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Libeskind-Prachtbau in Lüneburg: Wer soll das bezahlen?
Leuphana / DPA Ein Prachtbau von Stararchitekt Daniel Libeskind soll in Lüneburg entstehen, doch die Leuphana-Uni erntet erneut Kritik wegen des Prestige-Projekts: Rechnungsprüfer stellen das Finanz-Konzept der Hochschule in Frage - und werfen ihr vor, Informationen zurückzuhalten.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...837511,00.html
- #1 07.06.2012 14:57 von
Wo ist das Problem?
Solange wir für faule Kredite unserer europäischen Freunde einspringen dürfen, solange können wir auch in die Bildung unserer Jugend und in die Zukunft unserer Stadt investieren.
- #2 07.06.2012 15:49 von
- #3 07.06.2012 16:18 von
Mein Lieblingsthema,
gegen die Wand gefahrene Großprojekte. Angesichts der Elbphilharmonie und des Berliner Flughafens kann es nur eine Reaktion geben. "Beim kleinsten Zweifel - gegen das Projekt". Die meisten Visionäre aus der freien Wirtschafterszene haben die Tendenz sich maßlos zu überschätzen. Sie werden es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gegen vergeigen. Selbst bei realisierten Projekten fällt die Bilanz nach zwei,drei Jahren oft absolut mangelhaft aus und der Ruf nach der ÖH wird laut. Die hat dann den Klotz am Bein. Außnahme: ECE, die scheinen es zu können.
- #4 07.06.2012 19:16 von
Wie förderlich
sollen, verdammt noch mal, diese schweineteueren Bauphantasien für wen oder was denn nun sein? Es sollte wohl wichtigeres zu finanzieren geben. Oder? Herren Akademiker? Neu erfinden müssen Sie offensichtlich nur die Denkweise über sich.
- #5 07.06.2012 21:47 von
- #6 07.06.2012 22:52 von
- #7 07.06.2012 23:33 von
Absolute schwachsinns Architektur
Als in Colorado lebender Kunst und Architektur begeisterter Mensch hatte ich das Vergnuegen das Denver Art Museum kurz nach der Fertigstellung zu besuchen:
The Buildings | Denver Art Museum
Ich habe schon viele Museen in der Welt gesehen, aber das duerfte eins der schlimmsten Architektursuenden sein. Von aussen vielleicht noch ganz nett anzusehen, von innen eine absolute Katastrophe. Als Museum funktioniert das Gebaeude ueberhaupt nicht.
Deswegen kann ich nur raten, Finger weg von Liebeskind. - #8 08.06.2012 06:47 von
Wenn Sie in Einheitsbarracken leben, lernen und arbeiten müssten, würden Sie vielleicht den Sinn von Architektur besser verstehen. Sie ist ein Dienst für Lebensqualität. Der Mensch braucht und verdient ein lebens- und liebenswertes Umfeld.
Selbsterkenntnis wäre da natürlich besser, als das Besserwissen der Herren Akademiker. - #9 08.06.2012 08:13 von
Aus eigener Erfahrung...
Für den Winterdienst, insbesondere auch auf Straßen mit Schulbusverkehr und anderen Schulwegen, hat die Stadt kein Geld.
Hier muß, ebenso wie in Wohngebieten, gespart werden.
Die Straßen, Rad- und Gehwege verkommen bzw. sind bis heute noch immer in dem gleichen schlechten Zustand wie nach dem Winter 2010/11.
Aber für diesen überflüssigen Luxusbau ist natürlich Geld da.
Zur weiteren Info:
Der Herr Libeskind hat(te?) eine Gastprofessur in Lüneburg.
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