Linkspartei: Lafontaine plant Kandidatur für Parteivorsitz

dapdEr will es noch mal wissen. Ex-Parteichef Oskar Lafontaine plant laut ARD, erneut für die Spitze der Linken zu kandidieren. Aber er macht es noch ein bisschen spannend: Er will seine Rückkehr an Bedingungen knüpfen - an welche genau, gibt er noch nicht bekannt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...832960,00.html
  1. #1

    Der Einäugige

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er will es noch mal wissen. Ex-Parteichef Oskar Lafontaine plant laut ARD, erneut für die Spitze der Linken zu kandidieren. Aber er macht es noch ein bissche
    Unter den blinden Linken ist eben der Einäugige König.
    Ich frage mich nur, wann diese politische Ballerina nach der Wahl wieder hinschmeißt. Kann er nicht seine doch bestimmt üppige
    Altersversorgung genießen und die Menschen im Lande mit
    der Wiederwahl verschonen?
  2. #2

    Beschäftigt mit sich selbst

    Ich verstehe es nicht, oder vielleicht ja doch. Die NRW-Wahlnachlese bei Jauch brachte es irgendwie an den Tag. Alle Parteien beschäftigen sich hauptsächlich mit sich selbst. Zustande kommt da nur noch was, wenn die Basis ackert, während die Spitze vor sich hin träumt oder fantasiert.
    Wahlen werden wohl auch nicht mehr von CDU,SPD, Grünen,FDP und noch seltener Linken gewonnen,bzw. verloren sondern von: Röttgen, Kraft,Löhrmann, Lindner, oder Schwabedissen.

    Erschreckend das es wohl auch mit Hilfe der Medien gelungen ist, echte linke Politik in die gleiche Extremismus-Ecke zu stellen wie die von Neonazis ala NSU. Dabei ist die Gefährlichkeit der Rechtsextremisten nicht nur durch die Mordserie der Jenaer Terrorzelle um Zschäpe,Mundlos und Böhnhardt, die weltweit traurige Berühmtheit erlangte, bewiesen, während der Linksextremismus der nichts mit der Partei "Die Linken" zu tun hat, bewußt überspitzt wird.
    Besonders auf dem Gebiet der "alten Bundesrepublik" werden rechtsextreme Taten bis heute verharmlost und heruntergespielt.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er will es noch mal wissen. Ex-Parteichef Oskar Lafontaine plant laut ARD, erneut für die Spitze der Linken zu kandidieren. Aber er macht es noch ein bissche
    Ziemlich egal, wer die Partei führt, solange sie bei den Fakten bleiben wie bisher.
    Und die Masse des Volkes wird die Linke eh erst dann wählen, wenn sie genau das begreift, dass die Partei schlichtweg die Fakten nennt und das seit Jahren.
    Das Erwachen kommt noch, die Frage ist, ob noch rechtzeitig und ob man die BRD dann noch retten kann oder einen neuen Staat aufbauen muss.

    Man wird sehen.
    Bin erstmal gespannt, welche Auswirkung Frankreich und vor allem Griechenland auf Deutschlands Irrsinn haben wird. Gerade in Griechenland scheintn sich ja endlich mal Leute durchzusetzen, die dieses Kollapssystem nicht mehr mitmachen wollen und in Spanien, Italien, Portugal wird es dann auch nicht mehr lange dauern, wenn erstmal dieses Beispiel steht.

    Doch selbst wenn nicht: Es ist ein Kollapssystem und der Kollaps wird kommen. Vermögensakkumulation scheitert IMMER, seit Jahrtausenden, ganz egal wie man es nannte.
  4. #4

    Wird Oskar Lafontaine es schaffen?

    Die Linke ist derzeit auf Talfahrt. Wird Oskar Lafontaine was reißen können oder wird er überschätzt? Vielleicht bringt es eine Mischung aus Pragmatismus und fröhliche, positive Propaganda: also einerseits nur vernünftige Kernpunkte aber andererseits stimmungsvolle Propaganda (Lob der Arbeiter und des Proletariats, das zieht sicher). Ich bin durchaus dafür, dass die Linke die 5% Hürde bei der nächsten Bundestagswahl überspringt ... weil dann eine große Koalition wahrscheinlicher wird. (imho)
  5. #5

    Morituri te salutant

    Ob mit oder ohne Oskar, die Linke ist auf dem Weg in die bundespolitische Bedeutungslosigkeit. In Düsseldorf konnte es selbst die neue Hoffnungsträgerin nicht richten.
    Nun findet der Untergang eben mit dem lieben Führer statt. Das macht die Sache nur nachhaltiger.
  6. #6

    Wende?

    Zweifellos hat die Linke mehrere Niederlagen erlitten. Schuld sind nicht die bösen Medien. Die waren vor drei Jahren schon böse, als die Linke noch erfolgreich war. Auch die Polirtik des Landesverbandes NRW kann die Niederlage nur teilweise erklären. Ernst und Löntsch haben es nicht geschafft. Hinzu kommen innerparteiliche Grabenkämpfe, die viele potentielle Anhänge widerlich finden.
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er will es noch mal wissen. Ex-Parteichef Oskar Lafontaine plant laut ARD, erneut für die Spitze der Linken zu kandidieren. Aber er macht es noch ein bissche
  7. #7

    Wer braucht noch DIESE LINKEN?

    Ich nicht! Im Osten trauern die alten Genossen immer noch der DDR hinterher. Auch wenn sie sonst nicht aktiv werden wollen. Bei Abstimmungen tauchen sie immer auf und verschrecken alle Mitglieder mit ihren Post-Stalinismus. Ich weiß, wovon ich rede. Ich habe es erlebt.
    LInke Politik jenseits der SPD und Grünen ist wichtig in Deutschland. Aber diese LINKE, nein danke.
    Um es klar zu stellen: Auch in deser LINKEn gibt es Menschen, die es ehrlich meinen und wirklich gut und qualifiziert sind. Doch leider werden die von den jeweiligen Parteispitzen ausgebremst. Denn wenn diese in die Spitze aufsteigen würden, würde ja alle Welt merken, was für Hohlkörper bisher die Gremien besetzt haben.
  8. #8

    Finde ich gut...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er will es noch mal wissen. Ex-Parteichef Oskar Lafontaine plant laut ARD, erneut für die Spitze der Linken zu kandidieren. Aber er macht es noch ein bissche
    ...dann ist die Linke endlich in der Bedeutungslosigkeit verschwunden, da gehört sie hin.

    Erschreckende wie wenig diese Partei in der Lage ist, aus dem sozialen Ungleichgewicht in Deutschland - Menschen, die von ihrer Arbeit nicht leben können, subventiornierte Arbeitsplätze, Niedriglohn usw. - Kapital in Form von Wählerstimmen zu schlagen.

    Naja, auch die Vorgängerparteien haben sich ja nie für die Menschen eingesetzt, eher gegen die Menschen, wenn ich an die SED denke.
  9. #9

    Zitat von cwoller Beitrag anzeigen
    Ziemlich egal, wer die Partei führt, solange sie bei den Fakten bleiben wie bisher.
    Und die Masse des Volkes wird die Linke eh erst dann wählen, wenn sie genau das begreift, dass die Partei schlichtweg die Fakten nennt und das seit Jahren.
    Das Erwachen kommt noch, die Frage .....
    Flotte Sprüche... wenn man bedenkt, dass die LINKE genau die Politik propagiert, die Griechenland in seine momentane Situation geführt hat.