Schon mal was von einer "Schusterkugel" gehört? :-))
Wo die Regierung versagt, ist Platz für findige Geschäftsleute. Ein philippinischer Ex-Schauspieler bringt seinen Landsleuten in den Slums von Manila Licht in die ärmlichen Hütten. Man nehme: eine Plastikflasche, Wasser und Bleichmittel.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...783898,00.html
Schon mal was von einer "Schusterkugel" gehört? :-))
Und nachts? Was ist denn das für ein seltsamer Artikel? Ersatz für Glühbirnen, die unabhängig von Sonnenlicht leuchten? Hallo?
ohne Batterie, leuchtet mit Solarstrom - allerdings nur, wenn die Sonne scheint. Wollte hier Keiner, aber vielleicht dort?
Für Manila ist den "Ärmsten der Armen" vielleicht doch zu empfehlen, tagsüber nicht das teure Licht einzuschalten, sondern einfach mal Fenster aufzumachen oder - falls vergessen- nachträglich einzubauen. Das ist zwar nicht hipp wie Wassrflaschen im dach (billiger weil vom Staat bezahlt), aber wesentlich dichter, wenn es regnet (weil nicht im Dach).
Aber dazu braucht man ja keine europäische Selbstverwirklicher.
Genau das wundert mich auch. Ich schalte für gewöhnlich meine Lampe in der Wohnung nur an, sobald es dunkel wird. Sicher gibt es sehr dunkle Hütten dort, und wahrscheinlich ist so eine Lampe günstiger, als ein Fenster in die Decke einzubauen, aber nachts nützt die Lampe trotzdem nichts.
Vielleicht kann das Ding ja noch weiterentwickelt werden. Es kann nur sein, dass es hinterher für die Armen nicht mehr bezahlbar sein wird.
nöhhh, das ist ein Ersatz für ein Dachflächenfenster oder ein "Tubelight" - nichtsdestotrotz eine geniale Sache. Bleibt uns leider verwehrt-für UNS gibts keine Lösungen mehr als die maximal aufwendigste. Statt einen schwarzen Plastiksack aufs Dach zu legen, brauchen wir zum Duschen ja auch mind. 10 000.- Öre. Den Bestimmungen und unserer Unflexibilität sei dank.
ist doch Super. So ein Ding installiere ich mir auch, schreibe klein "OSRAM 60W" drauf und träume im Schein dieser Lampenimitation von den Zeiten, als ich noch je nach Anwendungszweck das richtige Leuchtmittel frei wählen konnte.
Na ja im Ernst, das ist schon sinnvoll. Blechhütten sind eben dunkel. Man könnte natürlich große Löcher machen und richtige Oberlichter einsetzen und abdichten. Aber nicht zum Preis einer leeren Plastikflasche.
Vielleicht wissen Sie es ja nicht, aber in solchen Holz- und Bambushütten gibt's in der Regel keine Fenster. Also ist es da auch tagsüber dunkel drin.
Die Leute dort werden schon wissen, warum sie solche Lampen in ihren Häusern unbedingt haben wollen und Geld dafür ausgeben. Wenn sie sie nicht brauchen würden, würden sie sie ja wohl kaum kaufen und einbauen, auch wenn die Kosten indirekt über die Gemeinden finanziert werden.
Viele Grüße
Auch wenn die ersten Kommentare im Forum waren: Bin dagegen, ist schweiße
Ich finde das eine super Idee. Klar löst es nicht sämtliche Probleme auf einmal, aber es hilft ein bischen.
Und das beste:
Es wird nicht von irgendwelchen ausländischen Hilfsorganisation bezahlt, sondern es kommt aus den Slums für die Slums.
Nur solche Ideen helfen wirklich.
Ein ähnliches Projekt: In Brasilien werden alte Tetrapacks schreddert und daraus Dachplatten presst. Auch diese Idee kommt aus den Slums.