Sandra SperberFrauen leiten Gebete, Homosexuelle sind akzeptiert und gleichgeschlechtliche Ehen erlaubt: In den USA findet eine Gruppe liberaler Muslime mehr und mehr Anhänger. Einer ihrer führenden Köpfe ist ein offen schwul lebender Imam.
Schwuler Imam in den USA leitet Gruppe liberaler Muslime - SPIEGEL ONLINE
Nicht weil der Iman schwul ist, sondern weil Weltoffenheit und Akzeptanz angesagt ist und nicht nur von uns Anders- oder gar Nichtgläubigen abverlangt wird!
Akzeptanz für die anderen ist gelebter Glaube.Aber mit sicherheit wird sich jemand finden der Todesdrohungen aussprechen und das ganze als Irrglaube verdammen wird.Denn eines darf natürlich in den großen Glaubenrichtungen nicht Herrschen, nähmlich die persöhnliche Freiheit des einzelnen Menschen.Gläubige haben sich nämlich unterzuordnen und auf dem Bauch zu kriechen, vor denen die da angeben den waren Glauben zu verkünden die einen direkten Draht zu Gott haben, wie sie sagen.Das sind die, die immer behaupten,Gott hat es so gewollt.oder so steht es Geschrieben.Wären die großen Glaubenrichtungen die letzten 2000 Jahre tolerant zu ihren Schäflein gewesen, wo könnten wir da heute sein.Vielleicht in der nähe zu einem Paradies.So aber stehen wir nach wie vor, vor den Abgründen unseres tun`s auf unserer doch für uns so einzigartigen Welt.Das einzige das die großen Religionen allseits gefördert haben ist das böse in uns.Wir sagen zwar,liebe deinen nächsten und weiter solcher schönen Sprüche,aber in der realität sieht das ganz anders aus.Wir haben es in 2000 Jahren nicht gelernt miteinander klarzukommen auf unserer Welt.Und je mehr Menschen es geben wird um so klarer wird eines werden.Wenn wir nicht ganz schnell umdenken und tolerant und friedlich zu anderen werden,dann werden wir,die Menschen die großen Loser dieser Welt sein denn wir werden uns gegenseitig Umbringen.Für was auch immer.
schönen Tag noch,
Ein schöner Bericht der zeigt, dass es auch anders geht.Sollte Pflichtlektüre für die rückwärtsgewandten Religionsgemeinschaften in Europa sein, die hier ihren Steinzeitislam installieren wollen!
Ich find's vor allem interessant, dass dies in den USA passiert. Üblicherweise sind Auswanderergemeinschaften außerhalb ihres Heimatlandes noch traditioneller und konservativer, als dort, wo sie herkommen. In Islamabad kann man freier auf die Straße, als in pakistanischen Vierteln Londons.
Da sind wir ja alle beruhigt, dass es doch auch den liberalen westlichen Islam gibt. Ein schwere Schlappe für die Islamphobiker.
Mich wundert sowieso die ganze Zeit, warum die deutschen Politiker bei ihren Treffen mit Vertretern des Islam und bei der Islamkonferenz immer nur die konservative Fraktion im Auge haben und sich nicht schon längst auch mit den Liberalen, die es ja durchaus gibt, ausgetauscht haben.
Jeder biegt sich seine Religion offensichtlich so hin, wie es ihm in seinen persönlichen Kram passt. Eine liberale, schwulenfreundliche Auslegung des Islam ist mir allemal lieber als eine intolerant-orthodoxe, aber es stellt sich doch die Frage, warum man auf die Religion als sinnstiftende Krücke nicht gleich ganz verzichtet, wenn sowieso alles nur Auslegungssache ist.
Mir selber bleibt es auf ewig unbegreiflich, weshalb man sein ganzes Leben an jahrtausendealten Texten ausrichtet und seinen Lebensinhalt darin sieht, diese ständig zu interpretieren und auf seine persönlichen Bedürfnisse hinzubiegen.