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Linke in der Krise: Protestpartei a.D.
dapdDer Aufstieg der Piraten erschüttert keine Partei so sehr wie die Linke. Denn die Newcomer laufen den Genossen bei den Protestwählern den Rang ab. Die Linke sieht inzwischen reichlich alt aus - ihr droht der Niedergang.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829550,00.html
- #70 29.04.2012 13:08 von
Was genau soll ich einsehen? Haben Sie über Rabulistik hinaus auch Argumente zu bieten?
Die "Linke" hat getan, was sie tun konnte? Das genau ist es doch, was mich verzweifeln lässt. Mehr als Aschermittwochs-Reden und ein paar lächerliche Anträge im Bundestag sind offenbar nicht drin. Mit Neid blicke ich auf Frankreich. Dort schafft es ein Sozialist, die Massen zu mobilisieren.
SPD/Grüne sind nicht Gegenstand des Artikels, auf den ich mich bezog. Bleiben Sie beim Thema.
Zusammenfassend: Sie sind den Strickmustern der "einzig wahren" Linken verhaftet: Jeder, der nicht exakt Ihren "Denkmustern" folgt und der Partei huldigt, ist ein Pseudo-Linker. So werden Sie im Sektierertum verharren müssen. - #71 29.04.2012 13:20 von
Ich schrieb ja auch "gelernt haben sollte". Daß dem leider nicht so ist, zeigen ja die regelmäßig viel zu hohen Wahlergebnisse der Partei formerly known as SED.
... oder dem Klassenfeind ...
Oh doch.
Gegen Solidarität - etwa in Form eines bedingungslosen Grundeinkommens (Betonung auf Grund) - ist nichts einzuwenden. Die Linke verlangt aber keine Solidarität, sondern Schampus für alle. Sie ist die Partei der Zukurzgekommenen, die die Schuld für ihre Situation immer nur ausschließlich bei anderen suchen. Die meisten Menschen fühlen sich von solchem Gejammer abgestoßen. Deshalb wird die Linkspartei auch langfristig keine größeren Erfolge einfahren. Und der DDR-Mief ist auch nicht gerade hilfreich. - #72 29.04.2012 13:29 von
- #73 29.04.2012 13:31 von
Die DDR war Vorraussetzung und Garant der sozialen Marktwirtschaft
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Solange es die DDR gab, gab es kein HATZ IV, keine Ein-Euro-Jobs, keine Rente ab 67,keine deutschen Soldaten im Ausland.
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Auch das Vokabular der Systemmedien war ein anderes. Begriffe wie Unterschicht oder bildungsferne Schichten, hat man damals nicht
gebrauchen wollen. Womöglich wäre den Ossis noch vor 1990 ein Licht aufgegangen.
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Der Kapitalismus ist unfähig die Lebensinteressen des deutschen Volkes zu verwirklichen. Das hat sogar die CDU 1947 anerkennen müssen.Long, long , ago.
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Kapitalismus bedeutet seit rund 500 Jahren explodierender Reichtum für eine Handvoll Sozialschmarotzer und Ihre politischen Lakeien. Hunger, Armut und Elend, Kriege, Krisen Katastrophen für die ganz große Mehrheit.
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Die historisch kurze Zeit von 40 Jahren der Systemkonkurrenz, des kalten Krieges, hat dies für kurze Zeit unterbrechen können und für einige Jahrezehnte einen relativen Wohlstand für die große Mehrheit möglich werden lassen. Das ist es an was sich das westliche Massenbewusstsein bis heute noch verzeifelt klammert. Doch damit ist schon längst vorbei
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Denn seit 1990 wird zurück geschossen. Seitdem heißt es wieder Kapital brutal. Der kapitalistische für Lohn arbeitende Humanmüll hat gefälligst für den Reichtum seiner Herren zu malochen und mit 66 sozialverträglich den Arsch zu zu kneifen. Das ist seinen einzige Aufgabe und Existenzberechtigung.
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Und die Menschen wundern sich, weil sie feststellen müssen, daß noch die finstersten Ideologen des Kasernenkommunismus, deren Lügenpropaganda über die eigene Herrschaft doch so
durchsichtig und jämmerlich gewesen war, die sozialen Defizite der westlichen Marktwirtschaft mit boshafter Präzision durchaus zutreffend beschrieben hatten.
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Menschen aller Länder macht Schluss.
- #74 29.04.2012 13:39 von
- #75 29.04.2012 14:10 von
Argumente?
Verstehe ich nicht:
warum sind Ihre persönlichen Verortungen und Einschätzungen denn Argumente?
Aber bis auf weiteres hier ein paar 'knallharte Fakten' gegen Ihre 'Argumente':
Sie interessieren sich nicht wirklich sonderlich für Politik, kennen weder die Programme der Parteien noch wissen Sie im besonderen über das Abstimmungsverhalten zu wichtigen Themen -beispielsweise jetzt angesichts der Finanzkrise - Bescheid.
Aber zum durchblättern der 'Bild' und zum Angstschlottern reicht es immer noch. - #76 29.04.2012 14:16 von
Hoffen und Harren
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ist das Geschäft von Narren. Wer soviel, so oft und seit so vielen Jahren,das Ende der LINKEN herbei zu schreiben bemüht ist, der muss es nötig haben. Die LINKE ist die einzige Partei in diesem Land, die die Interessen der Mehrheit vertritt.
Wahlverlierer Steinmeier, Siggi Pop und der Herr Steinbruch sind ja auch ne echte Alternative. Das weiß man was man hat und wählt die erst gar nicht.
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Wer hat uns verraten ? Sozialdemokraten ! SPD Song - YouTube - #77 29.04.2012 14:21 von
Alte Kader, gleiche Parolen, Bodensatz
.. so scheint es dem real existierenden Sozialismus (Traeumen) immer zu gehen. Gottseidank.
Genug Gutmenschen und Neidler wird es aber immer geben - ganz wird der linke, so wie der rechte, Rand wohl nicht mehr verschwinden.
Bei Millionen von "verarmten" und unterdrueckten Klassen in D ist es vielversprechend, dass Michel nicht mehr den Rattenfaengern hinterherlaufen (Mehrheit haetten sie ja). Egal welcher Couleur. - #78 29.04.2012 14:22 von
Hoffen und Harren
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ist das Geschäft von Narren. Wer soviel, so oft und seit so vielen Jahren,das Ende der LINKEN herbei zu schreiben bemüht ist, der muss es nötig haben. Die LINKE ist die einzige Partei in diesem Land, die die Interessen der Mehrheit vertritt.
Wahlverlierer Steinmeier, Siggi Pop und der Herr Steinbruch sind ja auch ne echte Alternative. Das weiß man was man hat und wählt die erst gar nicht.
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Wer hat uns verraten ? Sozialdemokraten ! SPD Song - YouTube - #79 29.04.2012 14:25 von
Da hat die Linke aber was falsch verstanden
Der Erfolg der Piraten ist in erster Linie ein Frusterfolg: Der Frust über die anderen Parteien hat den Piraten zum Erfolg verholfen.
Zitat aus dem Artikel:
Und schon wieder hat die Linke was falsch verstanden. Protest ist in erster Linie Ausdruck von Unzufriedenheit. Protest ohne Inhalt gibt es nicht, der Inhalt ergibt sich mindestens aus dem Anlass. Protestler gehen noch immer zumeist dorthin, wo ihr Protest am meisten gehört und/oder verstanden wird. Die Linke war es mal und hat sich darauf ausgeruht - big mistake. Was außerdem die Piraten so anziehend macht, ist, dass man dort der Politik auf Augenhöhe begegnen und aktiv mitmischen kann - nochFür die Linke stehe fest: "Ein Protest ohne Inhalt ist Radau."
Aber keine Angst, liebe Linke, die Piraten sind noch im Selbstfindungsprozess.
Sie werden auch noch begreifen, dass man nicht die ganze Zeit mit (Partei-)Körperpflege zubringen kann. Da muss auch mal eingekauft werden, sonst gibt es nichts zu essen, und der Körper verhungert und stirbt. Will sagen: Wenn man die ganze Zeit nur damit verbringt, intern basisdemokratische Ideen umzusetzen und Idealzustände herzustellen, kommt man nicht mehr dazu, richtig effektive Parteipolitik zu machen und programmatische Punkte abzuarbeiten, und dann verhungert die Partei zustimmungsmäßig.
Auch die Piraten werden noch begreifen, dass es für effektive Parteiarbeit besser ist, nicht alles und nicht jeden Schiss in quälend langen Debatten und Endlosforen auszudiskutieren und darüber abzustimmen, sondern intern eine gewisse repräsentative Demokratie einzusetzen.
Die Piraten werden auch noch dahin kommen, dass eine dauerhafte Identifikationsfigur in der Parteiführung und damit ein gewisser Personenkult für das Überleben und das Ernstnehmen der Piraten unerlässlich ist. Das liegt in der Natur des Menschen/Deutschen: Er will geführt werden, er wil sich an etwas Konkretem orientieren können, er braucht Zuverlässigkeit, Beständigkeit. Wenn allerdings die Attraktivität einer Partei nur noch an der Identifikationsfigur hängt und Themen nicht (mehr) breit und ernsthaft aufgestellt und dynamisch behandelt werden, ist was schiefgelaufen - wie eben bei der Linke.
Und, liebe Linke (aber auch alle Anderen), noch ein Ratschlag zum Schluss: Wenn man Anderen zeigt, wie man sich gibt, sollte man sich nicht beschweren, wenn die Anderen sich dafür bedanken, gezeigt zu bekommen, wie man es eben nicht machen sollte. Aber keine Angst, niemand ist unnütz, er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen.
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