CorbisEin schneller Kuss im Aufzug, ein Augenzwinkern durchs Großraumbüro - der Alltag in deutschen Firmen ist aufregender als gedacht. Jeder Fünfte hat sich schon mal in einen Kollegen verguckt. Und jeder Siebte hat im Büro die große Liebe gefunden, hat eine Forsa-Studie ergeben.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-883161.html
Und unser Sohn ist jetzt ein halbes Jahr alt.
Betroffene ein paar Anmerkungen.
Mir ist es prinzipiell was meinen Kollegen/innen so treiben. Was mich aber nervt sind die, die mich trotzdem anbaggern, obwohl sie wissen das ich verheiratet bin und obwohl ich ihnen null Signale gebe!
Wie kann man nur die willigen Kolleginnen markieren, damit der Krug an mir und und anderen genervten weiblichen Arbeitnehmerinnen vorüber geht? Ich und viele andere gehen nämlich wirklich nur wegen der Arbeit ins Büro und nicht wegen der ganzen Don-Geilos, die fast immer jeglichen Bezug zur Realität verloren haben. Einige scheinen auch keinen Spiegel zu Hause zun haben!
Ts, ts, ts.
Politisch korrekt muss das aber heißen:
"Jeder Fünfte und jede Fünfte hat sich schon mal in einen Kollegen oder in eine Kollegin verguckt. Und jeder Siebte und/oder jede Siebte..."
Und politisch korrekt wollen wir doch sein, Brüderle hin, Brüderle her.
Oder sollen die Frauen mal wieder sexistisch benachteiligt werden?:-)
...könnte man sagen: "Hör zu, Kollege. Ich bin eine Kollegin und trage einen Ehering. Ich liebe meinen Mann (und evtl. auch mein Kind/er) und bin an einem Date mit dir nicht interessiert. Ihre Kontaktversuche nerven mich langsam"
Könnte man (frau).
Wenns jetzt ein sensibler Kollege ist kann man (frau) jetzt ja noch ein "Is aber trotzdem nett, daß du fragst" hinterherschieben. Kann man (frau).
Und wenn er die Finger nicht vom Dirndl lassen kann, darf man da auch draufhauen.
Oder nicht?
MfG
FT
genauso wenig wie die die es schon versucht haben. Das ich veheiratet bin wussten die. Mittlerweile mach ich das so deutlich, dass es auch der Letzte weiss. Mein Mann holt mich fast immer direkt ab. Also zu sehen ist es auch.
Aber es geht noch um mehr. Es nervt wenn es überhand nimmt. Manchmal ist es nicht so direkt, sondern um die Ecke. Blöde Fragen etc.
Und abblitzen lassen wird schon unangenehmer, weil zumindest ich an einem professionellen Umgang mit Kollegen/innen interessiert bin.
Über Ecken habe ich erfahren, dass ein Abgeblitzter meinte ich wäre verklemmt. Schönen Dank!
Ich finds ja immer wieder lustig wenn Leute meinen, für andere sprechen zu können.
Ja klar, einfach nach Thailand fliegen, geht dort ganz einfach.Auf der Welt tummeln sich rd. 7 Mrd. Menschen. Da sollte sich doch der eine oder andere Partner außerhalb des Büros finden lassen.
OK, Scherz beiseite. Ich habe für mich persönlich auch entschieden, intime Dinge vom Arbeitsplatz fernzuhalten (mir ist es aber auch egal wenn andere das machen, solange es keinen Einfluß auf die Arbeit hat) - trotzdem alles ein Frage der Statistik:
- Ich (und da werde ich wohl nicht der einzige sein) verbringe so ca. 10 Stunden pro Tag im Büro und Umfeld (inkl. Mittagspausen etc.).
- Ich versuche, meine tägl. 8 Stunden Schlaf zu bekommen (aber nehmen wir in kaufmännischer Vorsicht mal 7 Stunden an) und
- hab' im Augenblick so ca. 1 Stunden Fahrtzeit (Hin- und Zürück) und
- brauch morgens mit Frühstück und allem drum und dran vom Weckerklingeln bis zum Motortarten auch eine Stunden.
Das sind schon mal 19 von 24 also (in der Woche) maximal 5 Stunden zu Partnersuche - und Einkaufen, sonstiges erledigen oder sich einfach nur KO vor den Fernseher zu setzen noch nicht mit abgezogen.
Von max. 15 Stunden zum "Kontakten" sind also zwei drittel im Büro, und nur ein drittel außerhalb. Die zwei drittel sind garantiert "soziale Stunden" mit regem Kontakt, was bei den anderen ein drittel nicht so automatisch und nicht in dieser Intensität gegeben ist.
Weiterhin verbinden gemeinsame Erlebnisse, Erfolge, Niederlagen, Lachen usw. ungemein - alles inklusive am Arbeitsplatz. Außerhalb muß das alles erstmal künstlich erzeugt werden (daher ja auch die ganzen Branchen wie Kinos, restaurants etc., die zu einem großen teil auch davon Leben). Dazu noch Nervösitöt bzw. ein gewisses Maß an mangelnder Unbefangenheit (man weiß ja, was man da macht), die man im Büro so auch nicht.
Ergo, die Wahrscheinlichkeit, am Arbeitsplatz den ein oder anderen Partner zu finden ist relativ hoch, deshlab wundern mich 20% jetzt nicht wirklich. Ich hätte jetzt sogar auf eine noch höhere Zahl getippt, aber vielleicht wurden Weihnachtsfeiern und Gruppenevents im Hotel nicht mitgezählt :-).
Es handelt sich hier um eine Forsa Studie. Darüber geht's in dem Artikel. Zahlen und Fakten. In diesem Zusammenhang wieder die Betroffenen-Nummer zu wählen ist absolut fehl am Platz!
Und wenn ich schon drauf eingehe - was hat denn bitte das Aussehen damit zu tun? Oberflächlicher geht's wohl kaum.
Ich finde den Artikel informativ - obgleich er eigentlich so garnicht in die momentane #Aufschrei-Debatte passt.