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Libanons neuer Premier: Erfüllungsgehilfe der Hisbollah

Die*"Partei Gottes" hat*den Milliardär Nadschib Mikati zum neuen Regierungschef des Libanon gemacht. Er soll - so der Auftrag - das Uno-Tribunal diskreditieren, das den Mord am früheren Premier Hariri untersucht. Die Hisbollah lenkt inzwischen die Geschicke des Landes nach Belieben.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...741582,00.html
  1. #1

    Kann das sein

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die*"Partei Gottes" hat*den Milliardär Nadschib Mikati zum neuen Regierungschef des Libanon gemacht. Er soll - so der Auftrag - das Uno-Tribunal diskreditieren, das den Mord am früheren Premier Hariri untersucht. Die Hisbollah lenkt inzwischen die Geschicke des Landes nach Belieben.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...741582,00.html
    Die Hizbollah hat gerade mal 12 Sitze in einem Parlament mit 130 Sitzen. Ihre Verbündeten Christen haben sehr viel mehr Sitze und Macht.

    Wieso wird immer Hizbollah so herausgestellt? Die eigentliche Macht in Libanon liegt in der Hand der Milliardäre, Mitaki und auch mini-Hariri sind solche.
  2. #2

    Als ob die Sitze im Parlament etwas ausmachen würden..

    Zitat von MoonofA Beitrag anzeigen
    Die Hizbollah hat gerade mal 12 Sitze in einem Parlament mit 130 Sitzen. Ihre Verbündeten Christen haben sehr viel mehr Sitze und Macht.

    Wieso wird immer Hizbollah so herausgestellt? Die eigentliche Macht in Libanon liegt in der Hand der Milliardäre, Mitaki und auch mini-Hariri sind solche.
    Die Hezbollah hat 13 Sitze in einem Parlament mit 128 Sitzen.
    Die 8. März - Fraktion, der Hezbollah angehört und die pro-Iran und pro-Syrien ist, hat insgesamt 57 Sitze. Die pro-Westliche Fraktion hat zwar 61 Sitze, aber weil sich der Leader der Druzen, welche 10 Sitze im Parlament haben, für Hezbollah's Kandidaten entschieden hat, wurde er mit einer Mehrheit der Stimmen gewählt.

    Darum geht es jedoch gar nicht im Libanon. Die Hezbollah ist eine massivst bewaffnete Miliz, die von einem Tag auf den anderen mit Gewalt die Macht im Libanon an sich reissen könnte.
    Denken Sie wirklich, dass es bei solchen Bedingungen etwas ausmacht wieviele Sitze die Partei Gottes im Parlament hat?
  3. #3

    Die Radikalen gewinnen immer in isl. Laendern

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die*"Partei Gottes" hat*den Milliardär Nadschib Mikati zum neuen Regierungschef des Libanon gemacht. Er soll - so der Auftrag - das Uno-Tribunal diskreditieren, das den Mord am früheren Premier Hariri untersucht. Die Hisbollah lenkt inzwischen die Geschicke des Landes nach Belieben.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...741582,00.html
    Tunis mag eine Ausnahme sein, da dieses Land, wie man auch an derKleidung der Menschen sieht, das am weitesten westl. orientierte Land, d.h. zT sekularisiert.

    Libanon wurde einst unter christlicher Dominanz die Schweiz des NO genannt.
    Es gab inzwischen den grausamen Buergerkrieg, unter Mithilfe Irans hat sich die Hisbollah quasi die Macht im Land verschafft, sie will ihre Beteiligung am Mord an Harri verschleiern, verleugnen.
    Besonders in Laendern wo cer Islam um seine Mehrheit kaempft, sorgen die Fundamentalisten mit der Scharia dass alles niedergewalzt wird, was ihrer radikalen Machtuebernahme im Wege steht.
    Pakistan, Afghanistan sind die letzten Beispiele.
  4. #4

    ,

    Zitat von MoonofA Beitrag anzeigen
    Die Hizbollah hat gerade mal 12 Sitze in einem Parlament mit 130 Sitzen. Ihre Verbündeten Christen haben sehr viel mehr Sitze und Macht.

    Wieso wird immer Hizbollah so herausgestellt? Die eigentliche Macht in Libanon liegt in der Hand der Milliardäre, Mitaki und auch mini-Hariri sind solche.
    Die Hisbollah hat eine Truppe die schlagkräftiger ist als die libanesische Armee. Und wie man im Falle von Hariri sen. sehen konnte, können selbst Milliarden nichts gegen eine Tonne TNT ausrichten.

    Verstehen Sie jetzt warum man auf die Hisbollah schaut?
  5. #5

    also rein tachelesmaessig

    regelt doch immer irgendjemand die geschicke von laendern
    nach belieben oder anderer leute missbelieben,
    ob er sie nun vorher bei gemokratischen wahlkaempfen
    verscheissert oder andere mittel benutzt.

    und im libanon ist all die jahrzehnte soviel herumgeholzt
    worden (darf man das sagen, auch von der IDF) -
    dass man kaum mittelhochdeutsche korrektheitslatten
    anlegen sollte.

    denn auch die sind, wie die geschichte zeigt,
    oft arg beliebig.
  6. #6

    Sie dürfen Ihre Pro-Iran Propaganda wo anders absetzen

    Zitat von MoonofA Beitrag anzeigen
    Die Hizbollah hat gerade mal 12 Sitze in einem Parlament mit 130 Sitzen. Ihre Verbündeten Christen haben sehr viel mehr Sitze und Macht.

    Wieso wird immer Hizbollah so herausgestellt? Die eigentliche Macht in Libanon liegt in der Hand der Milliardäre, Mitaki und auch mini-Hariri sind solche.
    Die Hisbollah stellt von den 128 Sitzen im Paralament fast die Hälfte. Und ihre Milizen sind so gut gerüstet, dass sich die Libanesische Armee besser diesen iranischen Sturmtruppen anschliesst als sie zur Einhaltung der staatlichen Ordnung zu zwingen, die eh schon lange von Nasrallahs Hez gemacht wird.

    Der gesamte Süden des Libanons wurde mit iranischen Geld in Landbesitz der Schiiten umgewandelt mit eigener Infrastruktur. Und da sind alle, ich sag das mal überspitzt, aber ist Fakt, Selbstmordwillige für den "Widerstand". Nichts anderes kann die politische Führung unter Nasrallah bedeuten, so wie sie auszumachen ist. Und der macht das Schritt für Schritt. Israel wird den künftigen Krieg mit Hisbollastan, früher Libanon, als das werten müssen, was er wirklich ist: Krieg mit Mullahstan. Selbstmord aus religiösen Gründen, mit dem man den Rest des Libanon in den Abgrund reissen möchte, muss so teuer werden, dass die Täter mit ihrer Tat möglichst alleine bleiben.
  7. #7

    Wer Regierungschef im Libanon ist,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die*"Partei Gottes" hat*den Milliardär Nadschib Mikati zum neuen Regierungschef des Libanon gemacht. Er soll - so der Auftrag - das Uno-Tribunal diskreditieren, das den Mord am früheren Premier Hariri untersucht. Die Hisbollah lenkt inzwischen die Geschicke des Landes nach Belieben.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...741582,00.html
    entscheiden die Parlamentarier. So ist das nun mal in einer parlamentarischen Demokratie.

    Das die Wahl von Mikati nicht jedem gefaellt, liegt in der Natur der Sache, der Demokratie.

    Und was diese libanesische Regierung machen wird, ist auch deren Sache. Spekulieren darueber kann man natuerlich (auch das ist demokratisch), aber ob es beim Spekulieren bleibt?

    Man weiss ja, wie die westlichen Demokratien reagieren, wenn Demokratie nicht die von ihnen gewuenschten Ergebnisse bringt.

    Man weiss auch , zu welchen Mitteln manche "Demokraten" dann greifen, weil sie nur ihnen gefaellige Demokratie akzeptieren (nicht nur im eigenen Land).
  8. #8

    Extrem tendenziöse Berichterstattung

    Kann man nur hoffen, dass uns Spiegel Online als seriöse und unabhängige Informationsquelle auch weiterhin zur Verfügung stehen wird. Zum Glück gibt es immer noch zahlreiche gelungene und gute Artikel, dieser hier zählt aber ganz bestimmt nicht dazu. Schon die Titulierung des neuen Ministerpräsident als Hisbollah-Milliardär lässt an der Unabhängigkeit dieser Journalistin zweifeln. Der Mann ist Sunnit und hat gute Beziehungen zu Saudi-Arabien und Syrien, niemand wird auch nur ansatzweise behaupten, hier wäre die fünfte Kolonne Teherans am Werk. Und nicht zuletzt fußt diese Entscheidung auf einem mehrheitlich gefassten demokratischen Beschluss des libanesischen Parlaments. Mehr braucht man dazu eigentlich nicht zu sagen. Nur noch das: Artikel wie diese müssen zwingend als Kommentar angekündigt werden. Es gehört zu den Grundprinzipien eines unabhängigen Journalismus, Nachrichten und Kommentare zu trennen.
  9. #9

    Wiederbewaffnung

    Zitat von alfredoneuman Beitrag anzeigen
    Die Hisbollah hat eine Truppe die schlagkräftiger ist als die libanesische Armee. Und wie man im Falle von Hariri sen. sehen konnte, können selbst Milliarden nichts gegen eine Tonne TNT ausrichten.

    Verstehen Sie jetzt warum man auf die Hisbollah schaut?
    Millarden können nichts gegen eine Tonne TNT ausrichten? Im Einzelfall nicht, richtig. Aber generell kennen Sie die Geschichte des Libanons da aber eher schlecht.

    Ich denke die Lebanese Forces und die Phalangue sind wahrscheinlich schon länger auch dabei sich wieder zu bewaffnen... die Hariri-nahen Milliardäre werden sich ihre schönen Immobilieninvestments an der Corniche nicht so leicht nehmen lassen.

    Die Nominierung von Mikati ist der Versuch der Hisbollah die Milliardäre zu spalten, da Mikati ja selbst einer der grössten ist, in ein Lager, das an gute Geschäfte mit Saudi Arabien, den USA und Frankreich glaubt (Hariri) und ein Lager das an gute Geschäfte mit Syrien und dem Iran glaubt (Mikati). Sobald die Syrien-freundlichen Milliardäre feststellen, dass mit der Hisbollah allerdings garkeine guten Geschäfte möglich sind, gibt's ne Aufrüstung gegen die Hisbollah...

    Und auch wenn die Ausrüstungslage der christlichen und sunnitischen Milizen derzeit im Vergleich zur Hisbollah doch arg bescheiden aussehen dürfte, würde ich die sicher noch nicht abschreiben. Die haben ja auch ihre Kontakte, wie man auch an der "Weltreise" von Hariri sehen konnte.


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