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Lesertipps zu Museen: Forscher unter Glas

CorbisVon der ausgedienten Fischkonservenfabrik bis zur futuristischen Biosphäre: Auf der interaktiven Weltkarte von SPIEGEL ONLINE erzählen Leser von außergewöhnlichen Museen. Hier sind zehn Tipps für Ihren nächsten Bildungsurlaub.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...832631,00.html
  1. #1

    "Geheimtipp"

    Alos, ich gucke mindestens einmal die Woche hier nach, ob die schönen Stellen, die ich kenne, schon als "Geheimtipp" genannt sind. Ich reise seit gut 30 Jahren und habe bei erneuten Besuchen die sogenannten Geheimtipps von vor einigen Jahren mit Entsetzen festgestellt, was daruas geworden ist: Überfüllt, laut, unerträglich. Ich finde diese ganze Aktion mit Wieitererzählen von den schönen Flecken der Erde ganz grauenvoll. Aber ich muss wirklich dabei feststellen, dass die meisten Tipps von Orten, die ich selber kenne, eben an den wirklich schönen Flecken haarscharf vorbei gehen.
    Wer die Welt entdecken will, so richtig und echten Kontakt sucht zu der dort gebotenen Natur, den Menschen, den Kulturen, der macht sich auf und läuft der Nase und dem Instinkt nach. Und das wird immer so bleiben. Für mich selbst: Ich werde niemals irgendwelchen "Geheimtipps" hinterherfahren, besonders wenn sie vor einem Millionenpublikum ausgebreitet werden. Und ich werde niemals irgendwelche Geheimtipps geben.
    Ein Beispiel: Vor vielen Jahren war ich auf der Insel Iraklia unterhalb von Naxos. Ein Traum, kann man nicht anders sagne. Heute fahre ich manchmal mit der Fähre zu meinen "Geheimorten" vorbei und könnte jedesmal heulen, was aus diesem Traum geworden ist.
    Und so wird es mit vielen Orten so gehen, die man dem Massentourismus feilbietet.
  2. #2

    Griechenland...

    Zitat von patras Beitrag anzeigen
    Alos, ich gucke mindestens einmal die Woche hier nach, ob die schönen Stellen, die ich kenne, schon als "Geheimtipp" genannt sind. Ich reise seit gut 30 Jahren und habe bei erneuten Besuchen die sogenannten Geheimtipps von vor einigen Jahren mit Entsetzen festgestellt, was daruas geworden ist: Überfüllt, laut, unerträglich. Ich finde diese ganze Aktion mit Wieitererzählen von den schönen Flecken der Erde ganz grauenvoll. Aber ich muss wirklich dabei feststellen, dass die meisten Tipps von Orten, die ich selber kenne, eben an den wirklich schönen Flecken haarscharf vorbei gehen.
    Wer die Welt entdecken will, so richtig und echten Kontakt sucht zu der dort gebotenen Natur, den Menschen, den Kulturen, der macht sich auf und läuft der Nase und dem Instinkt nach. Und das wird immer so bleiben. Für mich selbst: Ich werde niemals irgendwelchen "Geheimtipps" hinterherfahren, besonders wenn sie vor einem Millionenpublikum ausgebreitet werden. Und ich werde niemals irgendwelche Geheimtipps geben.
    Ein Beispiel: Vor vielen Jahren war ich auf der Insel Iraklia unterhalb von Naxos. Ein Traum, kann man nicht anders sagne. Heute fahre ich manchmal mit der Fähre zu meinen "Geheimorten" vorbei und könnte jedesmal heulen, was aus diesem Traum geworden ist.
    Und so wird es mit vielen Orten so gehen, die man dem Massentourismus feilbietet.
    ...war für mich am Schluss zu heulen. Selbst kurz vor der Wirtschaftskrise als es den Griechen noch scheinbar gut ging. Dies sagt jemand, der 1980, 16 Jahre alt, und mit Interrail-Ticket zum ersten mal dahin gefahren ist...

    Und jetzt kenne ich noch "Geheimtipps" in Süd- und Südostasien. Aber keine in Thailand mehr. Dort ists auch so wie in Griechenland geworden. Und ich war dort zum erstenmal 1990. Ko Phi Phi. Wahnsinnig schön war das. Und heute?


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