html
  1. #1

    Anspruchsvolle Aufgaben? PC Einsatz? Hallooohhoo! Für einen normalen PC, mit dem man sein gewohntes Windows daddeln lassen kann, ist sowohl preislich als auch größentechnisch minimum das 10fache nötig!
    Beim RPi geht es darum, eine universelle Platform zu haben, mit der man seine speziellen Anforderungen realisieren kann, wie zB ein MediCenter, das Zugriff auf einen lokalen oder Webserver hat, ohne daß ein irrsinniger Klopper mit brüllendem Netzteil und röhrenden Festplatten im Wohnzimmer steht und sich überwiegend als Heizkraftwerk versucht, während der Stromzähler in Punkto Drehimpuls dem Jupiter Konkurrenz macht. Da nebenbei noch einen Broswer und am liebsten gleich noch Mail und Fileserver laufen lassen, ist doch Unfug! Für einen universell einsetzbaren PC ist das Ding ganz sicher kein Ersatz (genausowenig wie es Tablets oder Sartphones sind), dafür kann man sich zur Not aber auch 2 oder 3 davon nebeneinander basteln.
  2. #2

    RE: Linux-PC Raspberry Pi

    Es wäre wünschenswert, wenn solche klein - Computer zum Standard würden: Ohne viel Schnickschnack hätte man damit die Chance, preiswert z.B. die Zentral – Heizung mit der Waschmaschine zu verbinden; (intelligente Warmwasserversorgung zum Waschen) OHNE dass der Benutzer gleich ein ausgebildeter Informatiker sein muss.
    Zurzeit versucht jede Firma, die Elektronik in ihre Produkte verbaut, das Rad aufs Neue zu erfinden. Hier hätte man eine (mögliche) Plattform, in Sachen SPS (Speicher Programmierte Steuerung) eine allgemein zugängliche Norm zu etablieren. Und zwar OHNE WinDoof!!!
    Nur ein Traum?!
  3. #3

    ...

    Es gibt andere Systeme mit ähnlichem Formfaktor, die deutlich besser ausgestattet und leistungsfähiger sind, aber dementsprechend natürlich auch deutlich teurer. Den Rasperry Pi zu mehr als einer Bastel-/Spielplattform zu stilisieren, ist wohl ein wenig weit hergeholt, dazu sind die Mängel infolge der Limitierungen zu groß, das erledigen andere dann doch besser.
  4. #4

    Bei mir werkelt ein Raspberry Pi und er tut genau das, was er soll. Er dudelt meine aufgenommenen Filme für meine Tochter ab (omxplayer), er "holt" mal abends, wenn ich den "großen PC" nicht einschalten will, Mails ab (Claw Mail, IMAP konfiguriert wg. Speicherplatz schonen), nebenbei kann ich mit dem Mini tatsächlich sogar Open Office starten und mal kurz einen Brief tippen und diesen als PDF abspeichern und verschicken. Chrome habe ich auch installiert, auch wenn es wirklich langsam ist, kann ich die eine oder andere Webseite damit absurfen. Für Flash und Youtube müsste man zu einer Download-Lösung des Films greifen, eine Anleitung dazu gibts auch in den Untiefen des Netzes. Nebenbei werkelt er nach einer Samba-Installation noch als Server.

    Ich bin zufrieden, aber ohne jegliche Linux-Shell-Kenntnisse artet das in ein Abenteuer aus, das eventuell den geduldigsten Zeitgenossen an seine Grenzen bringt. Bringt man jedoch Grundkenntnisse mit, reicht das vollkommen aus, um mit den zahlreichen (englischsprachigen!) Anleitungen zum Ziel zu kommen.

    Ich werde, wenn die Möglichkeit besteht, einen zweiten kaufen und ein paar Automatisierungen hier realisieren. Da der Mini derzeit überwiegend von meiner Tochter genutzt wird, die total glücklich ist einen eigenen Computer zu haben.

    Billig ist der Spass auch: Platine, ein paar Kabel, die SD-Karte, Netzeil, billiger USB-Hub und ein Monitor mit DVI-D-Eingang und die Welt ist für den kleinen RasPi OK.
  5. #5

    Als Media Center ist ein Netbook besser geeignet

    Als Media Center ist ein Netbook besser geeignet. Gebraucht gekauft kommt man vielleicht auf 150. Da ist dann aber auch alles dabei, was nötig und nicht nötig ist: Display, Tastatur, Keypad, Festplatte, RAM, Netzwerkanschluss, WLAN uvm. Der Stromverbrauch hält sich auch hier in engen Grenzen.

    Die im Artikel genannte Platine ist gut zum Basteln geeignet. Damit aber ein Media Center aufzubauen, ist nur Spielerei. Wer das ernsthaft machen will, besorgt sich geeignetere Hardware (siehe oben).
  6. #6

    Übeflüssig wie ein Kropf

    jeden Falls müßte eine passende Anwendung noch dazu erfunden werden.
  7. #7

    Eher Ihr Beitrag

    Zitat von zeitmax Beitrag anzeigen
    jeden Falls müßte eine passende Anwendung noch dazu erfunden werden.
    ... ist überflüssig...


    Es gibt zahlreiche Anwendungen für die der Rasberry geeignet ist. Einige wurden ja schon genannt, mir fallen da auch noch Möglichkeiten in der Haussteuerung ein (Heizung, Rollläden, Alarmanlage, Überwachungsfunktionen für Stromverbrauch, Temperaturen, etc.) oder auch nur zum spielen.

    Bei dem Preis gibt es eigentlich nix zu meckern, aber manchen Leuten kann man es eben nie Recht machen.
  8. #8

    Zitat von asdf01 Beitrag anzeigen
    Es gibt andere Systeme mit ähnlichem Formfaktor, die deutlich besser ausgestattet und leistungsfähiger sind, aber dementsprechend natürlich auch deutlich teurer. Den Rasperry Pi zu mehr als einer Bastel-/Spielplattform zu stilisieren, ist wohl ein wenig weit hergeholt, dazu sind die Mängel infolge der Limitierungen zu groß, das erledigen andere dann doch besser.
    Also ich könnte mir rein technisch gesehen schon Anwendungen vorstellen, gerade wegen des geringen Preises.

    In Kombination mit einem Touchscreen könnte der Rasperry Pi als Terminal zur Einstellung von Maschinen und Anlagen verwendet werden. Er muß eben sehr stabil laufen und die Schnittstellen 16 GPIO Pins/ SPI/ I²C/ UART müssen benutzerfreundlich in mehreren gängigen Sprachen programmiert werden können.

    Aber wie Sie schon gesagt haben, gibt es bereits genügend existierende Systeme dieser Art, so daß es sicher schwierig sein wird, in diesen Markt noch vorzustoßen.

    Eventuell könnte ich mir vorstellen, daß der Rasperry Pi in Konkurrenz tritt zum Arduino, im Bereich Kunst/ Medienkunst.
  9. #9

    Der Schmarrn beginnt schon mit der Ueberschrift. Mit den 35 Dollar is es keineswegs getan. Keyboard, Maus, staerkeres Netzteil, SD Karte, USB-Hub, all das kostet extra und wenn man's zusammenrechnet, kauft man besser auf dem Flohmarkt eine alte Gurke die dem Pi leistungsmaessig um Lichtjahre voraus ist. In meinem Falle tut's ein Eee 1005 HA mit kaputtem Display, Kostenpunkt 20 Jojos.


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