Also meine Geräte, mit denen ich auf Facebook zugreife, werden regelmäßig nicht wieder erkannt.
Unterstützung für Schleswig-Holsteins Datenschützer: Drei weitere deutsche Landesbehörden bewerten die Datensammlung per Like-Button als rechtswidrig. Die Datenschützer in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz warnen Seitenbetreiber vorm Einbinden der Facebook-Codes.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...782939,00.html
Also meine Geräte, mit denen ich auf Facebook zugreife, werden regelmäßig nicht wieder erkannt.
Da ich meinen KLARNAMEN immer wieder in Verbindung von SPON und Facebook irgendwo im Netz wiederfinde, scheint das im Artikel behauptete Anonymisieren wohl nicht der Wahrheit zu entsprechen. Da ich die Wege dieser Verbindungen aber schon lange nicht mehr nachvollziehen kann, würde ich mich freuen, wenn SPON das einmal recherchieren würde.
Ich bin absolut dagegen, daß wegen des "Facebook"-Schwachsinns auch noch Steuergelder für Prozesse verschwendet werden. Wer meint, sein mikriges Leben wäre dermassen interessant, daß alles darüber per Facebook in die ganze Welt hinausposaunt werden muss, gibt doch die Privatsphäre bewusst auf, weil der Narzissmus überwiegt. Kein Mensch weiß, was hinter dieser völlig undurchschaubaren Facebook-Software sonst noch an Software zur Datenerfassung und -auswertung läuft. Es handelt sich um ein USA-Produkt, und dort ist Datenschutz ein Fremdwort. Wer trotzdem freiwillig (!) teilnimmt, muß halt damit leben, daß mit seinen Daten auch Schindluder getrieben werden kann. Wenn ich das verhindern will, melde ich mich bei einem solchen Stasi-Tool doch nicht freiwillig an! Facebook und Datenschutz... das ist doch ein Widerspruch in sich. Eigentlich sollte man Facebook und seine Teilnehmer von allen Datenschutzgesetzen ausnehmen und bei der Anmeldung eine Erklärung verlangen, daß man auf jeden Datenschutz verzichtet. Ich wette, die Teilnehmerzahl würde sogar noch steigen.
"Ein Mitarbeiter des Landesbeauftragten für den Datenschutz in Mecklenburg-Vorpommern bewertete Facebooks Datensammlung über Nicht-Mitglieder per Like-Button bereits Ende 2010 als " rechtlich zweifelhaft". Die Analyse führt aus, dass Facebook von Nicht-Mitgliedern zumindest IP-Adresse und Browser-Parameter erhalte, womöglich auch Informationen zum Betriebssystem und zu installierten Systemkomponenten."
Das ist seit 20 Jahren so. Auch die Website vom ULD und allen anderen Datenschützern bekommen diese Informationen. Nach der Argumentation des ULD muss also sofort die ULD Website stillgelegt werden und öffentlich-rechtliche Massnahmen gegen diesen datenschnutzrechtlichen Missbrauch des ULD ergriffen werden. Das haätte auch den Vorteil, dass der ULD dort nicht mehr zum Rechtsbruch auffordern könnte wie bei ELENA:
"Das ULD empfiehlt derzeit anfragenden Arbeitgebern, auf die Übermittlung der im Gesetz und in der Verordnung nicht explizit genannten Daten zu verzichten. "
https://www.datenschutzzentrum.de/el...von-daten.html
und wieso ist nirgends von dem Google +1-Button die Rede? Will jemand behaupten, die Erklärung und das was dann letztend ich mit den Daten in den USA geschieht, ist vereinbar mit europäischem/deutschem Datenschutz?
Thema verfehlt... Es geht hier gerade nicht um Facebook-Nutzer, die sind in der Tat selbst schuld, sondern um "Facebooks Datensammlung über Nicht-Mitglieder per Like-Button". Ich sehe im übrigen meine Steuergelder lieber für den Schutz meiner persönlichen Daten eingesetzt, als in bodenlosen "Euro-Rettungsschirmen".
Zitat:"Auch auf SPIEGEL ONLINE ist der Like-Button eingebunden, allerdings werden laut Facebook die IP-Adressen der nicht eingeloggten Nutzer aus Deutschland generell so anonymisiert, dass keine Rückschlüsse auf den Rechner oder dessen Benutzer möglich sind. Facebook widerspricht den Vorwürfen des ULD. "Facebook hält sich vollständig an die europäischen Datenschutzbestimmungen", sagte ein Unternehmenssprecher."
weiter unten Zitat 2:
"Schon auf Basis solcher Informationen über die installierten Komponenten eines Computers kann man ihn sehr gut von anderen Rechnern unterscheiden. Darauf weisen Informatiker seit Jahren hin. Bei einem Experiment mit bisher 470.000 Datensätzen demonstrierte die US-Organisation EFF (Electronic Frontier Foundation) 2010, wie gut dieser Browser-Fingerabdruck Rechner auseinanderhält: 83,6 Prozent der aufrufenden Computer hatten ein eindeutiges Profil.
Es gibt Hinweise darauf, dass Facebook diese Technik nutzt: Loggt man sich von einem neuen Computer aus bei dem Dienst ein, fragt Facebook im Rahmen seines Dienstes zur Kontosicherheit nach, wie man diesen neuen Rechner nennen will. Facebook erkennt zuverlässig einzelne Computer wieder und kann auch mehrere Computer in einem Firmennetzwerk unterscheiden.
Facebook räumt ein, solche Informationen auch beim Aufruf von Partnerseiten mit Plugins zu sammeln. Facebook erhalte "weitere technische Informationen über die IP-Adresse, den Browser und das verwendete Betriebssystem". Enthalten sei auch die Nutzerkennnummer, wenn der Besucher bei Facebook angemeldet sei.
Das US-Unternehmen versichert in dem Informationstext, man speichere diese Daten nur "für einen Zeitraum von 90 Tagen". Danach kombiniere Facebook diese Daten mit den Daten anderer Personen in einer Art und Weise, die keinen Rückschluss auf den einzelnen Nutzer persönlich zulasse. "
So, was denn nun? Es ist wie immer bei Facebook. Sie reden sich nicht raus, ohne mal zumindest Zweifel zu zerstreuen und ganz ohne Scham zu offenbaren, dass sie die UNWAHRHEIT sagen...
Also erst nach einem Zeitraum von 90 Tagen (LAUT EIGENER ANGABE)würden die Daten so kombiniert, dass man keine Rückschlüsse auf den einzelnen Nutzer mehr ziehen kann. Bis dahin (und evt. auch länger, wissen Sie´s?) können Nutzer recht gut auseinandergehalten werden (zumindest über 83 Prozent)...
Alles wie gehabt: Facebook scheint sich das REcht herausnehmen zu können, Halb- und Unwahrheiten als Beruhigungspille zu verbreiten, ohne dass wirklich mal kontrolliert wird, wie das Unternehmen mit persönlichen Daten umgeht. Ich bin inzwischen sehr sehr froh, dass ich meinen Account dort habe löschen lassen (was übrigens nicht direkt über die Facebook-Seite ging, dort konnte man ihn nur deaktivieren)...Dieser Konzern setzt mit Google zusammen allem die Krone auf und vielleicht wir sein unverschämtes Vorgehen eines Tages auch noch seinen blinden Jüngern die Augen öffnen...
dass es sich dabei um eine Anstalt des öffentlichen Rechts handelt, welche sich als freiwillige Behörde für den Datenschutz der Bürger einsetzt und den Landesdatenschutzbeauftragten als Verantwortlichen hat...ist schon ein kleiner Utnerschied zu einem amerikanischen Großunternehmen, dass nicht nur im Verdacht sondern nach eigener Aussage in Kontakt zum US-Verteidigungsministerium und dem CIA steht und Daten für diese bereitstellt...
Oder sehen Sie da keinen Unterschied?