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Libyen: Obama schickt Marines nach Bengasi

AFPNach dem Tod des US-Botschafters in Libyen erhöht die amerikanische Regierung die Sicherheitsmaßnahmen. Laut CNN sendet das Pentagon Marines nach Bengasi. Präsidentschaftskandidat Romney nennt die Reaktion von Amtsinhaber Obama "eine Schande".

http://www.spiegel.de/politik/auslan...855443,00.html
  1. #1

    11. September?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Tod des US-Botschafters in Libyen erhöht die amerikanische Regierung die Sicherheitsmaßnahmen. Laut CNN sendet das Pentagon Marines nach Bengasi. Präsidentschaftskandidat Romney nennt die Reaktion von Amtsinhaber Obama "eine Schande".

    USA schicken Marines nach Angriff auf Botschaft nach Bengasi - SPIEGEL ONLINE
    Besteht hier etwa ein Zusammenhang? Ich halte die Begründung
    hinsichtlich des angeblich islamfeindlichen Filmchens für ziemlich
    vordergründig.
    Wenn die Aussagen des amerikanischen Präsidenten hinsichtlich
    des Filmchens so stimmen, dann hat er sich schwer beschädigt.
    für die Taten der verirrten Steinzeit-Islamisten so etwas wie
    Verständnis zu haben, wird die Angehörigen der getöteten Amerikaner
    sicher nicht erfreuen. Wo sind wir hingeraten?
    Oder hat man je davon gehört, dass aufgebrachte Christen
    Botschaften oder Menschen angegriffen haben wegen Filmen wie das Leben des Brian oder Popetown? Waren die USA nicht maßgeblich an
    dem Regime-Change in Libyen beteiligt? Seitdem ist dort die
    Scharia ausgerufen. Da darf man sich auch nicht wundern, wenn
    nach dem ach so tollen arabischen Frühling der Islamismus weiter
    um sich greifen wird.
    Die westliche Welt kennt nun einmal Kunstfreiheit und Meinungs-
    freiheit. Dies Auswirkungen des verquerten Islamismus hat man
    ja bereits bei den Mohamed-Karrikaturen festgestellt, die dann
    als Rechtfertigung für Mord, Zerstörung etc. dienten.
    Und wenn Assad fällt, dann kommt ein weiterer islamistischer
    Staat hinzu. Noch besteht in Syrien Säkularisation
  2. #2

    Vernunft

    Obama tut das Richtige im Umgang mit gefährlichen Irren: Situation entspannen, deeskalieren und für Sicherheit sorgen. Leider nutzt ein vernünftiger, argumentativer Umgang mit aggressiven Religiösen nichts - die Abwesenheit von Vernunft ist der Kern des Problems. Man kann nur hoffen, dass gelernt wird, wie gefährlich nach der Weltherrschaft strebende Ideologien sind, die sich als "unantastbare" Glaubensgemeinschaften tarnen.
  3. #3

    Ja das kommt davon

    wenn man "Revolutionäre und Aktivisten"bei Sturz der eigenen Regierung mit Bomben und Raketen unterstützt,das wird in Syrien am Ende auch nicht anders.Mal sehen was die neuen Verbündeten der USA beim bekannt werden des Films in Afghanistan tun werden.
  4. #4

    Angriffe auf Botschaften ...

    ... sind grundsätzlich nicht gerechtfertigt. Aus religösem Hass schon gar nicht!

    Dies zu relativiern wäre tatsächlich erbärmlich. In sofern hätte Romney recht... :(
  5. #5

    Romney

    ist jedes Mittel recht, auf das die Bevölkerung anspringt, um von seiner Mittelmäßigkeit und Unwissenheit abzulenken. Der Mann ist nicht fähig, amerikanischer Präsident zu werden. Hoffen wir mal, dass die Bevölkerung das noch kapiert!!
  6. #6

    Bitte?

    Soll das etwa heißen, dass bisher keine MSG (Marine Security Guard) in den Botschaften stationiert war?
    Ich dachte, sowas gehört zur Sicherheit von US-Botschaften in solch gefährlichen Regionen zum Standard.

    Dass hier in Berlin keine stationiert ist, kann ich ja noch verstehen, aber warum um Gottes Willen nicht in Bengasi?
    Es ist eine in Rom stationiert, eine in Genf, eine in Madrid, aber keine in solch gefährlichen Ländern?

    Da müssen die Verantwortlichen aber die Lage vollkommen unterschätzt haben!
  7. #7

    Mich wuerde brennend interessieren ...

    Zitat: "... Präsidentschaftskandidat Romney nennt die Reaktion von Amtsinhaber Obama "eine Schande" ..."

    ... wie Romneys Reaktions "der Ehre" aussaehe!?

    Im uebrigen heisst es natuerlich auch bei US-Praes.Obama, bzgl. der Arabellarevolutios: "No, we can't do, and we do not understand anything!!"
  8. #8

    Romney

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Tod des US-Botschafters in Libyen erhöht die amerikanische Regierung die Sicherheitsmaßnahmen. Laut CNN sendet das Pentagon Marines nach Bengasi. Präsidentschaftskandidat Romney nennt die Reaktion von Amtsinhaber Obama "eine Schande".

    USA schicken Marines nach Angriff auf Botschaft nach Bengasi - SPIEGEL ONLINE
    Was hätte Romney denn gemacht? Gleich die Ariforce hingeschickt und alles plattgebombt?

    Wenn Romney die Wahl gewinnen sollte und genauso regiert, wie er jetzt Töne spuckt (also er den entsprechenden Rückhalt im Kongress hat), können wir uns auf heiße 4 Jahre einstellen. Mal sehn, welche Türme dann als nächstes fallen...
  9. #9

    Typisch Republikaner

    Auch Romney ist kein Thema zu schade um es für seine politischen Ziele zu instrumentalisieren. Das hat er dann wahrscheinlich von Obamas Vorgänger Bush gelernt, der den 9/11 auch vortrefflich für seinen Zwecke auszunutzen wusste. Ich halte die Reaktion Obamas für ausgewogen und für richtig.








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