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Linken-Machtkampf: Wagenknecht lässt vorerst Doppelspitze Vortritt

dapdLange wurde spekuliert, ob Sahra Wagenknecht selbst als Parteichefin kandidiert. Jetzt hat sie sich aus der Deckung gewagt - und sich vorerst für eine Doppelspitze ohne eigene Beteiligung ausgesprochen: ihre Favoriten sind Katja Kipping und Bernd Riexinger.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...836124,00.html
  1. #1

    Bartsch kann intrigieren

    Bartsch hätte besser gesagt:
    "Ich habe viele Jahre ....unter Beweis gestellt, dass ich INTRIGIEREN kann."
  2. #2

    Dass der Name Bernd Riexinger nicht allzuvielen etwas sagen dürfte, hat weniger mit der Person als mit dem zu tun, was die NachDenkSeiten die "Medienblockade" nennen. Mir selbst als Wahl-Baden-Württemberger ist der Name aber durchaus geläufig.

    Schon bevor SPON darüber berichtet hat, hatte ich anderswo von seiner Kandidatur erfahren und mich über diese Nachricht gefreut. Ein Gespann Kipping/Riexinger - das hört sich richtig gut an, das vertreibt die Sorge wegen einer Verseeheimerung der LINKEN, die sich mit dem Namen Bartsch untrennbar verbindet, und das sollte, bei der erklärten Unterstützung durch Sahra Wagenknecht, die wir dann in herausgehobener Position im Bundestagswahlkampf wiedertreffen werden, auch sehr reele Mehrheitschancen auf dem Wahlparteitag haben.

    Dabei steht gerade Riexinger für eine Verlagerung von Parteiaktivitäten in den ausserparlamentarischen Raum oder schlichter: auf die Strasse, und das ist dringend nötig - ich habe ja an anderer Stelle schon die mangelnde Kampagnenfähigkeit der LINKEN beklagt. Es ist doch einfach peinlich, dass Mélenchon zu einer "ganz gewöhnlichen" Wahlkundgebung eine sechsstellige Teilnehmerzahl auf die Beine bringt, während wir hier von Vergleichbarem nicht einmal träumen dürfen. Nun noch ein/e passende/r Bundesgeschäftsführer/in mit Sinn für Publikums- und Medienwirksamkeit dazu, und dann: haut 'ran!

    Die erste und dringendste Aufgabe wäre dann wohl die Organisation von Solidaritätskundgebungen in grossem Stil, wenn - was alle Gottheiten des Olymp zu walten dringend gebeten werden! - Syriza die griechischen Wahlen gewonnen haben wird.
  3. #3

    Mannomann,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lange wurde spekuliert, ob Sahra Wagenknecht selbst als Parteichefin kandidiert. Jetzt hat sie sich aus der Deckung gewagt - und sich vorerst für eine Doppelspitze ohne eigene Beteiligung ausgesprochen: ihre Favoriten sind Katja Kipping und Bernd Riexinger.

    Wagenknecht spricht sich für Doppelspitze Kipping/Riexinger aus - SPIEGEL ONLINE
    warum so umständlich? Ich plädiere in jedem Fall für Wagenknecht und für Axel Troost. Warum? Äußerst kompetente Leute - und Wagenknecht verschafft sich über Parteigrenzen hinweg Gehör! Es hat noch niemanden in einer der zahlreichen Talkshows gegeben, der ihr bzw. ihren Argumenten - außer primitiven Linken-Bashing - irgendetwas entgegensetzen konnte. Sie ist der Schrecken der Neoliberalen - ihr Buch ist sehr lesenswert!! Nein, ich bin kein Linker, nur jemand, der möchte, dass man diesen neoliberalen Falschen Fuffzigern mit ihren geradezu greifbaren Interessenkonflikten mal endlich den Hahn zudreht! Sahra, du musst das machen!
  4. #4

    Zitat von Traumschau Beitrag anzeigen
    warum so umständlich? Ich plädiere in jedem Fall für Wagenknecht und für Axel Troost. Warum? Äußerst kompetente Leute - und Wagenknecht verschafft sich über Parteigrenzen hinweg Gehör! Es hat noch niemanden in einer der zahlreichen Talkshows gegeben, der ihr bzw. ihren Argumenten - außer primitiven Linken-Bashing - irgendetwas entgegensetzen konnte. Sie ist der Schrecken der Neoliberalen - ihr Buch ist sehr lesenswert!! Nein, ich bin kein Linker, nur jemand, der möchte, dass man diesen neoliberalen Falschen Fuffzigern mit ihren geradezu greifbaren Interessenkonflikten mal endlich den Hahn zudreht! Sahra, du musst das machen!
    Die Wagenknecht kann ja noch nichtmal ohne große rhetorische Verrenkungen zugeben, dass die DDR ein Unrechtstaat war.
    Ansonsten weiss sie wie die meisten linken ganz genau wie man Geld ausgeben und verteilen sollte.
    Nebensächlichkeinten wie die Frage danach wie das Geld erwirtschaftet werden soll wird immer ausgewichen.
  5. #5

    Schmusekurs mit der SPD=Bartsch

    Bartsch ist für einen Schmusekurs mit der SPD. Damit wäre die Linke keine echte Alternative mehr zu Rot-Grün. Die Linke muss eine echte Alternative bleiben, ansonsten macht es keinen Sinn sie zu wählen. Dann kann man auch direkt SPD oder Grüne wählen.
  6. #6

    Zitat von robert.haube Beitrag anzeigen
    Bartsch hätte besser gesagt:
    "Ich habe viele Jahre ....unter Beweis gestellt, dass ich INTRIGIEREN kann."
    genau mein gedanke! :D
  7. #7

    Jau,

    Zitat von bayrischcreme Beitrag anzeigen
    Die Wagenknecht kann ja noch nichtmal ohne große rhetorische Verrenkungen zugeben, dass die DDR ein Unrechtstaat war.
    Ansonsten weiss sie wie die meisten linken ganz genau wie man Geld ausgeben und verteilen sollte.
    Nebensächlichkeinten wie die Frage danach wie das Geld erwirtschaftet werden soll wird immer ausgewichen.
    das ist wohl der berühmte "bayrische Reflex"? Lesen Sie bitte das Buch, dann können wir vielleicht auf Augenhöhe argumentieren, denn was Sie behaupten ist schlichtweg falsch. Sie sollten nicht alles glauben, was Söder und Co. absondern - das taugt für Talkshows, aber nicht für eine differenzierte Diskussion, sorry!
  8. #8

    Jau!

    Zitat von HakkiCavus Beitrag anzeigen
    Bartsch ist für einen Schmusekurs mit der SPD. Damit wäre die Linke keine echte Alternative mehr zu Rot-Grün. Die Linke muss eine echte Alternative bleiben, ansonsten macht es keinen Sinn sie zu wählen. Dann kann man auch direkt SPD oder Grüne wählen.
    So sehe ich das auch! Die Linke ist unersetzlich im Tenor gegen den neoliberalen Mainstream. Leider sind die Eitelkeiten wohl größer als das Ziel, gemeinsam etwas zu verändern. Eine Schande ist das!
    Wir werden einen evtl. Auszug der Linken aus dem BT noch sehr bitter bereuen!!
  9. #9

    Zitat von bayrischcreme Beitrag anzeigen
    ...Nebensächlichkeinten wie die Frage danach wie das Geld erwirtschaftet werden soll wird immer ausgewichen.
    Dummes Geplapper! Niemand fragt danach, wie das Geld erwirtschaftet werden soll. Das weiß jeder, der es wissen will. Das tun Millionen von Arbeitern und Angestellten jeden Tag. Übrigens weiß man auch, wer die rund 525Mio € Netto-Dividende 2011 von Stefan und Johanna Quandt und Susanne Klatten erarbeitet hat. Kleiner Tipp: Die drei genannten Personen waren es nicht.


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