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Linken-Machtkampf: Wagenknecht lässt vorerst Doppelspitze Vortritt

dapdLange wurde spekuliert, ob Sahra Wagenknecht selbst als Parteichefin kandidiert. Jetzt hat sie sich aus der Deckung gewagt - und sich vorerst für eine Doppelspitze ohne eigene Beteiligung ausgesprochen: ihre Favoriten sind Katja Kipping und Bernd Riexinger.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...836124,00.html
  1. #40

    soviel wie möglich der SPD schaden....

    Zitat von friedrich_eckard Beitrag anzeigen
    Wieso: "werden"... wenn es die Umstände erlauben bin ich immer moderat, das entspricht meinem Naturell.

    Die "Gesellschaft" schaue ich mir aber nicht an, auf die kommt es nämlich hier nicht an. Ich habe Ihr Zitat noch einmal nachgelesen, und daraus ergibt sich eindeutig: Riexinger hat festgestellt, dass in einer ganz konkreten Situation Schmid das Richtige getan habe. Er hat sich zur Person, zu den allgemeinpolitischen Auffassungen der Person und zur Bündnisfähigkeit der Person überhaupt nicht geäussert. In diesem Sinne Lob und vielleicht auch Unterstützung von links zu ernten, könnte Frau Merkel auch passieren, Herrn Rösler auch, dem Teufel und seiner Grossmutter auch und sogar auch den Herren Steinmeierbrück. Daran ist weiter gar nichts Bemerkenswertes, nur sagt das über den jeweiligen Einzelfall hinaus überhaupt nichts aus.
    Aber werter eckard

    Ich habe da einige Radikallinke gelesen, deren Standpunkt ist eher, soviel wie möglich der SPD schaden, das ist gut für die Linke.

    Sie unterscheiden sich doch angenehm von dieser Linie.
  2. #41

    S P O N stellt alles ein, Hauptsache links!

    Zitat von friedrich_eckard Beitrag anzeigen
    Dass der Name Bernd Riexinger nicht allzuvielen etwas sagen dürfte, hat weniger mit der Person als mit dem zu tun, was die NachDenkSeiten die "Medienblockade" nennen. Mir selbst als Wahl-Baden-Württemberger ist der Name aber durchaus geläufig.

    Schon bevor SPON darüber berichtet hat, hatte ich anderswo von seiner Kandidatur erfahren und mich über diese Nachricht gefreut. Ein Gespann Kipping/Riexinger - das hört sich richtig gut an, das vertreibt die Sorge wegen einer Verseeheimerung der LINKEN, die sich mit dem Namen Bartsch untrennbar verbindet, und das sollte, bei der erklärten Unterstützung durch Sahra Wagenknecht, die wir dann in herausgehobener Position im Bundestagswahlkampf wiedertreffen werden, auch sehr reele Mehrheitschancen auf dem Wahlparteitag haben.

    Dabei steht gerade Riexinger für eine Verlagerung von Parteiaktivitäten in den ausserparlamentarischen Raum oder schlichter: auf die Strasse, und das ist dringend nötig - ich habe ja an anderer Stelle schon die mangelnde Kampagnenfähigkeit der LINKEN beklagt. Es ist doch einfach peinlich, dass Mélenchon zu einer "ganz gewöhnlichen" Wahlkundgebung eine sechsstellige Teilnehmerzahl auf die Beine bringt, während wir hier von Vergleichbarem nicht einmal träumen dürfen. Nun noch ein/e passende/r Bundesgeschäftsführer/in mit Sinn für Publikums- und Medienwirksamkeit dazu, und dann: haut 'ran!

    Die erste und dringendste Aufgabe wäre dann wohl die Organisation von Solidaritätskundgebungen in grossem Stil, wenn - was alle Gottheiten des Olymp zu walten dringend gebeten werden! - Syriza die griechischen Wahlen gewonnen haben wird.
    So, so, auf Straßenkämpfe sollen wir uns künftig also einrichten? 5% der Bevölkerung sollen also die restlichen 95% drangsalieren?

    Sie vergessen in Ihrer Argumentation immer die Herkunft der Linken und die in diesem Land gemachte Erfahrung mit der Vorgängerpartei. Diese Erfahrung haben die linkslastigen Länder rundum noch nicht gemacht.

    Noch kurz ein paar Worte zu Syriza. In der Vergangenheit interessierte es kaum jemand, wer dort in Griechenland regierte. Wenn aber von dort Töne kommen, die da lauten, keine Rückzahlung der Schulden aber bitte weiterhin Euros überweisen, werden die reichen Staaten hellhörig. Wollen Sie diesen Staaten das verdenken?


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