Forum


 

Libyen: Mitglieder des Strafgerichtshofs in U-Haft

Der Konflikt zwischen Libyen und dem Internationalem Strafgerichtshof spitzt sich zu: Die festgesetzten Mitarbeiter des Gerichts sind in Untersuchungshaft genommen worden - ihnen wird Spionage vorgeworfen. Im Mittelpunkt steht die australische Pflichtverteidigerin des Gaddafi-Sohns Saif al-Islam.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...838177,00.html
  1. #1

    soviel ist dann

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Konflikt zwischen Libyen und dem Internationalem Strafgerichtshof spitzt sich zu: Die festgesetzten Mitarbeiter des Gerichts sind in Untersuchungshaft genommen worden - ihnen wird Spionage vorgeworfen. Im Mittelpunkt steht die australische Pflichtverteidigerin des Gaddafi-Sohns Saif al-Islam.

    Libyen hält Mitarbeiter von Internationalem Strafgerichtshof in U-Haft - SPIEGEL ONLINE
    übrig geblieben von den demokratischen Bestrebungen.
    Sicher soll man keine "westlichen Werte" anlegen.
    Warum auch.
    Aber hier entlarvt sich eine Revolution gegen den "vermeintlichen" Diktator
    nur als Etablierung einer neuen Machtstruktur die auch nichts anderes will
    als ihre ureigensten Interessen durch zu bringen.
    Eine Gruppe von Ratten wurde durch eine andere Gruppe von Ratten ersetzt. Die nur noch ein bischen skrupelloser ist als die erste.
  2. #2

    Hmm

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Konflikt zwischen Libyen und dem Internationalem Strafgerichtshof spitzt sich zu: Die festgesetzten Mitarbeiter des Gerichts sind in Untersuchungshaft genommen worden - ihnen wird Spionage vorgeworfen. Im Mittelpunkt steht die australische Pflichtverteidigerin des Gaddafi-Sohns Saif al-Islam.

    Libyen hält Mitarbeiter von Internationalem Strafgerichtshof in U-Haft - SPIEGEL ONLINE
    "Spionage" - was soll denn da auspioniert worden sein? Das selbstgerechte und bornierte Auftreten von Luis Moreno Ocampo - selbsternannter Heilsbringer und Weltankläger, dürfte da sicher zur negativen Einstellung der Libyer beigetragen haben. Trotzdem ist dieses Verhalten herzlich wenig produktiv, geschweige denn demokratisch und zivilisiert.
    Man hätte die "Spione" ja einfach stillschweigend in den nächsten Flieger nach Europa setzen und auf diplomatischem Wege eine zukünftige Einreise von IStGH verhindern können.
  3. #3

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    übrig geblieben von den demokratischen Bestrebungen.
    Sicher soll man keine "westlichen Werte" anlegen.
    Warum auch.
    Aber hier entlarvt sich eine Revolution gegen den "vermeintlichen" Diktator
    nur als Etablierung einer neuen Machtstruktur die auch nichts anderes will
    als ihre ureigensten Interessen durch zu bringen.
    Eine Gruppe von Ratten wurde durch eine andere Gruppe von Ratten ersetzt. Die nur noch ein bischen skrupelloser ist als die erste.
    Zitat aus dem Link:
    ..."Sie soll bei einem Gespräch mit al-Islam einen Stift mit einer integrierten Kamera und einen Brief von dessen einstigem Vertrauten Mohammed Ismail bei sich gehabt haben, der von der libyschen Justiz gesucht wird"...

    Wenn das stimmt, hat sich die Verteidigerin tatsächlich strafbar gemacht.
  4. #4

    Soviel zur Einmischung in fremder Länder Angelegenheiten...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Konflikt zwischen Libyen und dem Internationalem Strafgerichtshof spitzt sich zu: Die festgesetzten Mitarbeiter des Gerichts sind in Untersuchungshaft genommen worden - ihnen wird Spionage vorgeworfen. Im Mittelpunkt steht die australische Pflichtverteidigerin des Gaddafi-Sohns Saif al-Islam.

    Libyen hält Mitarbeiter von Internationalem Strafgerichtshof in U-Haft - SPIEGEL ONLINE
    und soviel zu jenen, die immer wieder lautstark nach Interventionen im Ausland schreien, wenn es dort nicht so läuft, wie zuhause.
    "Am deutschen Wesen, soll die Welt genesen!"
    Es würde völlig ausreichen, wenn die Welt jeglichen Handel mit Ländern einstellt, in denen Menschenrechte missachtet werden.
    Und den Handel mit Ländern einstellt, denen dies egal ist.
  5. #5

    Wen hat die Nato da an die Macht gebombt ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Konflikt zwischen Libyen und dem Internationalem Strafgerichtshof spitzt sich zu: Die festgesetzten Mitarbeiter des Gerichts sind in Untersuchungshaft genommen worden - ihnen wird Spionage vorgeworfen. Im Mittelpunkt steht die australische Pflichtverteidigerin des Gaddafi-Sohns Saif al-Islam.

    Libyen hält Mitarbeiter von Internationalem Strafgerichtshof in U-Haft - SPIEGEL ONLINE
    Dunkle Gestalten, die den Schatten suchen ?

    Dieser Auszug aus dem Text sagt doch schon Alles !

    "teilte ein Vertreter des Büros des libyschen Generalstaatsanwalts am Montag mit, der nicht namentlich genannt werden wollte. "

    Also weder der "Vertreter", noch der "Libysche Generalstaatsanwalt"
    ( wer hat den eigentlich eingesetzt oder gewählt)
    wollen mit dem Namen genannt werden.

    Feme pur !

    Hier zeigt sich die "Gestalt" des real existierenden Libyschen Regimes
  6. #6

    Wissen..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Konflikt zwischen Libyen und dem Internationalem Strafgerichtshof spitzt sich zu: Die festgesetzten Mitarbeiter des Gerichts sind in Untersuchungshaft genommen worden - ihnen wird Spionage vorgeworfen. Im Mittelpunkt steht die australische Pflichtverteidigerin des Gaddafi-Sohns Saif al-Islam.

    Libyen hält Mitarbeiter von Internationalem Strafgerichtshof in U-Haft - SPIEGEL ONLINE
    Niemand hat das gewusst ! Falls wir in Syrien eingreifen, dann wissen wir auch nicht was danach kommt. Nichtwissen scheint eine Spezialität des Westens zu sein.
  7. #7

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    übrig geblieben von den demokratischen Bestrebungen.
    Sicher soll man keine "westlichen Werte" anlegen.
    Warum auch.
    Auch ein westlicher Verteidiger dürfte nicht alles. Anwälte stehen nicht über dem Gesetz. Wenn ein Mafia-Boss über seinen Rechtsbeistand die Geschäfte weiterlaufen lassen würde, wäre der auch dran.
  8. #8

    Zitat von oldharold Beitrag anzeigen
    Es würde völlig ausreichen, wenn die Welt jeglichen Handel mit Ländern einstellt, in denen Menschenrechte missachtet werden.
    Sagen Sie das mal den "Cuba Si"-Leuten. Handelt der Westen mit einem solchen Land, ist es falsch, weil angeblich die Regime dadurch gestützt werden. Handelt der Westen nicht mit einem solchen Land, ist es auch falsch, weil das Volk darunter zu leiden hat (siehe Kritik am Embargo gegen Kuba oder seinerzeit am Embargo gegen den Irak zur Zeiten von Saddam).
  9. #9

    Das war ja vorherzusehen...

    schon der "zufällige" geburtsort der "Rebellion" in der "Hauptstadt der Ölförderung" hat ja gezeigt, worum es ging.
    Auch in Syrien ist es "zufällig" das Zentrum der dortigen "Rebellion" in den Zentren der dortigen Ölförderung.

    Das ist wohl kaum Zufall.

    Es geht einfach den dort ansässigen Stämen nur darum, einen höheren Anteil an den Fördergewinnen zu erhalten als die anderen Bevölkerungsgruppen.
    Inzwischen läuft ja auch alles prächtig für sie:
    Die Förderung in Libyen ist auf Vorkriegsniveau und Niemand als sie kontrolliert diese gigantische Geldquelle.

    Die vielen Massaker, welche nachweislich durch die "Rebellen" verübt wurden (an Schwarzhäutigen und vermeintlichen oder tatsächlichen Ghadaffi-Unterstützern) bleiben natürlich ungesühnt und werden von der ach so aufgeklärten und angeblich unabhängigen Presse nicht weiter verfolgt, soweit sie überhaupt jemals erwähnt wurden.

    Ich hätte ja niemals gedacht, daß ich mal irgendetwas gut fände, was Westerwelle macht - aber die Strategie der Nichteinmischung in Libyen und Syrien war und ist absolut richtig gewesen.

    Die ach so heldenhaften "Befreierländer" haben noch bis unmittelbar vor der 180° Wende des völkerrechtlich eindeutig größtenteils nicht mehr gedeckten ANGRIFFSKRIEGES unter dem Deckmantel des Bevölkerungsschutzes eng mit Ghadaffi und dem tunesischen Diktator zusammengearbeitet und sie gestützt, vor allem Frankreich unter Sarkozy.

    Lagarde, damals noch Ministerin fürs Innere, hat dem tunesischen Herrscher sogar militärische Hilfe angeboten, um den Aufstand niederzuschlagen.
    Naja, sie hat ja auch dort jahrelang zuvor Urlaub gemacht und dabei die Privatjets des Diktators privat genutzt....

    das erste Opfer eines Krieges ist halt die Wahrheit.








TOP



TOP