Frank GrätzManche wollen sich ausheulen und anlehnen können, andere hoffen auf heiße Nächte und berufliche Vorteile. Was aber macht einen echten Freund aus? Das Jugendmagazin "Spiesser" skizziert die wichtigsten Typen - vom Kumpel bis zum Sexpartner.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/l...817123,00.html
Ich habe Mitleid mit dem "Zweckfreund". Der lässt sich komplett ausnehmen. Als Informatiker aka Nerd finde ich diese Titulierung ausserdem eine Unverschämtheit.
Anstatt dass die Frau einmal PC mässig selbst Zeit reinsteckt ist es doch viel einfacher einen Naivling anzurufen.
Eine Schande fürs weibliche Geschlecht.
Unverschämt? Nein. "Zweckfreund" finde ich da eher noch harmlos.
Es ist doch die Wahrheit - er ist dumm genug, für ein weibliches Lächeln und ein Dankeschön zu jeder Tages- und Nachtzeit anzutanzen. In Wirklichkeit ist er nur ein nützlicher Idiot, der bei ihr keinerlei Chancen hat. Je eher ihm klar wird, daß es so nicht funktioniert, desto besser.
Raus aus dem selbstgewählten Schicksal, sich so weit ins Nerddasein zu stürzen, daß man nur als kostenloser PC-Support bei Frauen punkten kann. Je eher, desto besser.
Das ist keine spezielle Eigenschaft von klassischen Nerds. Das betrifft viele Männer, die sich nicht gerade über ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein oder viele Frauenbekanntschaften freuen können.
Ich kenne "Damen", die haben auf diese Weise nicht nur PC-Support, sondern auch Automechaniker, Nachhilfelehrer und Steuerberater auf Abruf. Die meisten davon über die Schiene, dass sie mal was von den "Damen" wollten und dann entscheiden haben (d.h. die Frau hat entschieden), dass sie doch lieber nur Freunde sein wollten... und die Männer hoffen irgendwie darauf, dass sie durch ihr unterwürfiges Verhalten vielleicht doch noch eine Chance haben.
Läuft aber auf das selbe Fazit raus. Eine Freundschaft ist ein Geben und Nehmen, und wenn da kein Ausgleich stattfindet, sollte amputiert werden. Oder Rechnungen geschrieben.