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Linken-Machtkampf: Wagenknecht lässt vorerst Doppelspitze Vortritt
dapdLange wurde spekuliert, ob Sahra Wagenknecht selbst als Parteichefin kandidiert. Jetzt hat sie sich aus der Deckung gewagt - und sich vorerst für eine Doppelspitze ohne eigene Beteiligung ausgesprochen: ihre Favoriten sind Katja Kipping und Bernd Riexinger.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...836124,00.html
- #20 31.05.2012 00:16 von
Vorsitzende jeder deutschen Partei sollten Demokraten sein, von daher ist der Verzicht von "Oscars Liebchen" nur zu begrüßen.
- #21 31.05.2012 00:34 von
DIE LINKE. Kreisverband Köln: DIE LINKE. im Wahlkampf am 03.05.2012
In NRW ist die Linke neuerdings außerparlamentarisch. Meinten Sie das? - #22 31.05.2012 00:53 von tennessean
Postenschacherei
Mit oder ohne Oskar, Wagenknecht mal ja, mal doch wieder nicht, ach ja Bartsch, ganz im Ernst? Das geht jetzt schon jahrelang so. Man lernt so langsam, dass es den führenden Linken vor allem um eines geht: sich selbst. Das war allerdings schon früher so, als sie in ihren Spiesserheimen in Wandlitz unter Hirschgeweihen hockten.
- #23 31.05.2012 04:56 von
optional
Links macht blöd....
Anders ist es nicht zu erklären, dass diese Champagner-Kommunistin, die sich ja im AUDI A8 von ihrem Chauffeur durch die Lande fahren lässt, um die Revolution voranzubringen, und den Klassenfeind mit Vorliebe an dessen Lieblingsspielplätzen, den Luxusrestaurants, ausspioniert, irgendeine Wertschätzung genießt....
Von der Partei "DIE LINKER" halte ich überhaupt nichts, und ich hoffe sehr, dass es sie jetzt endgültig zerreißt.
Aber diese eher pragmatischen Ex-SEDler im Osten kann man noch viel eher akzeptieren, als diese westlichen dogmatischen Links-Sektierer, ein ganz übler Haufen. - #24 31.05.2012 06:51 von
Dies ist aber keine exklusiv "LINKE" Eigenschaft...
...denn diesen schlichtweg sachlich undefinierten (nach erkenntnis-philosophischen Kriterien mittels des Verstandes sogar prinzipiell undefinierbaren) propagandistischen Kampfbegriff "zuzugeben", weigern sich unter vielen anderen auch Gesine Schwan (SPD), Lothar de Maiziere (CDU) und last, but not least unser Bundesverfassungsgericht...!
Mag ja sein, dass die Erzwingung der "Anerkennung" rational undefinierter Begriffe "Ihr Kampf" sein könnte.
Allerdings ist das erzwingen wollende Propagieren jeglicher individueller "Kämpfe" in unserer schnuckligen Republik nicht ohne historischen Grund etwas in Verruf geraten... - #25 31.05.2012 07:57 von
ver.di Ba-Wü stützt Riexinger
Nur zu Herr Riexinger! Sich links aufstellen und feudalistisch leben. Das kommt gut. Zumindest ist das eine ebenbürtige Nachfolge für den (noch) Parteivorsitzenden Ernst!
Und sollte das Vorhaben gelingen, werden bei ver.di werden schon mal die Sektflaschen kalt gestellt - zumindest im Lager der kritischen Gewerkschafter. Doch Riexinger muß selbst wissen was er tut - was er sich antut! Es wäre nicht das erste mal, dass er sich mal wieder selbst überschätz hätte. - #26 31.05.2012 08:19 von
Die aktuelle Situation..
..zeigt, warum "linke Ideen" immer gut klingen, aber in der Praxis dann nicht funktionieren. Sie passen einfach nicht zum "real existierenden" Menschen, nicht mal zum real existierenden linken Menschen. Kaum geht`s um die eigenen Pfründe, schon ist Schluss mit Bescheidenheit und Solidarität. Dann doch lieber die "bösen Neoliberalen". Die geben erst gar nicht vor, ans "Allgemeinwohl" zu denken (was immer das auch sei).
- #27 31.05.2012 08:24 von
Was will die Linke?
Ich bin jetzt 43 Jahre und wenn ich ins Land schaue, sehe ich ein Land, daß nie so ungerecht und unsozial war, wie jetzt. Wenn die LINKE sich auch zukünftig weigert, mit Rot und Grün zusammen zu arbeiten (Oskar, Sahra und die Fundis aus dem Westen) verhindert sie damit eine Regierung, die zumindest halbwegs gerechte und soziale Politik machen kann. Denn dann kriegen wir entweder eine große Koalition oder eine Ampel. In der einen Regierung wird die CDU und in der anderen die FDP eine gerechte und soziale Politik verhindern. Man fragt sich, wie lange Oskar, Sahra und Konsorten noch mit dem Kopf durch die Wand wollen. Wenn sie den Menschen, denen es wirklich schlecht geht im Land, ernsthaft helfen wollen, dann gehen sie mit in eine Regierung und bestimmen die Inhalte der deutschen Politik zukünftig mit. Sich einzubilden, man könne aus der Opposition heraus eine Regierung vor sich hertreiben ist schlicht Bulshit. Das würde nur das Leid der Abgehängten und Ausgebeuteten verlängern.
- #28 31.05.2012 08:58 von
Das Gerücht
Können Sie mir einen einzigen Nachweis erbringen, daß die Linke sich weigert, mit SPD/Grünen zusammenzuarbeiten? Lafontaine hat immer gesagt, entscheident sei, inwieweit in Sachfragen eine Übereinkunft möglich sei. Und bei der vorletzten Wahl im Saarland schien Rot/Rot/Grün schon festzustehen - bis die Grünen unter sehr dubiosen Umständen zur CDU überliefen.
In einigen Ländern in Ostdeutschland, z.B. in Thüringen, wäre ebenfalls eine linke Regierung möglich gewesen. Verhindert hat das die SPD! Hat sich auch nur ein einziger West-Linker gegen eine Rot/Rote Regierung ausgesprochen?
Die Mär von den West-Linken, die nicht regieren vollen, wird von Leuten wie Bockhahn (MeckPomm) verbreitet. Und die wundern sich dann, wenn sie als Intriganten angesehen werden. - #29 31.05.2012 09:17 von
Es geht um den Bund
"Können Sie mir einen einzigen Nachweis erbringen, daß die Linke sich weigert, mit SPD/Grünen zusammenzuarbeiten?"
Sie haben Recht: in einigen Ländern ist rot-rot-grün jeweils auf dubiose Weise an der SPD oder an den Grünen gescheitert. Ich meinte jedoch den Bund. Und da kann man sich des Eindrucks nicht erwehren: Wenn Lafontaine, Wagenknecht oder Ernst weiter die Geschicke der LINKEN bestimmen, wird das nie was mit einer Regierungsbeteiligung. Die scheinen immer noch zu glauben: wenn nur genug Menschen lange genug leiden, werden wir irgendwann schon die Mehrheit stellen - eine zynische Strategie, wenn man die schlimmsten Ungerechtigkeiten mit einer Regierungsbeteiligung sofort abstellen könnte
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