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Libanon: Tote bei Straßenkämpfen in Beirut

REUTERSDie Gewalt aus Syrien greift immer stärker auf den Libanon über: In Beirut lieferten sich Gegner und Anhänger des Assad-Regimes blutige Straßenschlachten - mit Maschinengewehren und Panzerfäusten. Die Armee setzte Panzer ein, um die Lage zu beruhigen,

http://www.spiegel.de/politik/auslan...834123,00.html
  1. #1

    Einsturz einfacher Weltbilder

    Der Ton hat sich geändert, die reißerischen Schlagzeilen à la
    "Schlächter Assad und seine Schergen"
    sind passé.

    Die Welt ist doch nicht so einfach zu stricken - und der nahe Osten erst recht nicht.
  2. #2

    alle hoffen auf das Assad-Ende

    ein beispiellos barbarisches regime wie der Assad-Familie ist selten. Seit ueber 40 Jahren tyranisiert diese Familie die Syrer und Libanesen.warum die Russen sie noch blind unterstuetzen bloss?
  3. #3

    Zitat von robert.haube Beitrag anzeigen
    Der Ton hat sich geändert, die reißerischen Schlagzeilen à la
    "Schlächter Assad und seine Schergen"
    sind passé.

    Die Welt ist doch nicht so einfach zu stricken - und der nahe Osten erst recht nicht.
    Nun geht es auch im Libanon los, die Gewalt eskaliert, und Sie sorgen sich um den Ruf des Schlächters.
  4. #4

    Lage wieder beruhigt

    Die Lage in Beirut hat sich derzeit weitgehend beruhigt.

    Plötzliches Aufflammen und Abebben von Gewalt sind im Libanon an der Tagesordnung. Hinter vielen Auseinandersetzungen, die zunächst politischer Natur zu sein scheinen, stecken sehr oft Fehden zwischen Privatpersonen. Irgendwann gerät die Situation dann außer Kontrolle, und dann wird wird es doch politisch.

    Das befremdet viele Menschen im Westen, ist in einer Gesellschaft wie der libanesischen - besonders in Krisenzeiten - jedoch an der Tagesordnung.
  5. #5

    was will eigentlich Iran?

    Die Lage im Libanon ist in der Hand der Iraner. Nach dem Syrischen Rückzug aus dem Libanon 2005 ist Iran zu dem stärksten Faktor im Libanon geworden. Die entscheidende Frage, will Iran auf Syrien hören und Unruhen im Libanon stiften genau sowie der syrische Regime gerne hätte?
    Die Antwort lautet bis dato nein. Es lautet "nein" nicht weil die Iraner die Libanesen mögen, sondern "nein" weil die Iraner Libanon als ein "Transit" Land benutzen um die Sanktionen der USA, EU und UN zu umgehen.
    Es sind einige Banken, sind sehr bekannt im Libanon, die Geldwäsche für die Iraner betreiben.
    Der lib. Flughafen ist in der Hand des lib. Sicherheit Apparat: Surete general libanaise und diese sind seit einigen Jahren in der Hand Hizbollah.
    etc...

    Fazit: Solange das Regime in Syrien da ist, wird es schwierig etwas gutes zu erreichen. Diese Bande muss vor Gericht gebracht werden.
  6. #6

    Zitat von dr.haddad Beitrag anzeigen
    ein beispiellos barbarisches regime wie der Assad-Familie ist selten. Seit ueber 40 Jahren tyranisiert diese Familie die Syrer und Libanesen.warum die Russen sie noch blind unterstuetzen bloss?
    Geopolitik: Russland hat mittels Syrien Zugang zum Mittelmeer und einen Fuss im Nahen Osten.

    Aehnlich wie die USA und ihre nuetzlichen Diktatoren a la Schah Reza oder Pinochet: "He may be a sonuvabitch, but he's our sonuvabitch."
  7. #7

    @ dr.haddad

    Wie es scheint kommen Sie aus der gegend. Ich habe leider noch kein Volk in dieser Region kennengelernt was mit demokratischen Mitteln zu regieren ist. Beste Beispiele Iraq, Lybien, Aegypten, Yemen und natuerlich Afghanistan. Kaum kommt es zu gesellschaftlichen "Umwaelzungen" bekaempfen sich Sunniten, Shiiten und andere gnadenlos. Das nuetzt letztendlich Al Quaida oder die muslemischen Bruederschaften und dann ist das Chaos perfekt. Viel Glueck wuensche ich diesen Voelkern, die wenn sie nicht aufpassen, a la Afghanistan ins geistige und kommunikative Mittelalter zurueckgeworfen werden, nicht von den zu erwartenden oekonomischen Einschnitten zu sprechen, die zu erwarten sind. Um sich ein Bild davon zu machen, kommen Sie doch einfach mal nach Afghanistan....
  8. #8

    Ja

    Zitat von dilinger Beitrag anzeigen
    Nun geht es auch im Libanon los, die Gewalt eskaliert, und Sie sorgen sich um den Ruf des Schlächters.
    Fragen Sie doch mal die tausenden Söldner welche in Syrien kämpfen, wer sie angeheuert, bezahlt und bewaffnet hat?.

    Die USA/NATO riskiert hier einen Flächenbrand nur um Iran und seine Verbündeten zu schwächen sowie Russlands letzten Partner und Mittelmeerbasis kalt zu machen
  9. #9

    Zitat von PeaceNow Beitrag anzeigen
    Fragen Sie doch mal die tausenden Söldner welche in Syrien kämpfen, wer sie angeheuert, bezahlt und bewaffnet hat?.

    Die USA/NATO riskiert hier einen Flächenbrand nur um Iran und seine Verbündeten zu schwächen sowie Russlands letzten Partner und Mittelmeerbasis kalt zu machen
    Es sind aber trotzdem viel weniger als die Söldner, die Iran in der Region anheuert.
    Wenn das Regime in Syrien selbst aus Söldner besteht, was erwarten Sie den.
    Jaaa ein Syrer kann auch in Syrien Söldner sein, wenn in seinem Land das tut, was sein Arbeitgeber ihm befiehlt auch wenn es gegen das eigen Volk ist. Bachar el Assad genau wie sein Vater sind die grössten Söldner in Syrien.


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