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Linke-Parteivize im Interview: Wagenknecht schließt Doppelspitze mit Lafontaine aus

dapdSie gilt als eine Hoffnungsträgerin der Linken und stemmt sich gegen die seit Monaten währende Krise ihrer Partei: Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt Sahra Wagenknecht, warum die Linke ihrer Meinung nach nicht am Ende ist - und spricht über ihr Leben mit Oskar Lafontaine.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...830269,00.html
  1. #160

    ...

    Zitat von wiseguyno1 Beitrag anzeigen
    Können Sie diese Behauptung auch belegen?
    ... und bitte an einem Beispiel eines wirklich sozialistisch geprägten Systems (nicht den 'üblichen' Diktaturen, die sich lediglich "sozialistisch" nennen/nannten)!
    Wenn die Ihnen also nicht genehm sind / waren, dann zeigt das doch nur, dass es anders schon gleich gar nicht funktioniert.
    Diese Schutzbehauptung "das war gar kein Sozialismus", die die Linken hier und überall gebetsmühlenartig wiederholen, ist das letzte aller wirkungslosen Argumente.
    Es fällt ihnen nichts besseres mehr ein, um ihre Ideologie zu verkaufen.
    Irgendwann sind die Alten alle.
  2. #161

    Zitat von spiekla Beitrag anzeigen
    und leben damit glücklich, solange sie sich nicht Ihren o.g. Weltschmerz antun.
    Sie haben ab jetzt das letzte Wort...
    Ah, nach mir die Sintflut. Sie haben ja ein tolles Bild von unseren Rentner, alles widerliche Egoisten, denen es einen Dreck interessiert, was z.B. aus ihren Kindern und Enkeln wird.

    Na, ob dem wirklich so ist...
  3. #162

    Zitat von r.horn Beitrag anzeigen
    Wenn die Ihnen also nicht genehm sind / waren, dann zeigt das doch nur, dass es anders schon gleich gar nicht funktioniert.
    Diese Schutzbehauptung "das war gar kein Sozialismus", die die Linken hier und überall gebetsmühlenartig wiederholen, ist das letzte aller wirkungslosen Argumente.
    Es fällt ihnen nichts besseres mehr ein, um ihre Ideologie zu verkaufen.
    Irgendwann sind die Alten alle.
    Ihre Argumentation ist in etwas so hohl, als ob jemand zu ihnen kommt, behauptet, sie gestern Fäkalien gegessen, sie dann sagen: Nein, das war ein Schnitzel und der andere dann antwortet: Ja klar, blanke Schutzbehauptung.

    Die Definition von Sozialismus wurde in diesem Thread mehrere Male erwähnt und ist letztlich in etwa so klar, wie die eines Schnitzels. Nun beweisen sie doch einfach einmal, wo das Schnitzel liegt, statt ständig "Scheiße" zu rufen.

    Wäre doch wirklich einfach, ist schließlich längst Geschichte.

    Zeigen Sie auf, wo ein beliebiges Volk Kontrolle über die zumindest grundliegenden Produktionsmittel des Staates hatte und wie das gescheitert ist. Warum fällt es Ihnen denn so schwer?
  4. #163

    Makaber

    Zitat von Cassandra105 Beitrag anzeigen
    Als Konzernchef vernichtet man heutzutage mit einer kapitalistischen Kurs weltweit weit mehr Menschenleben pro Jahr, als es sämtliche Mörder gemeinsam in ihrem gesamten Leben hinbekämen.

    So gesehen...
    aber da könnte was dran sein und würde auch erklären, weshalb Erzieher und Hebammen so wenig verdienen. Die vernichten eben nichts.
  5. #164

    Das

    Zitat von spiekla Beitrag anzeigen
    Wenn ich mehr verdienen will, muss ich eine stark nachgefragte Qualifikation haben. Der Philosophiestudent kann nicht den Steuerzahler anbaggern, ?
    ist doch Pille-palle. Martin Blessing steht Josef Ackermann hinsichtlich der Qualifikation in nichts nach und verdient nur einen Bruchteil .
    Das können Sie durch alle Berufe durchdeklinieren. Das ist eine Macht und Verteilungsfrage. Sonst nichts. Wer alten Witwen Riesterrenten andreht bekommt mehr, als wer die Witwe pflegt. Und nachgefragt werden Pflegekräfte en masse.
    Sie verreiten sich hier in Ihrem 14-Tage Ökonomie Kursus. Hören Sie besser auf.Denn die Verhältnisse, die sind nicht so . Sic tacuisses...
  6. #165

    Nicht nachvollziehbar

    Zitat von spiekla Beitrag anzeigen
    können sie nicht als Dritter beurteilen. Es geht hierbei um Angebot und Nachfrage wie bei den Produktionsfaktoren Boden und Kapital.
    Wenn ich mehr verdienen will, muss ich eine stark nachgefragte Qualifikation haben. Der Philosophiestudent kann nicht den Steuerzahler anbaggern, seine Lohnifferenz zu dem Gehalt des Informatikers zu zahen, der seine Kohle von privat = Softwarefirma bekommt.
    Ferner ist ihre weltweite Umverteilungidee ein weiterer Grund, den Sozialismus abzuwählen. Wer will denn eine Nivellierung mit indischen und chinesischen Gehältern?
    Ja ein tolles Beispiel haben sie da. Also erstens sorgt ihr heiliges Prinzip von Angebot und Nachfrage allein niemals für eine Bessere Welt solange der Markt von Monopolisten beherrscht wird und der Staat zu schwach ist da einzugreifen. Und im Kapitalismus kommt es nunmal zwangsläufig zur Bildung von Monopolen. Und in der Macht des Monopolisten liegt es was angeboten wird weil er auch bedeutenden Einfluss auf die Nachfrage ausüben kann. Zweitens nehme ich einfach mal an das sie die Arbeit eines Philosophen als wertlos erachten, nur weil der Markt das so entscheidet. Gut kann man drüber streiten, aber wissen sie wie der Markt Arbeit bewertet die von vielen Leuten ausgeübt werden kann? Schauen sie mal in die Vergangenheit, zu den Anfängen der Industrialisierung, wie sehr doch Bergarbeiter, Stahlarbeiter, etc. auf Transfergelder angewiesen gewesen wären. Auch in der Gegenwart wird "einfache" Arbeit einfach nicht ausreichend vergütet. Schauen sie mal Weltweit auf den Agrarsektor, oder streichen sie mal sämtlichen Europäischen Bauern die Subventionen. Ich sage ihnen etwas: wenn es nach dem Kapitalismus geht, haben die Leute, die einfache und trotzdem unverzichtbare Arbeit verrichten im Dreck zu kriechen. Das ist systemimmanent. Schauen sie in mal auf die Arbeitsbedingungen auf den "Werkbänken" der Welt.
    Jetzt fragen sie wer denn ein Interesse an einer Nivellierung mit Chinesischen und Indischen Gehältern hat. Ich sage es ihnen: z.B. die über 2Mrd. Chinesen und Inder, die sich nicht, wie die Afrikaner und Südamerikaner mit Bürgerkriegen und sonstigen störenden Konflikten rumplagen. Diese Nationen können nach aussen Wirtschaftlich und Millitärisch geeint auftreten, trotz aller Versuche unserer tollen westlichen Macht dies zu verhindern.
  7. #166

    Frage

    Zitat von spiekla Beitrag anzeigen
    können sie nicht als Dritter beurteilen. Es geht hierbei um Angebot und Nachfrage wie bei den Produktionsfaktoren Boden und Kapital.
    Wenn ich mehr verdienen will, muss ich eine stark nachgefragte Qualifikation haben. Der Philosophiestudent kann nicht den Steuerzahler anbaggern, seine Lohnifferenz zu dem Gehalt des Informatikers zu zahen, der seine Kohle von privat = Softwarefirma bekommt.
    Ferner ist ihre weltweite Umverteilungidee ein weiterer Grund, den Sozialismus abzuwählen. Wer will denn eine Nivellierung mit indischen und chinesischen Gehältern?
    Gute Frage, wer denn eine Nivellierung mit indischen und chinesischen Gehältern will.

    Dazu der zur Zeit dieser Aussage als Siemens Vorstand tätige Heinrich von Pierer:

    "Es liegt an unserem System.

    In Indien und China darf mit viel größerer Härte und Zielstrebigkeit gearbeitet werden, als bei uns."
    Mahlzeit
    jolip
  8. #167

    Problem

    Zitat von spiekla Beitrag anzeigen
    Welches sozialistische Land hätten Sie gerne als Vergleich? Unsere gesamte Infrastruktur und alle sonstigen Sachwerte bleiben, wenn der € morgen nichts mehr wert ist.
    Das Problem der zusammengebrochenen DDR war nicht deren Währung, sondern die marode "hardware" und wie sich später herausstellte viele Sozialismusromantiker.
    Das Problem des untergegangenen Ostblocks war doch wohl eher die Kosten der durch Ronald Reagan aufgezwungenen Nachrüstung.
    MFG
    jolip
  9. #168

    auch das stimmt nicht

    Zitat von gazettenberg Beitrag anzeigen
    Netter Versuch Ihrerseits, die Geschichte umzuschreiben. Aber wie wir alle wissen, haben nicht "die Russen" Revolution gemacht, sondern ein paar Revolutionäre rund um Lenin und Trotzki.
    Die Revolution war ein langer Prozess schon 1905 gab es erste Versuche am Ende überflügelten die Bolschewiki die Menschewiki und Lenin erbte die Früchte der Unruhen.
    der Grund dieser Unruhen war aber die katastrophalen Lebensbedingungen der einfachen Bevölkerung gegenüber dem ausschweifenden Leben der Oberschicht eine Richtung auf die wir uns heute wieder hinbewegen.Weltweit.
    Das Lenin später dort weiter machte wo der Zar aufhörte ist die Tragik der Geschichte aller Diktatoren rechts wie links welche sich selbst und ihre Klientel bedient.
    Trotzki wollte den Sozialismus Demokratisieren wurde dann aber von Stalin vervolgt und im mexikanischen Exil umgebracht.
  10. #169

    Was ist ein gerechter lohn?

    Zitat von spiekla Beitrag anzeigen
    aber genau hier liegt die Leistung unseres Kapitalismus + Umverteilung = soziale Marktwirtschaft. Man kann überleben ohne Arbeit, egal ob verschuldet oder nicht.
    Ihr Bienenbeispiel ist durchaus erhellend:
    1. Die Bienen leiden nicht unter ihrer Arbeit auch bei geringstem Lohn
    2. Wer mehr will, muss eine Leistung anbieten, für die ein anderer aus eigener Tasche zahlt. Je gefragter die Leistung, desto mehr wird gezahlt = gerechter Lohn.
    Ihre Gleichung ist nicht ganz korrekt es gibt Leute welche eine hohe Leistung erbringen und trotzdem wenig verdienen. Es ist nicht die Leistung sondern die Wertschöpfung welche über die Entlöhnung entscheiden. Würde die Tätigkeit einer Kellnerin mit die eines Bankangestellten analytisch verglichen müste ihr Lohn so hoch sein das ein Bier in der Kneippe 15 Euro kostet.
    Löhne sind nie gerecht daher muss mit einer progressiven Stuer etwas ausgleich geschaffen werden .


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