dapdDer Aufstieg der Piraten erschüttert keine Partei so sehr wie die Linke. Denn die Newcomer laufen den Genossen bei den Protestwählern den Rang ab. Die Linke sieht inzwischen reichlich alt aus - ihr droht der Niedergang.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...829550,00.html
Die LINKE sollte sich in den nächsten Monaten auf einen kräftigen personellen Zuwachs einstellen.
Diese Meldung SPD-Linke will Fiskalpakt komplett neu verhandeln - Hannover Zeitung findet man an kaum einer sichtbaren Stelle, weil die DL21 ebenso wie Andrea Ypsilantis ISM, die Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten in der SPD oder die Nachdenkseiten zu jenen Personenzusammenschlüssen gehört, deren Existenz das neoliberal gleichgeschaltete Medienkartell einer Öffentlichkeit konsequent verschweigt, die gar nicht erst erfahren soll, dass es auch ausserhalb der LINKEN und sogar innerhalb der SPD nichtmarktkonforme Demokraten gibt - dabei sind im Vorstand der vereinsmässig organisierten DL21 immerhin fünf aktuelle MdB vertreten. Der Fiskalpakt gefährde ... "Recht, Demokratie, politischen Zusammenhalt und sozialen Frieden in der Europäischen Union und seinen Mitgliedsstaaten" - das könnten, abgesehen von dem Sprachschnitzer "seinen.." statt richtig "ihren Mitgliedsstaaten", Lafontaine, Gysi und Wagenknecht auch nicht besser sagen. Und "nachbessern geht nicht": das, Frau Matheis, ist ein Wort! Da die SPD-Linke, dem Himmel sei's geklagt, nun keinerlei Chance hat, sich innerparteilich durchzusetzen, dürfte spätestens nach der Entscheidung über den Fiskalpakt den Protagonisten und ihrem Anhang nur übrigbeleiben, die Partei zu verlassen - und wenn nicht, wofür sich manche Argumente finden liessen, eine Parteineugründung in Angriff genommen wird, werden sie ja nur bei der LINKEN eine neue politische Heimat finden können, Man sollte sie herzlich willkommen heissen.
Die verbleibende Rest-SPD aber mag den vorletzten Bundeskanzler zum Ehrenvorsitzenden küren und Herrn Clement in Gnaden wieder aufnehmen - und der von mir zitierte Forist wird wieder aus voller Überzeugung in ihren Reihen wider den linken Ungeist anrennen können.
Entschuldigen Sie bitte, friedrich_eckard, aber manchmal erinnern Sie mich an Comical Ali, Sie erinnern sich? Das war der, der im Fernsehen erzählte, die amerikanischen Panzer würden an den Mauern Bagdats zerschellen, während die besagte Panzer hinter ihm hin- und herfuhren. :-)
Welchen Satz meinen Sie?
Ihr Beitrag bestand nämlich aus drei Sätzen, nämlich:
1) Ihrer falschen Behauptung, die Gelddruckerei der Zentralbanken hätte nur wenig mit Staatsausgaben zu tun,
2) der Behauptung, dass ich einen Denkfehler machen würde, und
3) Ihrer Frage: "haben Sie noch Fragen?"
Ich vergleiche nicht. Sie sollten sich die Zeit nehmen, einen gelesenen Text zu erfassen, zu verarbeiten.
Offensichtlich verwechseln Sie Comical Ali mit Chemical Ali. Man kann bei den vielen Alis natürlich ins Schleudern geraten. :-)
Iraks Informationsminister: Alle lieben "Comical Ali" - SPIEGEL ONLINE
Was Herr Fleischhauer tut, ist mir ziemlich wurscht, ich jedenfalls käme nie auf die Idee, jemanden, der einer menschenverachtenden Ideologie das Wort redet, mit Gutmensch zu titulieren.
Die, die Sie meinen, diskutieren allerdings oft äußerst larmoyant darüber, immer medial vernachlässigt zu werden, obwohl Gysi, Wagenknecht und Co. keine Talkshow auslassen (wobei wir wieder bei Comical......Sie wissen schon.)
Nun ist die DL nicht das Sprachrohr der Gesamtpartei und viele Bürger wissen sicher nicht einmal, dass es sie überhaupt gibt. Man kommt aber ohne Mühe über die SPD-Seite zur DL und ihren Beiträgen, wie ebenso über Google. Man kann nicht annehmen, dass eine Gruppierung innerhalb einer demokratischen Partei für die Medienaufmacher sorgt. Wo ist das Problem für Sie?
Wer sich einen solchen Namen gibt, beweist schon dadurch seine ganz persönliche Dämlichkeit. Er muss sich nicht wundern, wenn ihm die kalte Schulter gezeigt wird, er hat eher Verachtung verdient, denn Aufmerksamkeit.
Die Nachplapperseiten sind meines Wissens nach nicht Teil der SPD, sondern eher das Privatvergnügen mitteilungsbedürftiger Besserwisser.
Kann man auch ergoogeln. Verstehe Ihren Einwand nicht.
Die Mehrheit der Wahlberechtigten dürfte ihre Informationen immer noch aus den Printmedien und aus dem Fernsehen beziehen, und für diese und selbst für die Internetauftritte des Medienkartells gilt meine Aussage uneingeschränkt; ihre Richtigkeit wäre mühelos anhand konkreter Beispiele belegbar. Wenn Lafontaine, Gysi und Wagenknecht vergleichsweise häufig in Polittalkshows zu Wort kommen hat das allein Quotengründe, und diese Sendungen sprechen ja auch nur politisch ohnehin überdurchschittlich Interessierte an.
Die Noske und Zörgiebel haben allerdings Menschen linker Gesinnung noch umbringen lassen, und wenn linke Ansichten heute nur totzuschweigen versucht werden, ist das schon ein unbestreitbarer Fortschritt.