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Liberale an der Uni: Die gelbe Randgruppe

Werner SchueringEs ist nicht leicht, Fan der FPD zu sein. Liberale Hochschulgruppen tun daher alles, um sich von der Partei zu distanzieren. Zum Biertrinken werden sie trotzdem nicht eingeladen, und vor Wahlen hängen ihre Plakate nur 20 Minuten - dann reißt sie jemand ab.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...834744,00.html
  1. #10

    toleranz

    so ist er, der linke bessermenschen-student. immer im namen von toleranz und gerechtigkeit unterwegs, solange es nur immer schön der eigenen weltsicht entspricht.

    alle anderen können froh sein, wenn sie nicht eingespert werden.
    und dann will er auch noch gefeiert werden für seinen mutigen kampf gegen die bestehenden verhältnisse.
  2. #11

    Selber Schuld

    Was erwarten diese Leute? Sie vertreten eine Ideologie, die im Grunde das Schmarotzertum der Reichen beim Volk und bei den Armen gutheißt.
    Solche Leute sind, zumindest mir, absolut unsympathisch und ich würde, mit Sicherheit, auch kein Bier mit ihnen trinken wollen!
  3. #12

    Ob das alles so stimmt?

    Wenn ja, dann wäre es schon schlimm.

    Aber die Betroffenen können sich doch damit trösten, dass für Leute ihres Zuschnitts NACH dem Studium die Karrierechancen dann umso rosiger sind...
  4. #13

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist nicht leicht, Fan der FPD zu sein. Liberale Hochschulgruppen tun daher alles, um sich von der Partei zu distanzieren. Zum Biertrinken werden sie trotzdem nicht eingeladen, und vor Wahlen hängen ihre Plakate nur 20 Minuten - dann reißt sie jemand ab.

    Liberale Hochschulgruppen distanzieren sich von FDP - SPIEGEL ONLINE
    Nur mal eine Anmerkung zum Thema "linkes Umfeld" an der Uni:
    Zumindest bei den Ingenieuren und Informatikern/Mathematikern ist nach meiner Erfahrung die große Mehrzahl der Studenten konservativ und/oder liberal geprägt. Klassisch linke Ansichten haben dort die wenigsten Studenten. Anders ist es natürlich bei den Sozial-/Geisteswissenschaften. Da jedoch die meisten MINT-Studenten 35 SWS und mehr plus Praktika und Seminararbeiten haben und ihre Fächer an sich, anders als die der Sozial- und Geisteswissenschaftler, nichts mit Politik zu tun haben, gibt auch wenige Studentenvertreter aus dem technischen Bereich. Schlicht weil sie keine Zeit haben und ihr Studium keine Schnittmengen mit Politik. Daher entsteht der falsche Eindruck Unis und die Mehrheit der Studenten wäre links eingestellt.
    Sicher gilt auch für junge Ingenieure/Informatiker und Forscher, dass sie wie alle jungen Menschen Dinge verändern wollen. Doch bezieht sich ihr "revolutionärer Eifer" meist auf ihr Fachgebiet und nicht auf die Politik. Und damit überlassen sie eben auch leider bei der Hochschulpolitik den oft links eingestellten SoWis das Feld.
  5. #14

    Kein Argument

    Zitat von andig_ef Beitrag anzeigen
    da ist was wahres dran.
    andererseits:
    wer marktgerechte Demokratie über demokratiegerechte Märkte stellt bekommt von mir nur wenig mitgefühl
    Sie verwechseln demokratische Grundsätze und persönliche Präferenzen. Um Mitgefühl geht es hier nicht, sondern um Rechtsstaatlichkeit, Meinungsfreiheit und demokratische Regeln.
    Was wir erleben ist aber , die Vorgehensweise von Stasi und Saalstürmern wie der SA.
    Über die Anfänge dieser Entwicklung sind wir längst hinaus, haben uns sogar schon wie selbstverständlich daran gewöhnt.
    PC bezeichnet nicht wirklich Korrektheit, sondern ist ein Synomym für Verbrechen und Lüge. Ihr Rechtfertigungsversuch liegt da genau auf Linie.
  6. #15

    Es ist doch gut....

    ....schon so früh im Leben so viel Anfeindung zu erleben, da gewöhnt man sich bei Zeiten daran wie hier überall mit allem und allen umgegangen wird. Nichts hat sich in unsere Gesellschaft so ausgebreitet wie die Unzufriedenheit und der Neid. Gehetzt wird gegen alles und jeden, bei jedem Argument werden nur die Fehler gesucht, alles wird durch den Dreck gezogen, wenn es denn nur der kurzzeitigen persönlichen Selbstdarstellung dient. Es wird gelogen wie in einer Diktatur...., "Selbstmarketing" auf Basis von unzähliger "Selbstoptimierung"-Literatur ist heute gang und gebe, Schauspielerei wohin das Auge blickt......

    Jeder der hier etwas bewegen möchte tut gut daran sich frühzeitig ein dickes Fell zuzulegen.
  7. #16

    gehts noch?

    Zitat von sprechweise Beitrag anzeigen
    Wir erleben nun mal eine Neuauflage bei der Suche nach Sündenböcken.

    Früher wurden Juden, Roma und Sinti für Schuld an allem erklärt. Heute ist es die FDP oder der Kapitalismus oder die Marktwirtschaft.
    Gestern wie heute spielen Fakten und Argumente keine Rolle. Hauptsache man kann draufhauen und jemanden hassen.
    kann es sein daß du täter mit opfern verwechselst?
    nein, es ist nicht die Gier, die die FDP predigt, die die Gesellschaft und den Planeten ruiniert hat?
    mach mal die Augen auf, bevor du solch mickriges schreibst.
  8. #17

    ...

    Na die tun mir aber Leid.
    Die Plakate einer Partei deren Ideologie die ganze Welt verseucht, werden von denkenden Menschen wieder abgehangen.

    Darauf kann man stolz sein.
  9. #18

    Klima des Hasses

    Zitat von rodelaax Beitrag anzeigen
    Was erwarten diese Leute? Sie vertreten eine Ideologie, die im Grunde das Schmarotzertum der Reichen beim Volk und bei den Armen gutheißt.
    Solche Leute sind, zumindest mir, absolut unsympathisch und ich würde, mit Sicherheit, auch kein Bier mit ihnen trinken wollen!
    Man muss mit ihnen kein Bier trinken gehen, sie auf Parties einladen oder gar Freundschaft schließen. Ich würde das alles mit einem FDP'ler auch nicht tun wollen, die meisten, die ich bisher kennen gelernt habe, waren reichlich arrogante Schnösel, die zudem alles was ihnen zufällt, für gottgegeben halten.
    Dennoch würde ich niemanden beschimpfen oder angiften, auch keine Plakate verunstalten und ein Klima des Hasses schaffen. Man kann auch mit einem arroganten Schnösel zivilisert reden.

    Aber sowie in Göttingen ein Fußballspiel "sexistischer" Teams bis zum Abbruch sabotiert wurde, scheint es von einer Seite nicht gewünscht, sachlich mit dem Gegner zu diskutieren.
    Sich auch solches Niveau herabzubegeben/hineinzusteigern und jmd. als >>kapitalistische Hure<< zu betiteln, spricht nicht gerade für den Kritiker. Aber am Ende ist der Andere nur selbst schuld. Was vertritt er auch diese Ideologie.

    Mit dem "Selbst schuld" wurden in der Vergangenheit schon übelste Verbrechen gerechtfertigt.

    Wenn der erste Konservative/Liberale zusammengeschlagen im Hospital aufwacht, will es wieder keiner gewesen sein, der das Hassklima angefacht hat.
  10. #19

    Ressentiments

    Zitat von zephyros Beitrag anzeigen
    klar, Piraten wählen ist halt cooler.
    FDP-Studenten machen das in der Regel auch nicht aus innerer Überzeugung, sondern weil "Papi und Mami die auch immer wählt".
    Und die sind dann meist in Apotheker-, Juristen- oder Banker-kreisen angesiedelt.
    Man hat ja der Partei den eigenen Bestandsschutz(wie bereichert sich <10%, durch Gesetze geschützt, an den übrigen >90%?) zu verdanken, klar dass man seine eigene Brut dazu animiert, an der Uni Werbung für die "liberalen" Parteifreunde zu machen.
    Ich habe diesem Verband, wie jetzt Josephine Dietzsch, über 2 Jahre vorgestanden. Ich kenne seine Mitglieder und möchte Ihnen sagen: Was Sie vermuten, sind die schödesten und billigsten Vorurteile. Die Mitglieder unseres Verbands sind so bunt gemischt, wie die Studentenschaft selbst, der Einsatz für Freiheit und Demokratie geht von der akademischen und studentischen Selbstverwaltung - die jeweils übrigens nicht zu sonderlichem Ansehen in Partei oder Gesellschaft führen - über den Einsatz für freie Hochschulen auf Landes- und Bundesebene bis hin zu einer extrem aktiven internationalen Arbeit, wo der aktive Einsatz für Demokratie bspw. in Belarus, aber auch für eine Demokratisierung der EU, harte Arbeit erfordern.
    Die politischen Karrieren machen die langzeit-AStA-Referenten der linken Gruppierungen. Im Landtag von RLP sitzt nun ein (Campus-)GRÜNER, der selbst schon eifrig Plakate abgerissen hat.








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