Linken-Krise: SPD buhlt um Dietmar Bartsch

dapdDietmar Bartsch ist der Verlierer des Linken-Parteitags - der ostdeutsche Reformer scheiterte mit seiner Kandidatur zum Vorsitzenden. Nun bekommt er ein überraschendes Angebot: Prominente Sozialdemokraten ermuntern ihn zum Parteiwechsel.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...836769,00.html
  1. #60

    Wo ist der Kommunismus zuhause?

    Zitat von audumbla Beitrag anzeigen
    Jetzt wo der Herr Bartsch nicht mal mehr von den LINKEN gewählt wird, wollen einige in der SPD ihn. Warum? Die LINKE wird sowieso bald verschwinden und dann sollen sie alle dahin gehen, wo der Kommunismus zuhause ist.
    So dick ist die Personaldecke der SPD nun auch wieder nicht, dass man auf einen so kompetenten Politiker wie Dietmar Bartsch verzichten könnte!
  2. #61

    345345345

    Zitat von tombel Beitrag anzeigen
    Wir haben hier ein Erlebnis, was letztendlich bis auf die unmittelbare Wendezeit zurückgeht. Damals haben viele PDS-Leute gedacht, sie könnten mit ihren doch eher sozialdemokratischen Auffassungen in der SPD unterkommen.
    Da hat aber die CDU nicht mitgemacht. Im Zusammenspiel mit "Bürgerrechtlern" wurde die Die Stasi-Karte gezogen und eine rote Socken Kampagne....
    stimmt in weiten Teilen. Aber für den Fehler ist die SPD zuständig, vielleicht spielten noch Befindlichkeiten alter Männer aus der Zeit der Zwangsvereinigung eine Rolle, vielleicht hatte man vor Befindlichkeiten der winzigen Ost-Spd Angst. . Das war eine echte SPD-Ignoranz, dazu brauchten sie die Union nicht.
  3. #62

    da wäre doch eher lafos ex, frau müller, ...

    Zitat von Heimatloserlinker Beitrag anzeigen
    Sehe ich genau so. Dietmar Bartsch wäre ein Gewinn für die SPD. Und Bodo Ramelow sollte den gleichen Weg beschreiten!
    ... prädistiniert, die seiten zu wechseln. aber dann gleich zur csu inklusive wohnortwechsel. was diese frau bei den linken und an der seite von lafo zu suchen hat/hatte, ist mir ein düsteres rätsel. aber sie könnte auch in der spd glücklich werden ... zb. als neue lebensgefährtin vom thilo - harzerhasser unter sich sozusagen. danke jauch.
  4. #63

    Welche Konzepte und Programmatik

    [QUOTE=rolf sternberger;10299580]Wäre sowohl für Bartsch als auch die SPD die ideale Lösung. Herr Bartsch könnte in der SPD eine politische Heimat finden, in welcher er seine politischen Ziele mittlerweile wohl wesentlich besser..
    Der Herr Bartsch hat wohl nie ein politisches Konzept verfolgt, außer der Annährung an die SPD, so dass er sofort in der SPD ein(treten) kann.
    Welche Konzepte und Programmatik hat nun die SPD mehr zu bitten als die Linken?

    Vor der Wahl Mindestlohn ja, nach der Wahl Mindestlohn nein!
    Vor der Wahl Mehrwertsteuer +2%, nach der Wahl Mehrwertsteuer +3% !
    Vor der Wahl für soziale Gerechtigkeit, nach der Wahl Rente 67+, H4, Abbau Kranken-, Renten-, Arbeitskassen, Steuererleichterung für die Mächtigen!

    Herr Bartsch hat anscheinen nur nach einem versorgten Sesselposten gesucht.
    Wie Herr Kahrs, der übrigens auch ein begabter Intrigant in der Hamburger SPD ist.
    Am besten noch als Lobbyist in der Rüstungsindustrie. Dort lässt sich am meisten Geld verdienen!
  5. #64

    464564

    Zitat von Willi Wacker Beitrag anzeigen
    als Tragödie oder als Farce...............................
    immer schön Zitate kennzeichnen, der 18 Brumaire ist vielleicht doch nicht jedem geläufig.
  6. #65

    Wiederholung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dietmar Bartsch ist der Verlierer des Linken-Parteitags - der ostdeutsche Reformer scheiterte mit seiner Kandidatur zum Vorsitzenden. Nun bekommt er ein überraschendes Angebot: Prominente Sozialdemokraten ermuntern ihn zum Parteiwechsel.

    SPD buhlt um Dietmar Bartsch von der Linken - SPIEGEL ONLINE
    Ich hatte die Frage gestellt, ob es auch noch andere Nebenbuhler (aus Union, FDP, Grüne?) um Bartsch gibt.
    Die zweite Bemerkung war, daß Bartsch sich erklären solle, ob er sich noch längere Zeit als Rammbock gegen die eigene Partei zur Verfügung stelle.
    Ich hielte es für gut, wenn er eine Partei, die seine Fähigkeiten zu würdigen weiß, baldmöglichst fände.
    Auch und vor allem im Interesse derjenigen,die ihm bisher seinen Job gaben!
  7. #66

    50

    Zitat von eu-sklave Beitrag anzeigen
    Warum ausgerechnet in der SPD, beide könnten politisch bei Merkel wesentlich mehr bewirken als bei den 3 SPD Musketieren.
    Könnten sie sicher, wenn man sie denn ließe. :-)
    Zitat von eu-sklave Beitrag anzeigen
    Wo sehen Sie eine Bereicherung für die SPD, wenn Sie nicht gerade aus dem Bilderberger Klub Treffen zurück gekommen sind, sondern aus dem Parteitag der Linken?
    Sie würden die Position des Ottmar Schreiner stärken, wären also eine Bereicherung des linken Flügels, der ziemlich lahmt. Die pragmatische Art der Zwei ist dort sicher gut zu gebrauchen, sicher besser, als die wolkigen Wünsche und Ankündigungen anderer aus der "Linkspartei" heraus.

    Zitat von eu-sklave Beitrag anzeigen
    Seit Jahren ist die SPD doch weiter Rechtsaußen als Merkel-CDU.
    Sie sollten es zum Nachjustieren mal mit 'nem Grog versuchen. :-)
  8. #67

    Bartsch sollte dies.......

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dietmar Bartsch ist der Verlierer des Linken-Parteitags - der ostdeutsche Reformer scheiterte mit seiner Kandidatur zum Vorsitzenden. Nun bekommt er ein überraschendes Angebot: Prominente Sozialdemokraten ermuntern ihn zum Parteiwechsel.

    SPD buhlt um Dietmar Bartsch von der Linken - SPIEGEL ONLINE
    ....davon abhängig machen, daß zunächst einige der führenden Sozis in die CDU/CSU und zur FDP wechseln. Ansonsten wäre es weiterhin so das zwar SPD dransteht, aber inhaltliche Pollitik der drei anderen Parteien gemacht wird.
  9. #68

    Oskars Waterloo

    Zitat von conrad2010
    Die jetzige Doppelspitze ist das Ende der gesamtdeutschen Partei.Die Landesverbände im Osten mit 30%-Ergebnissen werden sich nicht von einem Vertreter eines Landesverbandes mit 6 % vorschreiben lassen wie sie sich zu verhalten haben.
    Katja Kipping aus Dresden schaffte bei der letzten LTW über 20% für DieLinke.

    Und der so abgewatschte Bartsch erreichte in 2011 in Mecklenburg-Vorpommern noch 18,4% nach 16,8% 2006.

    Riexinger erreichte 2011 in Baden-Württemberg mit der Partei DieLinke 2,8%. Etwas mehr als die üblichen Splitterparteien.

    Er aber weiß, was die ostdeutschen Linken zu tun haben. Und er exekutiert Oskars Willen, den Linken im Osten ihre Führungskräfte zu nehmen, um Oskars Getreue auf die Schiene zu setzen.

    Ich glaube aber, dass diese Strategie fehlschlägt. Unser Napoleon der Linken übernimmt sich ebenso wie sein Vorbild Bonaparte. Nach Genie kommt oft der Wahnsinn, Oskars Waterloo folgt 2013.
  10. #69

    Sie spekulieren

    Zitat von eu-sklave Beitrag anzeigen
    Ich glaube eher der "liebe" Günter Verheugen hatte die Seiten gewechselt um weiterhin Karriere zu machen, in der FDP war nun erstmal mal Schluss!

    Wäre der Man bei der FDP geblieben, hätten wir womöglich diese heutige Chaos EU mit dem Expansionswahn eines SPD Günter Verheugen nicht erleben müssen.

    So, könnte auch Geschichte zitiert sowie Begleitumstände erläutern werden. (;-)
    Zitieren ist eine Sache, Sie spekulieren doch nur, was wäre wenn.