...peinlich wenn bei Lockerby der CIA die Hände im Spiel hatte...die Verschwörungstheoretiker dieser Welt würden Purzelbäume schlagen...
AFP PHOTO / HOEr warb den Lockerbie-Attentäter an und ließ Tausende Regimegegner hinrichten. Abdullah al-Senussi war 30 Jahre lang Gaddafis Geheimdienstchef, nun erwartet ihn in seiner Heimat der Prozess. Das Verfahren könnte neue Details über die libysche Kooperation mit westlichen Diensten liefern.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...854366,00.html
...peinlich wenn bei Lockerby der CIA die Hände im Spiel hatte...die Verschwörungstheoretiker dieser Welt würden Purzelbäume schlagen...
Es ist zumindestens bekannt, dass Öl-Geschäfte der Hauptgrund für die Freilassung waren. Das allein ist pervers genug und eine Verhöhung für die Opfer. Was ansonsten noch alles raus kommt, kann gar nicht viel schlimmer sein. Zudem sollte man abwarten, ob sich dieser Typ nicht zufällig kurz vor einer Aussage "erhängt" (wird).
Die Regierungen und ihre Geheimdienste waren in der Wahl ihrer Metoden und Partner noch nie zimperlich. Saddam Hussein oder die Taliban waren auch lange "Verbündete" die mit Know How und Waffen versorgt wurden, solange sie gegen die richtigen Kämpften.
Wieviele Gegner des heutigen Regimes wurden von den an die Macht geputschten Rebellen gefoltert, vergewaltigt, ermordet oder einfach nur totgeschlagen und verscharrt?
Und wie steht es um Senussi? Schwer zu sagen!
Am Besten wäre es, wenn er sein Wissen irgendwo bei Vertrauten hinterlassen hat und dies auf einer Internet-Plattform (Assange läßt grüßen) an die Öffentlichkeit käme.
Sein Leben hat Senussi, wie auch das Beispiel Gaddafi ohnehin nicht mehr in der Hand.
Wer hat wohl das größte Interesse, daß sein Wissen an die Öffentlichkeit gelangt und wer das es für immer verborgen bleibt?
Bei der Gauck-Behörde wird mit solchem Wissen im positiven wie im negativen Sinne bereits 2 Jahrzehnte Politik gemacht.
Existenzen werden ausgelöscht und neue entstehen.
Vielleicht gibt es eine Chance, auch das italienische und französische Lockerbie endlich aufzuklären:
Durch libysches Öl abgeschmierte Ermittlungen « Aron Sperber
da es nun keine geschäftlichen Interessen mit dem Terror-Paten gibt, welche die Ermittlungen stets behindert hatten.
Falls er sich erhängen sollte, teilt er sein erbärmliches Schicksal mit Leuten wie James V. Forrestal, Michael Trentadue, Deborah Palfrey und Kenneth Johannemann, Bruce E. Ivins und der ersten Ehefrau von Kurt Sonnenfeld. Um nur ein paar wenige zu nennen. Aber andere Frage: Woran ist eigentlich Barry Jennings gestorben? Bzw. ist er überhaupt tot? Mancheiner nutzt ja einen vorgetäuschten Selbstmord nur, um unterzutauchen und im Verborgenen weiterzumachen. Tja, wie meinten schon die Epikuräer: "Lathe biosas!" Nicht zu verwechseln mit "Through deception thou shall wage war!"
Klingt alles nur wie eine Entschuldigung, wenn auch andere böse sind, sind seine Taten scheibar nicht mehr so schlimm. Wenn auch nur ein Bruchteil von den geschilderten Taten stimmt, dann war er ein wirklich schlechter Mensch und hat einem menschen verachtenden Regim gedient.
Vor Jahren konnte man das schon bei GEO-online nachlesen.
Leider ist der Artikel nicht mehr online verfügbar:
Todesflug PA-103 - GEO Magazin - GEO.de
Jedenfalls gab es lt. Artikel damals eine Warnung an sämtliche US-Botschaften in Europa und die Israelis diesen speziellen Flug zu meiden. Daraufhin gab es ungewöhnlich viele Flugstornierungen von Botschftsangehörigen, die über das Drehkreuz London nach hause fliegen wollten.
Die frei gewordenen Plätze wurden mit Personen von der Warteliste aufgefüllt, vornehmlich US-Amerikaner. Israelis waren garkeine mehr an Bord. Die hatten alle storniert !!
Eine Riesensauerei !