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Linken-Krise: SPD buhlt um Dietmar Bartsch

dapdDietmar Bartsch ist der Verlierer des Linken-Parteitags - der ostdeutsche Reformer scheiterte mit seiner Kandidatur zum Vorsitzenden. Nun bekommt er ein überraschendes Angebot: Prominente Sozialdemokraten ermuntern ihn zum Parteiwechsel.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...836769,00.html
  1. #70

    Ja

    Zitat von blitzunddonner Beitrag anzeigen
    ... prädistiniert, die seiten zu wechseln. aber dann gleich zur csu inklusive wohnortwechsel. was diese frau bei den linken und an der seite von lafo zu suchen hat/hatte, ist mir ein düsteres rätsel. aber sie könnte auch in der spd glücklich werden ... zb. als neue lebensgefährtin vom thilo - harzerhasser unter sich sozusagen. danke jauch.
    Ja, hab die Frau gestern bei Jauch auch das 1. mal bewußt wahrgenommen.
    Unterirdisch, und bestimmt keine Werbung für die Linke.
    Und da kann man auch den Lafo verstehen, das er sich zur Wagenknecht hingezogen fühlt. Bei der Müller muß er ja interlektuell total verkümmert sein.
  2. #71

    ABBA Waterloo

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    Katja Kipping aus Dresden schaffte bei der letzten LTW über 20% für DieLinke.
    Und der so abgewatschte Bartsch erreichte in 2011 in Mecklenburg-Vorpommern noch 18,4% nach 16,8% 2006.
    Riexinger erreichte 2011 in Baden-Württemberg mit der....
    Dann doch lieber das ABBA Waterloo, Wahnsinn!(;-)
  3. #72

    Oh Je

    Zitat von jot-we Beitrag anzeigen
    Soso, die SPD buhlt also um Dietmar Bartsch ... wäre aber folgende Aktion nicht viel erfolgversprechender: SPD buhlt um Dieter Bohlen? Hört sich so ......
    DAS wo Dieter Bohlen sogar mal in der DKP war
  4. #73

    Mitdenken, Freude schenken

    Zitat von pförtner Beitrag anzeigen
    Donnerwetter, so schlecht steht es um die SPD schon, dass sie unseren Dietmar Bartsch braucht
    Aber Herr Bartsch ist nicht so dumm, der SPD auf den Leim zu gehen.
    Wenn Dietmar Bartsch wechselt, wechseln Wähler mit ihm. Der Durchschnittswähler entscheidet nach Gesicht welche Partei er wählt. Mit Herrn Bartsch in der SPD würde die SPD für enttäüschte Wähler der Linkspartei wählbar. "Ihr" habt euren Dietmar Bartsch hängen lassen weil "ihr" es nicht auf die Reihe bekommt etwas anderes als eine Protestpartei zu sein. Politik wird von Profis gemacht und von Amateuren sobotiert. Wenn Herr Bartsch zu den Profis gehören will entscheidet er sich für die SPD.
  5. #74

    Kampf der Systeme...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dietmar Bartsch ist der Verlierer des Linken-Parteitags - der ostdeutsche Reformer scheiterte mit seiner Kandidatur zum Vorsitzenden. Nun bekommt er ein überraschendes Angebot: Prominente Sozialdemokraten ermuntern ihn zum Parteiwechsel.

    SPD buhlt um Dietmar Bartsch von der Linken - SPIEGEL ONLINE
    Der Parteitag der Linken war die Arena der Systeme: Gysi setzt auf Kontinuität, Lafontaine auf völlige Neuordnung. Je mehr sich die Krise in Europa verschärft, um so mehr hat die zweite Option eine Chance.

    Den erhofften Zulauf bekommt die LINKE, wenn die Krise das derzeitige System zerreißt. Dieser Zeitpunkt scheint schnell näher zu rücken.
  6. #75

    Nichts verstanden…

    Vor über 20 Jahren endete die Auseinandersetzung zwischen „Fundis“ und „Realos“ bei den GRÜNEN mit dem Sieg der „Realos“. Man mag über die praktischen Ergebnisse streiten. Klar sollte jedoch sein, dass dies bei den LINKEN nun anders lief. Hier siegten nicht der Reformisten, sondern die eher Radikalen. Klar, ist auch, dass damit nicht dem klassischen Ideal des Kampfes um möglichst jede Stimme entsprochen wird – und vertritt Wählerin oder Wähler noch so fragwürdige Ansichten. Aber ein Stimmenverlust ist nun mal nicht dasselbe wie der Verlust eines eindeutigen politischen Profils. Und eher sollte sich der stets realistisch denkende deutsche Untertan vielleicht einmal fragen, ob vielleicht ein bisschen mehr aufrechter Gang zeitgemäßer wäre, als der Realismus täglich neuer wirtschaftlicher oder politischen Katastrophenmeldungen.
  7. #76

    Nicht ungeschickt

    von dem CDU/CSU SPDler, denn weiß er doch, dass eine dünne LINKE die SPD wieder aufbläst. Das Problem ist dann bloß das Regieren, wie schon gehabt.
    Man verspricht zunächst eine soziale Welt, Gerechtigkeit und die längst fällige Umverteilung von oben nach unten ( hat der Gazprom-Kanzler auch gemacht) und nach gewonnener Wahl, weiß man gar nicht mehr, weswegen man gewählt worden ist.
    Und Schwupp, füllt sich die LINKE wieder. Ich weiß nicht, ob Bartsch das mitmacht. Ich weiß aber, dass die SPD sich das nicht mehr allzu oft leisten kann. Und auch wenn sie nun seit der NRW-Wahl auf dicke Hose machen, aber bei der Gegenkandidatenhülle hat selbst die FDP gepunktet zum zusätzlichen Mitleids-und Schleckerbonus.
  8. #77

    Seeheimer

    Zitat von Kurt2.1 Beitrag anzeigen
    Könnten sie sicher, wenn man sie denn ließe. :-)


    Sie würden die Position des Ottmar Schreiner stärken, wären also eine Bereicherung des linken Flügels, der ziemlich lahmt. Die pragmatische Art der Zwei ist dort sicher gut zu gebrauchen, sicher besser, als die wolkigen Wünsche und Ankündigungen anderer aus der "Linkspartei" heraus.


    Sie sollten es zum Nachjustieren mal mit 'nem Grog versuchen. :-)
    Die Überraschuing ist perfekt. Jetzt haben die Seeheimer bemerkt, daß keine Linken mehr in der SPD sind und suchen wo? Herr Bartsch wird sich dafür zu schade sein.
  9. #78

    Egal

    Zitat von janeeisklar Beitrag anzeigen
    Worüber streiten die eigentlich? Man hört immer, sie wären sich uneinige - worüber denn?
    Ist doch total egal worüber die streiten. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich - und gut ist!
  10. #79

    Gerade formal inakzeptabel!

    Zitat von haraldstrauß Beitrag anzeigen
    Ihre sicherlich klugen Äußerungen zur Parteiwechselaufforderung: Es geht hier schlicht und einfach mal wieder um eine PR-Aktion. Die SPD kommt in die Medien, kein Mensch glaubt ernsthaft an einen Bartsch-Wechsel. So einfach ist es. Wir leben in einer Mediengesellschaft. Da zählen die Form, die Aktion, nicht die Inhalte.
    Gerade die Form der öffentlichen Aufforderung zum Parteienwechsel ist übergriffig und inakzeptabel. Gerade auch in einer Mediengesellschaft. Und so wie jetzt die SPD in den Medien kommt, wird es ihr gerade deshalb nichts helfen. Die Mediengesellschaft hat sehr viel Gespür für den Unterschied zwischen kurzfristigen Effekten und mittelfristigem Denken. Von der Politik insbesonders von der sozialdemokratischen wird mehr von Letzterem erwartet.


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