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Linken-Krise: SPD buhlt um Dietmar Bartsch

dapdDietmar Bartsch ist der Verlierer des Linken-Parteitags - der ostdeutsche Reformer scheiterte mit seiner Kandidatur zum Vorsitzenden. Nun bekommt er ein überraschendes Angebot: Prominente Sozialdemokraten ermuntern ihn zum Parteiwechsel.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...836769,00.html
  1. #1

    PDS wird von WASG eingeholt/übernommen...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dietmar Bartsch ist der Verlierer des Linken-Parteitags - der ostdeutsche Reformer scheiterte mit seiner Kandidatur zum Vorsitzenden.
    SPD buhlt um Dietmar Bartsch von der Linken - SPIEGEL ONLINE
    Den jetzigen Zustand hat sich die LINKE selbst eingebrockt - erinnern wir uns nur an die strategisch geplante/durchgeführte Übernahme der WASG durch die PDS.

    Das so etwas nicht ohne Konsequenz bleiben kann, hätte damals allen in der PDS klar sein müssen.

    Jetzt haben EX-WASG-Vertreter die Linke übernommen - nur eine Konsequenz der Überheblichkeit der damaligen PDS.
  2. #2

    Sozialdemokratismus

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dietmar Bartsch ist der Verlierer des Linken-Parteitags - der ostdeutsche Reformer scheiterte mit seiner Kandidatur zum Vorsitzenden. Nun bekommt er ein überraschendes Angebot: Prominente Sozialdemokraten ermuntern ihn zum Parteiwechsel.

    SPD buhlt um Dietmar Bartsch von der Linken - SPIEGEL ONLINE
    Der Kahrs betätigt sich in Bekämpfung der Linken durch Spaltung.
    Er weiß, dass sein Angebot an Bartsch von den Westlinken als Beweis für den "Sozialdemokratismus" Bartschs benutzt wird.

    Dieses alte SED-Schimpfwort haben die Westlinken wieder ausgegraben, und der "Genosse" Kahrs hält sich auch noch für clever.
    Im Grunde unterstützt er die Lafontaine-Kräfte dabei, den ostdeutschen Linken einen aus der Führungsmannschaft zu keilen.

    Die Seeheimer waren vor 20 Jahren auch schon intelligenter aufgestellt.
  3. #3

    Unaufgeklärt!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dietmar Bartsch ist der Verlierer des Linken-Parteitags - der ostdeutsche Reformer scheiterte mit seiner Kandidatur zum Vorsitzenden. Nun bekommt er ein überraschendes Angebot: Prominente Sozialdemokraten ermuntern ihn zum Parteiwechsel.

    SPD buhlt um Dietmar Bartsch von der Linken - SPIEGEL ONLINE
    Die öffentliche Aufforderung zum Parteiwechsel missachtet die persönliche Entscheidung des Einzelnen. Sie verrät letztlich ein unaufgeklärtes und enges Parteidenken, das kaum für sich spricht. Kein Merkmale einer aufgeklärten, demokratischen, politischen Kultur.

    Kennzeichen einer aufgeklrten Grundhaltung - Am besten, Sie dchten auf der Stelle selber nach
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dietmar Bartsch ist der Verlierer des Linken-Parteitags - der ostdeutsche Reformer scheiterte mit seiner Kandidatur zum Vorsitzenden. Nun bekommt er ein überraschendes Angebot: Prominente Sozialdemokraten ermuntern ihn zum Parteiwechsel.

    SPD buhlt um Dietmar Bartsch von der Linken - SPIEGEL ONLINE
    Wäre sowohl für Bartsch als auch die SPD die ideale Lösung. Herr Bartsch könnte in der SPD eine politische Heimat finden, in welcher er seine politischen Ziele mittlerweile wohl wesentlich besser umsetzen könnte als bei der Linken. Die SPD könnte ihren „großem Fehler“ von 1990 revidieren. Hätte die SPD sich nicht a priori gegen die Aufnahme von SED vorbelasteten Personen gestellt, wäre die Entwicklung in den östlichen Bundesländern besser gelaufen – ähnlich wie eben auch allen übrigen Parteien. Auch wenn ich nach wie vor den damaligen Entschluss der SPD nachvollziehen kann, hat die SPD anno 1990 eine Chance vertan sich sowohl ein fähiges politisches Personal zu sichern, die Verankerung in den betreffenden Bundesländern zu sichern und bei der hiesigen Bevölkerung eine gewisse „Heimatnähe“ herzustellen.

    Wenn sich die Linke jetzt – mal wieder – nach ganz links außen und als reine Regionalpartei Ost behaupten will, dürfte bei geschickter Taktik der SPD (also beispielsweise die Aufnahme von Personen wie Bartsch und anderen regional verankerten Pragmatikern der Linken) ein wahlstrategischer Vorteil für die SPD auch im Osten möglich sein.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dietmar Bartsch ist der Verlierer des Linken-Parteitags - der ostdeutsche Reformer scheiterte mit seiner Kandidatur zum Vorsitzenden. Nun bekommt er ein überraschendes Angebot: Prominente Sozialdemokraten ermuntern ihn zum Parteiwechsel.

    SPD buhlt um Dietmar Bartsch von der Linken - SPIEGEL ONLINE
    Klasse, darauf hatte ich gerade gewartet. Vermutlich ist der sPD nicht mal klar, dass sie damit der Mehrheit in der LINKEn, die Bartsch's Anbiederungskurs nicht mittragen und ihn deshalb auf dem Parteitag die Quittung gegeben haben, in ihrer Haltung recht geben.
    Und falls jemand diese Mehrheit anzweifelt, einfach mal die Mathematik bemühen: Auf dem Parteitag waren 272 Vertreter der ostdeutschen Landesverbände und 228 aus dem Westen. Wenn dann noch Bartsch deutlich gegen den bisherigen Noname Riexinger verliert, kann es nicht weit her gewesen sein mit der medial angedichteten Unterstützung der "ostdeutschen Reformer".
  6. #6

    Bartsch soll geleimt werden.

    Donnerwetter, so schlecht steht es um die SPD schon, dass sie unseren Dietmar Bartsch braucht
    Aber Herr Bartsch ist nicht so dumm, der SPD auf den Leim zu gehen.
  7. #7

    "Reformer"

    Naja, Bartsch als "Reformer" der Linken ist praktisch gleichwertig mit dem Papst als "Reformer der evangelisch lutherischen Kirche.

    Und zum "Sozialdemokraten" Kahrs empfehle ich diesen Artikel:
    SPD Hamburg: Das System Johannes Kahrs - Inland - FAZ
  8. #8

    und warum verweigerte sich die spd nach der wende ...

    ... allen fusionsüberlegungen mit der pds? die waren schon damals und auch vor der wende äußerst pragmatisch.

    das ist komplett inkonsequent seitens der spd. aber das ziel lässt die methoden wohl egal sein. das ziel, im osten die linken-stimmen abzugreifen.

    wenn es dann mal eine spaltung der linken geben sollte, dann nicht in ost und west. sondern in echte "linke" und machtpragmatiker. der riss ginge sowohl durch ost wie west.

    meiner meinung nach befindet sich die linke nicht in einer krise, sondern in einem klärungsprozess. und das ist gut so.
  9. #9

    danke für den hinweis.

    Zitat von garfield Beitrag anzeigen
    Auf dem Parteitag waren 272 Vertreter der ostdeutschen Landesverbände und 228 aus dem Westen. Wenn dann noch Bartsch deutlich gegen den bisherigen Noname Riexinger verliert, kann es nicht weit her gewesen sein mit der medial angedichteten Unterstützung der "ostdeutschen Reformer".
    das lag mir auf der zunge, fehlte mir doch noch die bestätigung der faktenlage.
    eine zweite spd, die ja schon eine zweite cdu ist, braucht kein mensch.


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