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Libyen-Einsatz: Frankreich wirft Nato Versagen vor

Der Militäreinsatz gegen die Gaddafi-Truppen stockt, jetzt erheben London und Paris schwere Vorwürfe gegen die Nato. Laut Frankreichs Außenminister tut das Bündnis nicht genug, um die Zivilbevölkerung zu schützen. Doch auch mit seinem britischen Kollegen gibt es Ärger.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...756522,00.html
  1. #1

    Rotes Kreuz und roter Halbmond

    "Außer dem Roten Kreuz und dem Roten Halbmond sei es niemandem gestattet, Hilfe zu leisten, hieß es"
    Das halte ich für ausgesprochen vernünftig und richtig!
    Denn bei den beiden Organisationen kann man davon ausgehen, dass sie tatsächlich humanitäre Hilfe leisten.
    Bei allen anderen "Helfern" aus fremden Ländern bin ich mir da gar nicht sicher . .
  2. #2

    Hmm...

    Den Franzosen fällt die ganze Angelegenheit so langsam vor die Füße und jetzt schlagen sie deswegen wild um sich. Wenn es nicht so traurig wäre...
  3. #3

    Die Geister, ...

    ...die ich rief, die werd ich jetzt nicht mehr los!
  4. #4

    Kritiker und Zweifler

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Militäreinsatz gegen die Gaddafi-Truppen stockt, jetzt erheben London und Paris schwere Vorwürfe gegen die Nato. Laut Frankreichs Außenminister tut das Bündnis nicht genug, um die Zivilbevölkerung zu schützen. Doch auch mit seinem britischen Kollegen gibt es Ärger.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...756522,00.html
    lagen unübersehbar Richtig.
    Eine durch und durch Irre Chaotenaktion.
    Die Menschheit steht eh vor enormen Herausvorderungen solches Chaotentum wäre nun nicht auch noch notwendig.
  5. #5

    Was will der Moechtegern-Napoleon

    Ist schon stark, wenn sich F und GB ueber mangelnde Unterstuetzung seitens der anderen NATO-Mitglieder beschweren.

    Die NATO wurde als Verteidigungsbuendnis gegruendet und nicht um sich an irgendwelchen Abenteuern der ehemaligen Kolonialmaechte zu beteiligen.
    Es handelt sich um einen Buergerkrieg,wobei beide Seiten aeusserst fragwuerdig sind (uebrigens auch an der Elfenbeinkueste,wo der Franzose kraeftig mitmischt). Um Demokraten handelt es sich dabei garantiert nicht.
    Der Schutz der Zivilisten (ist dies eine NATO Aufgabe und wenn ja, warum wendet man diese Aufgabe z.B. nicht im Kongo an?? )wird jawohl kaum mit den massiven Waffenlieferungen gewaehrleistet.
    Also der Westerwelle ist ein Windbeutel,aber das D bisjetzt nicht in Libyen dabei ist,war das intelligenteste was er bis jetzt in seinem Leben hingekriegt hat.
  6. #6

    Gut das Deutschland nicht dabei ist

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Militäreinsatz gegen die Gaddafi-Truppen stockt, jetzt erheben London und Paris schwere Vorwürfe gegen die Nato. Laut Frankreichs Außenminister tut das Bündnis nicht genug, um die Zivilbevölkerung zu schützen. Doch auch mit seinem britischen Kollegen gibt es Ärger.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...756522,00.html
    Als hätte man es schon geahnt: Im Hauruck-Verfahren mal eben ein paar Bomben abwerfen und Gaddafi sucht das Weite: Wie blöd muss man eigentlich sein um daran zu glauben. Gut das die Bundeskanzlerin sich aus diesem Gemurkse rausgehalten hat. Ginge es nach der Opposition hätte Deutschland einen weiteren Konflikt mehr an der Backe.
    Was Frankreich angeht: La grande nation wollte doch unbedingt die Führungsrolle übernehmen. Jetzt wo nicht der gewünschte Erfolg sichtbar wird, jammert Paris vor sich hin. Der Konflikt in Lybien wird noch lange dauern, und die Allianz noch etliche Zeit herumwursteln.
  7. #7

    Frankreich und England machen sich lächerlich

    Einstmals einflussreiche - wenn auch moralisch verwerfliche - Kolonialmächte, bekommen sie heute noch nicht mal im Doppelpack militärisch die Oberhand. Und das mit dem ganzen Hightech...

    Ich denke, die ganze Aktion war keine "Warnung" an andere Despoten, sondern eine äußerst eindrucksvolle Demonstration der Schwäche und somit eine Einladung an andere Despoten, Frankreich und England demnächst vor den Kopf zu stoßen. Jetzt weiß jeder regionale Machthaber in Afrika, dass er seine Taktik auf leichte Waffen und genügend Toyota Pickups ausrichten muß, um den schwerfälligen und ineffizienten Luftmanövern der Nato einen Streich zu spielen.

    Dazu kauft man noch ein paar Aufblas-Gummipanzer und Pappmaché-Geschützstellungen und schon verpulvert die Nato ein paar Millionen $ an Hightech-Präzisionsbomben, um derlei Billigrequisiten zu zerstören.

    Macht sich innenpolitisch sicher hervorragend für Sarkozy und Cameron, die derweil daheim ihre Staatsausgaben in Multimilliardenhöhe zusammenstreichen müssen. In London zB werden die protestierenden Studenten seit Monaten immer gemeiner. Da macht sich so ein Milliardenposten für diese Juxaktion in Libyen sicher exzellent...
  8. #8

    Vernünftig?

    Zitat von puqio Beitrag anzeigen
    "Außer dem Roten Kreuz und dem Roten Halbmond sei es niemandem gestattet, Hilfe zu leisten, hieß es"
    Das halte ich für ausgesprochen vernünftig und richtig!
    Denn bei den beiden Organisationen kann man davon ausgehen, dass sie tatsächlich humanitäre Hilfe leisten.
    Bei allen anderen "Helfern" aus fremden Ländern bin ich mir da gar nicht sicher . .
    Was soll denn daran vernünftig sein?
    Diese Stadt muss aus ihrer Einkesselung befreit und nicht nur mit Lebensmitteln versorgt werden.
    Eine rein humanitäre Hilfe durch neutrale Organisationen löst die unerträgliche Situation nicht sondern zementiert sie.
  9. #9

    Sachte!

    Zitat von juanth Beitrag anzeigen
    Ist schon stark, wenn sich F und GB ueber mangelnde Unterstuetzung seitens der anderen NATO-Mitglieder beschweren.
    Die NATO wurde als Verteidigungsbuendnis gegruendet und nicht um sich an irgendwelchen Abenteuern der ehemaligen Kolonialmaechte zu beteiligen.
    Es handelt sich um einen Buergerkrieg,wobei beide.....
    Die NATO hat eine Aufgabe übernommen, also soll sie sie auch erledigen.
    Im übrigen stocht die Aktion nicht, weil die NATO übernommen hat, sondern weil die Gaddafi_leute sich unter die Zivilbevölkerung gemischt hat. Sie sind aus der Luft nicht zu bekämpfen, ohne dass man Zivilisten umbringt.
    Was zur Zeit mit F und GB abgeht, ist Theaterdonner.
    Zweck ist die Schuldzuweisung an die NATO. Das Chaos haben allerdings F und GB gestartet: Draufhauen ohne strategisches Konzept.
    Die Non liquid-Situation war zu erwarten.


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