Libyen-Konflikt: Österreichische Rechtspopulisten dienen sich als Vermittler an

Die österreichische FPÖ will ihr internationales Profil schärfen. Eine Vermittlung im Libyen-Konflikt käme da sehr gelegen. Parteichef Strache hat einen Emissär in das Land geschickt. Der lässt sich vom Regime herumführen - und bezeichnet die Nato-Angriffe als unberechtigt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...774795,00.html
  1. #1

    Der Feind sitzt in Brüssel und europa

    Was ist so bizarr wenn man seine Hilfe anbietet? Ist bomben wirklich der Weisheit letzter Schluß? Ich bin enttäuscht vom Westen, den USA. Diese Leute, dieser Sarkozy, Cameron, Rasmussen, das sind Leute die müsste man viel mehr in die Mangel nehmen. Das sind gefährliche Leute.
  2. #2

    Der Spiegel-Artikel...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die österreichische FPÖ will ihr internationales Profil schärfen. Eine Vermittlung im Libyen-Konflikt käme da sehr gelegen. Parteichef Strache hat einen Emissär in das Land geschickt. Der lässt sich vom Regime herumführen - und bezeichnet die Nato-Angriffe als unberechtigt.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...774795,00.html
    erweckt den Eindruck, als ob nur irgendwelche zweifelhaften Personen/Staaten vermitteln wollen. Diesen Eindruck kann man so nicht stehen lassen, weil ganz Afrika gegen diesen völkerrechtswidrigen Krieg ist, viele südamerikanische Staaten, Rußland sowieso und man höre uns staune: der Papst.
    Leider erzählen das unsere ach so unabhängigen Medien nicht.
  3. #3

    unbedingt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die österreichische FPÖ will ihr internationales Profil schärfen. Eine Vermittlung im Libyen-Konflikt käme da sehr gelegen. Parteichef Strache hat einen Emissär in das Land geschickt. Der lässt sich vom Regime herumführen - und bezeichnet die Nato-Angriffe als unberechtigt.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...774795,00.html
    hört sich an wie ein artikel einer satire zeitschrift. ausgerechnet haiders ex firma. wo noch nichtmal die sache mit den alten konten geklärt ist. A bisserl vorsicht wär jo schon guat, gell.
  4. #4

    "keine Gegner von Gaddafi" in Tripolis?

    Da bin ich jetzt erstaunt: Stimmt es wirklich, dass es in Tripolis gar keine Gaddafi-Gegner gibt? Niemand, der vor den Augen des Despoten ein Transparent entfaltet?

    Merkwürdig. Das hätte ich nicht gedacht... Gut, dass FPÖ Funktionäre diesen interessanten Aspekt vor Ort eruiert haben!
  5. #5

    Wie sich die Zeiten ändern ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die österreichische FPÖ will ihr internationales Profil schärfen ... und bezeichnet die Nato-Angriffe als unberechtigt.
    Jetzt übernehmen schon die "Rechtspopulisten" die Aufgaben der "Demokraten", weil die gerade damit beschäftigt sind, Bomben auf fremde Länder zu schmeißen.
  6. #6

    Wertfrei?

    Mich ärgern (ab-)wertende Bezeichnungen wie "Rechtspopulisten" und "Linkspopulisten" in journalistischen Texten.
  7. #7

    Ja nur Rechtspopulisten, die hier schreiben, daß die Angriffe auf Gaddafi Unrecht sin

    Ja nur Rechtspopulisten, die hier schreiben, daß die Angriffe auf Gaddafi Unrecht sind. Dann sind ja ca. 75% der Schreiber, dier zu Lybien ihre Meinung sagen "Rechtspopulisten"!

    Was auch immer das sein mag! Ach hier ist ja eine jetzt messerscharfe Deinition von Rechtspopulismus:

    "bezeichnen die Nato-Angriffe als unberechtigt."

    Na dann bin ich gerne Rechtspopulist.
  8. #8

    Man muß kein Rechtspopulist sein,

    ...um die NATO-Einsätze in Lybien als widerrechtlich anzusehen.
  9. #9

    Die vernünftige Idee einer Vermittlung....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die österreichische FPÖ will ihr internationales Profil schärfen. Eine Vermittlung im Libyen-Konflikt käme da sehr gelegen. Parteichef Strache hat einen Emissär in das Land geschickt. Der lässt sich vom Regime herumführen - und bezeichnet die Nato-Angriffe als unberechtigt.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...774795,00.html
    Die vernünftige Idee einer Vermittlung im Libyenkonflikt diskretitiert sich ja nicht dadurch, daß auch ein Rechtspopulist sich darum bemüht.

    Eher müßte man es als Schande für die Politik in Europa begreifen, daß man die Suche nach einem Weg zum Waffenstillstand und zu Verhandlungen Leuten wie Strache überläßt.