Hmm, SPON schreibt selbst, dass eine Kampfkandidatur der Partei in jedem Falle schaden würde, trotzdem wird Lafontaine dafür kritisiert, dass er eine Kampfkandidatur verhindern will. Entweder man stimmt ihm zu, weil er die Lage richtig einschätzt, oder man hält eine Kampfkandidatur für ein normales demokratisches Vorgehen, dann kann es der Partei aber doch auch nicht schaden (obwohl andere Parteien das mit dem Vermeiden genauso halten). Also entscheidet euch, lieber Schreiberlinge.
Ach ja, und wie kommt es jetzt, dass sich SPON auf die Seite ehemaliger SED-Mitglieder schlägt, für die man ansonsten ja gar nix übrig hat? Der Feind meines Feindes ist mein Freund? Ist euch Lafontaine noch verhasster als die alten roten Bonzen aus DDR-Zeiten? Merkwürdige Allianzen bilden sich hier.
Bartsch ist der Untergang der Linken. Das merken die ostdeutschen Parteifunktionäre in ihrem Lafo-Wahn aber nicht. Man erinnere sich bitte an das letzte Mal, als die PDS aus dem Bundestag flog, wer da Wahlkampfchef und Bundesgeschäftsführer war? Und danach gekniffen und sich zurückgezogen hat? Aber SPON sieht Hinschmeißen ja als Lafo-Spezialität. (Bei Christian Lindner hatte das ja auch niemanden gestört.)
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