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Linken-Machtkampf: Wagenknecht lässt vorerst Doppelspitze Vortritt

dapdLange wurde spekuliert, ob Sahra Wagenknecht selbst als Parteichefin kandidiert. Jetzt hat sie sich aus der Deckung gewagt - und sich vorerst für eine Doppelspitze ohne eigene Beteiligung ausgesprochen: ihre Favoriten sind Katja Kipping und Bernd Riexinger.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...836124,00.html
  1. #10

    Ein cleverer Schachzug

    von Fr. Wagenknecht sich nicht vor der BT-Wahl in der parteiinternen Mühle aufreiben zu lassen. Sie ist eine der sehr seltenen intelligenten Politiker(innen) in dem politischen Einheitsbrei a´la Merkel & Co.

    Natürlich sind es immer die selben Ewiggestrigen die glauben hier ein wenig Sozi-Bashing veranstalten zu können.

    Zitat von bayrischcreme Beitrag anzeigen
    ...

    Nebensächlichkeinten wie die Frage danach wie das Geld erwirtschaftet werden soll wird immer ausgewichen.
    Sehr geehrter Herr bayrischcreme,

    Mutti ist genau diese Antwort bis zu dieser Sekunde schuldig geblieben. Von dem Rest der abgehalterten Schwatz-Geld Koalition mag ich schon gar nicht mehr reden.

    Und wer war nochmal
    "Wirtschaft"sminister?

    M.f.G.
    hs
  2. #11

    Ich unterstelle der Wagenknecht dabei einfach nur niedrige Motive: Sie ist nach wie vor nicht gewillt, ihre Karriere zu verheizen. Der Vorsitz bei der Linken ist ein Schleudersitz, eine lange erfolgreiche Karriere als Vorsitzende hat sie nicht zu erwarten, also warum das Risiko eingehen und Verantwortung übernehmen? In "herausgehobener Position", also als stellvertretende Vorsitzende, mit irgendeinem Fraktionsposten im Bundestag, ja da kann man das Spielchen noch schön weiterspielen. Aber als Vorsitzende, da müsste man sich auf einmal mit ALLEN Konflikten befassen und zu ALLEN Tagesordnungspunkten Stellung beziehen, nicht nur zu denen, an denen man das eigenen Profil schärfen kann.

    Sahra Wagenknecht wird die ewige Hoffnung der Linken bleiben, einen Unterschied machen wie Oskar, desssen Wahlkampfeffekte messbar waren, wird sie nie.
  3. #12

    aaa

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lange wurde spekuliert, ob Sahra Wagenknecht selbst als Parteichefin kandidiert. Jetzt hat sie sich aus der Deckung gewagt - und sich vorerst für eine Doppelspitze ohne eigene Beteiligung ausgesprochen: ihre Favoriten sind Katja Kipping und Bernd Riexinger.

    Wagenknecht spricht sich für Doppelspitze Kipping/Riexinger aus - SPIEGEL ONLINE
    Schade, dass sie nicht kandidieren will aber letztendlich wichtig ist, dass solche U-Boote wie Bartsch verhindert werden. Seeheimer gibts nun wirklich mehr als genug ...
  4. #13

    *gäääääähn*

    Zitat von bayrischcreme Beitrag anzeigen
    Die Wagenknecht kann ja noch nichtmal ohne große rhetorische Verrenkungen zugeben, dass die DDR ein Unrechtstaat war.
    Ansonsten weiss sie wie die meisten linken ganz genau wie man Geld ausgeben und verteilen sollte.
    Nebensächlichkeinten wie die Frage danach wie das Geld erwirtschaftet werden soll wird immer ausgewichen.
    Immer die gleichen Stereotypen von Ihnen, legen Sie doch mal eine andere Platte auf...
  5. #14

    ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lange wurde spekuliert, ob Sahra Wagenknecht selbst als Parteichefin kandidiert. Jetzt hat sie sich aus der Deckung gewagt - und sich vorerst für eine Doppelspitze ohne eigene Beteiligung ausgesprochen: ihre Favoriten sind Katja Kipping und Bernd Riexinger.

    Wagenknecht spricht sich für Doppelspitze Kipping/Riexinger aus - SPIEGEL ONLINE
    Liebe Genossin Sahra,
    "Wer eine Kandidatur ohne Rücksicht auf Verluste durchkämpft, obwohl ihr erkennbar große Teile der Partei im OSTEN ablehnend gegenüberstehen, zwingt die Partei faktisch in eine Showdown-Situation. Das ist in meinen Augen das Gegenteil von Integration"
    Sage ich!!!!
    Dazu sind Parteitage da, wenn das immer alles schon im Vorwege im Hinterzimmern abgeklärt wird, verkommen diese zu reinen Alibiveranstaltungen. (Gilt auch für die anderen Superdemokratischen C-Parteien!) Die Linke würde, was mich angeht, ungemein an Profil gewinnen, wenn am Wochenende mit offenem Visier, mit Argumenten, eine Parteispitze gewählt wird die mehrheitlich gewählt (!) dann integriert und agiert.
  6. #15

    Falscher Schritt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lange wurde spekuliert, ob Sahra Wagenknecht selbst als Parteichefin kandidiert. Jetzt hat sie sich aus der Deckung gewagt - und sich vorerst für eine Doppelspitze ohne eigene Beteiligung ausgesprochen: ihre Favoriten sind Katja Kipping und Bernd Riexinger.

    Wagenknecht spricht sich für Doppelspitze Kipping/Riexinger aus - SPIEGEL ONLINE
    Wagenknecht als Spitze wäre DIE Chance gewesen, die Linke von der ehemaligen SED abzugrenzen. Aber vielleicht will man das ja garnicht? Wenn ich mir überlege, welche abstrusen Theorien eine gewisse Gesine noch vor kurzem verfasst hat, auf kostbarem Papier? Vielleicht sieht die Parteispitze ihr Wählerpotential immer noch in unzufriedenen ehemaligen DDR-Staatsbürgern, die diese Unpartei aus Frust wählen. Das klappt mit Wagenknecht natürlich nicht, dazu ist diese Frau zu kompetent, zu intelligent und zu analytisch. Das wäre vergeudet. Die andere, grundsätzlicher Frage ist dann: Warum braucht eine Splitterpartei eigentlich 2 Spitzen? Wesentlich größere Parteien kommen mit einer Spitze aus. Gibt es bei den Linken keinen, der diese Aufgabe allein bewältigen kann? Oder kann man sich nur nicht auf einen einigen, weil zu viel Zwist in dieser Scheinpartei herrscht?
  7. #16

    Zitat von robert.haube Beitrag anzeigen
    Bartsch hätte besser gesagt:
    "Ich habe viele Jahre ....unter Beweis gestellt, dass ich INTRIGIEREN kann."
    Das kann man nicht sagen: Bartsch ließ es auf einen "Showdown", auch bekannt als "Kampfabstimmung" oder schlicht Abstimmung auf dem Parteitag ankommen. Intrigiert haben andere.
  8. #17

    Riexinger - who ??

    Zitat von friedrich_eckard Beitrag anzeigen
    Dass der Name Bernd Riexinger nicht allzuvielen etwas sagen dürfte, hat weniger mit der Person als mit dem zu tun, was die NachDenkSeiten die "Medienblockade" nennen. Mir selbst als Wahl-Baden-Württemberger ist der Name aber durchaus geläufig.
    Was soll denn das mit der "Medienblockade" ??
    Ich komme aus einem anderen Bundesland und kenne natürlich nicht die Landesvorsitzenden der (Entschuldigung) größeren … Parteien aller anderen Bundesländer, geschweige denn die der Splitterparteien (wie Linke, FDP oder Bibeltreue Christen etc.) aus allen anderen Bundesländern !

    Abgesehen davon, erscheint es mir, als wenn die Westlinken inzwischen jeden dunkelrot angestrichenen Besenstiel zu ihrem/ihrer Parteivorsitzenden machen würden,
    Hauptsache er/sie kehrt den"verseeheimerten" Dreck aus dem Osten aus der Partei heraus .... :-).
  9. #18

    Sahra

    [U=sysop;10276686]Lange wurde spekuliert, ob Sahra Wagenknecht selbst als Parteichefin kandidiert. Jetzt hat sie sich aus der Deckung gewagt - und sich vorerst für eine Doppelspitze ohne eigene Beteiligung ausgesprochen: ihre Favoriten sind Katja Kipping und Bernd Riexinger.

    Wagenknecht spricht sich für Doppelspitze Kipping/Riexinger aus - SPIEGEL ONLINE[/QUOTE]

    Die gute Frau Wagenknecht,die ist doch viel zu Intelligent und zu schoen um sich in der Politik zu betaetigen,Sie sollte sich etwas anderes suchen.
  10. #19

    Interessant

    Sehr interessant finde ich die hämische Berichterstattung der Medien zu diesem Thema. Ich bin nun wirklich kein Fan der Linken, aber wieso bitte ist es ein schlechtes Zeichen, wenn eine Wahl zum Parteivorstand mal wirklich eine Wahl ist und keine Hinterzimmerabsprache? Wer hat denn eigentlich bestimmt, dass nur die 90% -Ergebnisse tragbar sind?


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