Liebesfilm "Ruby Sparks": Meine Freundin, die Marionette
Twentieth Century FoxIn dem Indie-Film "Ruby Sparks" wird die auf Papier zusammenphantasierte Traumfrau eines Schriftstellers plötzlich Wirklichkeit. Was als Reflexion über Frauen als Projektionsfläche angelegt ist, fällt leider zu harmlos aus. Dafür ist Hauptdarstellerin und Drehbuchautorin Zoe Kazan eine Entdeckung.
Danke, dass dieser Artikel nicht wieder zu einem Pamphlet des Männerhasses verkommen ist wie so viele in letzter Zeit. Genug "Projektionsfläche" bot sich hier ja durchaus, so dass ich beim Lesen des Titels und der Zusammenfassung Schlimmstes befürchtete. Zum Glück scheint es doch noch seriöse Journalisten zu geben, die (noch) nicht von der radikalfeministischen Agenda vereinnahmt worden sind.
Klingt nach 'nem Indiepop Remix von Lems Meisterwerk "Solaris". Jedenfalls fühlte ich mich daran erinnert. Dazu gibt's übrigens auch eine Verfilmung von Tarkovsky aus dem Jahre 1972. (Und eine Hollywoodversion mit McElhone und Clooney.)