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Liberale an der Uni: Die gelbe Randgruppe
Werner SchueringEs ist nicht leicht, Fan der FPD zu sein. Liberale Hochschulgruppen tun daher alles, um sich von der Partei zu distanzieren. Zum Biertrinken werden sie trotzdem nicht eingeladen, und vor Wahlen hängen ihre Plakate nur 20 Minuten - dann reißt sie jemand ab.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...834744,00.html
- #70 07.06.2012 12:44 von
Wow!
....einfach nur WOW! Ich bin sprachlos angesichts dieses Hasses, der der FDP/ Liberalen entgegengebracht wird – vor allem in den Kommentaren hier. Und das aus einem politischen Spektrum, das sich die Toleranz auf die Fahnen schreibt!
Dieser Hass, diese Intoleranz und Wut wird rechtfertigt, indem die Welt auf ein Minimum reduziert wird: Solidarität gut, Wirtschaft böse, inhuman. Julis = Kinder reicher Eltern. FDP = Ausbeutung der Armen. Kapitalismus = Armut.
Das Benutzen von Begriffen wie „marktradikal“, „Vulgärkapitalismus“, „marktkonforme Demokratie“ ist absolut lächerlich und zeugt von Unverständnis. Es wäre darüber zu lachen, wenn nicht die Auswüchse dieses „Kampfes gegen den Liberalismus“ schon totalitäre Züge annähme. Doch manche Apologeten dieses Klassenkampfes sehen das nicht, ich verstehe es einfach nicht!
Wie verblendet muss den ein junger linker Student sein, der sich der Intellektualität und eines unbestechlichen, wahrhaftigen und aufrechten Geistes rühmt, die schier endlose Komplexität unserer Welt auf so simple, populistische Kampfbegriffe zu vereinfachen?
Kann es wirklich euer ernst sein, eure Ideologie für so überlegen zu halten, dass die Nicht-Duldung und Anfeindung einer politischen Strömung dadurch zu rechtfertigen ist? Kann es nicht sein, dass mangels ökonomischer Bildung und angesichts schwieriger (wirtschaftlicher und politischer) Zusammenhänge in dieser Welt es den meisten Linken einfacher fällt, auf Liberale zu schimpfen und sie zu diskreditieren anstatt deren Gedanken ernst zu nehmen?
„Toleranz ist der Verdacht, dass der andere Recht hat“ – Viele hier in diesem Forum sind sehr weit weg von den Idealen, die sie zu vertreten suchen – und begeben sich auf einen gefährlichen, klassenkämpferischen Weg.
Und jetzt bekomme ich sicherlich die "Kapitalisten"-Klatsche, so wie man das halt gewohnt ist. Dann spart man sich die Diskussion und macht sich unangreifbar. - #71 07.06.2012 12:50 von
Leutheusser-Schnarrenberger
Sie meinen ohne Leutheusser-Schnarrenberger?
Erstens ist die eine Ausnahme und zweitens spielt auch sie nur auf Zeit, statt dass sie sich gegen Friedrich durchsetzt und Quick-Freeze per Gesetz verankert, verzögert sie die Sache nur bis zum Ende der Legislaturperiode - dann wird es die Groko schon richten. - #72 07.06.2012 12:52 von
Halt...
"Besserverdiener" in Lauerstellung!?
- #73 07.06.2012 12:56 von
lieber auf Wesentliche konzentrieren
Ich finde es ja immer wieder schade, dass viele hochschulpolitische Gruppierungen sich nicht auf ihre Hauptaufgabe der Hochschulpolitik konzentrieren. Leider sieht man es grade bei den Linken oder Grünen an den Unis, dass auch gerne mal Gelder vom linken Asta verwendet werden um beispielweise Busse für eine Fahrt nach Dresden auf dem Weg Antifa-Demo zu mieten.
- #74 07.06.2012 12:56 von
Toleranz
Ich kenne keinen Markt-Liberalen de je mal den Verdacht geäußert hat, dass die Linken oder Kapitalismus-Kritiker in irgendeiner Hinsicht recht haben könnten.
So wie sich die FDP in den letzten Jahren präsentiert hat, ging es ihr nur um die Verteilung um Ämter und die Bereicherung ihrer Lobbys und dafür wurde sie zurecht abgestraft.
Im Grunde handelt es sich bei der FDP auch um Etatisten - nur wollen sie das Geld eben weniger gerecht verteilen. - #75 07.06.2012 12:57 von
- #76 07.06.2012 12:58 von
xxxx
Hallo Erde an Kommentator. Dieser Artikel spiegelt nicht die wahre Situation an der Uni wider. Ich versuche es noch einmal. An der Uni gibt es ungefähr 80 Prozent, die nichts aber auch gar nichts mit Politik am Hut haben. Von einem linken Mainstream an der Uni zu reden ist Nonsens. Die restlichen 20 % verteilen sich auf die unterschiedlichsten Gruppen (egal welcher Schattierung, viele auch unpolitisch). In vielen Bereichen arbeiten diese Gruppen auch prima zusammen, damit die Studenten bessere Möglichkeiten vorfinden. Von einem Mobbing kann keine Rede sein. Zur LHG muss einfach gesagt werden, dass es sie zwar gibt, aber sie überhaupt nicht auffällt, weil sie keine eigenen Akzente setzt. Während viele gruppen den Erstsemestern helfen, macht die LHG nichts. Von einem hass auf Liberale kann keine Rede sein.
- #77 07.06.2012 13:00 von
der neoliberale klischee-Marcel
nach diesen schicken werbeartikel werde ich gleich meine lokale hochschulgruppe aufsuchen und der FDP beitreten - vermutlich muss ich die gruppe auch erst mal neu gründen.
aber dann zeige ich der ganzen hochschulwelt, wie man alles richtig macht - versprochen. - #78 07.06.2012 13:01 von
- #79 07.06.2012 13:04 von
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