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Libor-Manipulation: Chat-Protokolle bringen Banker in Bedrängnis

Getty Images"Wo hättest Du den Libor gerne?" Die Abschrift von Chat-Nachrichten soll Absprachen zwischen Händlern im Skandal um manipulierte Zinssätze belegen. Die Finanzagentur Bloomberg veröffentlichte die Protokolle. Ein Verdächtiger will damit in einem Rechtsstreit punkten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-858184.html
  1. #1

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Genauso wird es immer und überall laufen auf der Welt funktionieren, wenn Leute in Machtpositionen am Werk sind.
  2. #2

    Herr Münchau : Kolummne bitte

    "Die Deutsche Einheit war bezüglich der Eurokrise schon ein Fehler". So schwadroniert Herr Münchau in seiner aktuellen SPON Kolummne. Nennen Sie doch einmal bitte die wahren Schuldigen an den seit Jahren bestehenden Finanzkrisen. Hier sitzen doch die wahren Abzocker. Ich glaube kaum das die "bösen Griechen" die wahren Schudligen an einer Euro-Krise sind. Es sind und waren die Banken und Investmentbanker. Ich bin wirklich kein Linker, aber Herr Gysi hatte mit seiner Aussage recht : "Warum retten wir mit unseren Steuergeldern immer nur die Banken?" Der kleine Mann auf der Straße - der jetzt auch wieder demonstriert - ist doch das Opfer. Warum werden solche Schweinereien von der Politik nicht unterbunden und mit schärfsten Mitteln bestraft?
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Wo hättest Du den Libor gerne?" Die Abschrift von Chat-Nachrichten soll Absprachen zwischen Händlern im Skandal um manipulierte Zinssätze belegen. Die Finanzagentur Bloomberg veröffentlichte die Protokolle. Ein Verdächtiger will damit in einem Rechtsstreit punkten.

    Chat-Protokolle zeigen Absprachen in Libor-Skandal bei Banken - SPIEGEL ONLINE
    Klingt wie eine Verschwörung und so etwas gibt es nicht. Freispruch für alle!
  4. #4

    wann macht's denn endlich

    und die breite Öffentlichkeit schreit auf gegen diesen MOB. Wäre schön zu sehen dass die Staatsanwaltschaften und andere Kontrollorgane die gesamte Bankenmafia 'mal so richtig durchleuchten. Wenn eine Nation in die Pleite rasselt kommen die Zentralmafiosi und schreiben unsägliche Massnahmen gegen das Volk vor ... geschieht es einer Bank dann scheint ein Hilfsfont ohne irgendwie vergleichbare Auflagen in Rufbereitschaft zu sein. Der wiederum wird von den Opfern dieser Gesellschaft finanziert (siehe auch http://www.sueddeutsche.de/geld/finanzdienstleister-im-visier-wie-banken-ihre-kunden-austricksen-1.1478650). Wäre schön wenn "Spekulant" wieder ein Schimpfwort wäre und wenn sich das Abendland erinnerte das "sein Gott" die Geldwechsler aus dem Tempel warf ...
  5. #5

    Wenn es schon so einfach war, den Libor zu manipulieren, was wird dann wohl sonst noch alles manipuliert? Es erscheint einem fast unglaublich, daß solche bedeutenden Zahlen per Absprache und ohne Kontrolle zustande kommen.
  6. #6

    Gotteskomplex?

    Kriminelle Verabredungen dieses Kalibers übers Netz mit geloggten Dateien zu treffen ist ja nun mehr als strunzblöd. Es sei denn, man hielte Verabredungen dieses Kalibers nicht für kriminell. Mann, Mann…
  7. #7

    ... doch das System bleibt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Wo hättest Du den Libor gerne?" Die Abschrift von Chat-Nachrichten soll Absprachen zwischen Händlern im Skandal um manipulierte Zinssätze belegen. Die Finanzagentur Bloomberg veröffentlichte die Protokolle. Ein Verdächtiger will damit in einem Rechtsstreit punkten.

    Chat-Protokolle zeigen Absprachen in Libor-Skandal bei Banken - SPIEGEL ONLINE
    Und wieder ist ein kleines Bausteinchen, wie man im Finanzsystem stiehlt und betrügt, bekannt geworden. Ein kleines Mosaiksteinchen von vielen legalen, halblegalen und eben auch illegalen Methoden wie Vermögen von unten nach oben, von der Masse zu den Wenigen, von den Tätigen zu den Habenden gepumpt wird.
  8. #8

    ein Schlag ins Gesicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Wo hättest Du den Libor gerne?" Die Abschrift von Chat-Nachrichten soll Absprachen zwischen Händlern im Skandal um manipulierte Zinssätze belegen. Die Finanzagentur Bloomberg veröffentlichte die Protokolle. Ein Verdächtiger will damit in einem Rechtsstreit punkten.

    Die britische Großbank Barclays musste bereits 454 Millionen Dollar Strafe zahlen. Die Royal Bank of Scotland hat eine Beteiligung bereits angedeutet und erklärt, man wolle einen Vergleich mit den Aufsichtsbehörden erreichen.
    Es ist ernüchternd...
    Die Nutznieser dieser Betrügereien (die Großbanken) wollen einen Vergleich anstreben, um einer auch nur ansatzweise gerechten Strafe zu entgehen. Ich würde monatslohnweise Wetten annehmen, dass sie damit durchkommen.
    Nicht mal eine halbe Millarde Strafe für einen Betrug mit einem Potential von ... mehreren hundert Billionen Dollar?
    Dafür müsste man die Aufsichtsbehörden (dieses Wort ist sooo Hohn!!!) SOFORT wegen Mittäterschaft anklagen.

    Die mangelnde Bereitschaft der Politik, sowie div. anderer Organisationen etwas am StatusQuo zu ändern, konnte ich bisher nicht erkennen.

    Und als wäre die Situation nicht schon beschämend genug, kommt uns der einstige Paladin der Banken (Hr. Steinbrück) noch mit so einem Fetzen Toilettenpapier, betitelt mit "Bändigung des Bankensektors".
    - ohne Worte -








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