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Lesertipps für Roadtrips: Immer dem Kühlergrill nach

Peer Reinhard Rucksack in den Kofferraum, Fuß aufs Gaspedal - und los! Für viele Reisende liegt das Urlaubsglück auf der Straße, ob auf kurvigen Küstenwegen oder Schotterpisten in den Bergen. Auf unserer Reise-Weltkarte schwärmen Leser von Traum-Roadtrips zwischen Albanien und Australien - hier sind ihre Tipps.

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-883667.html
  1. #1

    Die Küstenstrasse Riksvej 17 in Norwegen, von Steinkjer nach Bodø, ist wohl eine der schönsten Strecken in Europa, Fjorde, Gletscher, phänomenale Ausblicke, der Saltstraumen, was will man mehr?
  2. #2

    Pacific Coast Highway

    ist für mich immer noch klar die Nr.1
    Was einige die ihn auch empfohlen haben nicht oder nicht klar genug gesagt haben ist die landschaftliche Vielfalt die er bietet.Man muß je nachdem nur wenige Meilen von der Küste weg fahren und ist in völlig anderer Landschaft.Einfach für jeden etwas dabei.
  3. #3

    Abenteuer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Rucksack in den Kofferraum, Fuß aufs Gaspedal - und los! Für viele Reisende liegt das Urlaubsglück auf der Straße, ob auf kurvigen Küstenwegen oder Schotterpisten in den Bergen. Auf unserer Reise-Weltkarte schwärmen Leser von Traum-Roadtrips zwischen Albanien und Australien - hier sind ihre Tipps.

    Die schönsten Roadtrips: Karakorum-Highway, 17-Mile-Drive und Co. - SPIEGEL ONLINE
    Diese ganzen Trips sind bestimmt gut fürs Fotoalbum. Abenteuer ist was anderes, zB auf der Harley quer durch Nigeria (ohne Begleitung). Von Kano aus über den Westen runter bis Lagos - nicht vergessen, ein wenig auf den Spuren von Susanne Wenger in Oshogbo zu verweilen, dann in den Osten ins Ibo-Land; ein Abstecher in das Öl-verseuchte Ogoni-Gebiet ist auch nicht schlecht. Dann über das Jos-Plateau und den Yankari-Park in den äußersten Nord-Osten des Landes fast bis zum Tschadsee. Danach wieder gen Westen am Rande des Sahel - Potiskum, so ziemlich das ödeste Kaff, das ich je gesehen habe - zurück zum Ausgangspunkt. Fazit: Wetter durchwachsen, immer auf der Hut vor diebischem Gesindel wegen des Mopeds, Unterkünfte der unterschiedlichsten Ansprüche, unglaublich freundliche und hilfsbereite Menschen; sechs Wochen, die ich nie vergessen werde.
  4. #4

    Australien... Great Ocean Road, naja, ich war etwas entäuscht. Vor allem liegt sie abgelegen, weit weg von Melbourne und am anderen Ende ist nicht viel zu sehen.
    Schönere, romantischere aber auch kürzere Küstenstraßen gibt es zB nördlich von Cairns QLD und südlich von Sydney (südlich am Royal National Park).
    Meine mir liebsten Touren mache ich immer in den Gebirgsketten der Westküste USA und der Ostküste Australiens. Tektonische Platten schieben sich hier übereinander, forme wunderschön hügelige Gegenden. Vor allem in Kalifornien zwischen San Francisco und Los Angeles gibt es wöchentliche Erdbeben, die Gegend ist kaum besiedelt. google maps auf dem Smartphone, und man findet leicht die schönsten Pisten
  5. #5

    Mekhong Scenic Drive in Nordostthailand (Isan)

    ....zwischen Si Chiang Mai, einem Staedtchen westlich von Nong Khai und Chiang Khan, einem "wiederentdeckten" Handelsposten mit vielen guterhaltenen Holzhaeusern noerdlich von Loei bietet, auf rund 145 Kilometern, unendlich viele schoene Ausblicke z. B. hinueber nach Loas und auf zerklueftete Felsriffe im Fluss, kleine Orte mit Restaurants deren Terassen ueber den Mekong gebaut sind und nette Guesthouses...
  6. #6

    Rv17

    Den Riksvej 17 in Norwegen kann ich auch nur empfehlen, lässt sich auch sehr gut mit dem Fahrrad fahren. Anschließend kann man mit der Fähre direkt weiter auf die Lofoten, auch sehr schön (wenn auch abschnittsweise etwas mehr Verkehr).
  7. #7

    Norwegen

    Wer kein Geld, keine Lust oder keine Zeit für USA, Australien oder Afrika hat, sollte unbedingt nach Norwegen.

    Ich war vor einigen Jahren mit dem Auto und einem Zelt durch Norwegen unterwegs. Von Oslo über den Preikestolen Richtung Bergen und durch die Telemark zurück. Es war der beste Urlaub meines Lebens.
    Wir sind jeden Tag so von 10 bis 16 Uhr gefahren, haben unterwegs an wunderbaren Orten angehalten und dank der überall stehenden Touristenkarten JEDEN Tag einen See gefunden, an dem man zelten konnte, oft direkt am Ufer.
    Bei 80% der Übernachtungen haben wir keine Menschenseele um uns herum gesehen und waren die einzigen dort.
    Ich hatte vorher nicht gedacht, daß sowas im westlichen Europa noch möglich ist.

    Die visuellen Eindrücke waren einfach nur genial, wunderschöne Berge, Täler, Seen, Wälder, Bäche, Flüsse und und und.
    Und daß man überall einfach so zelten kann, solange man nicht in Sichtweite irgendwelcher Siedlungen ist, ist einfach nur genial. In Deutschland braucht man ja einen spiessigen Campingplatz für sowas, auf dem man von biertrinkenden Lauthälsen umgeben ist.

    Und der Weg auf den Preikestolen lohnt sich so sehr, ich kanns jedem nur empfehlen.

    Norwegen - wir sehen uns 2013 wieder!
  8. #8

    Highway 1 ist meiner Meinung nach.....

    total überbewertet. Ich war enttäuscht, obwohl es viele als die schönste Strasse der Welt bezeichnen. Was mir landschaftlich viel mehr zugesagt hat, war von San Franciso gen Norden bis Seattle. Hier trifft man auf wilde Landschaften, und hat viel mehr Abwechslung. Just my 2 cents.
  9. #9

    Transalpina über die Karpaten - mit dem Motorrad

    Ein britischer Schriftsteller, in Russland lebend (siehe "The Long Way Round"), hat gesagt "es gibt nur drei Möglichkeiten ein Land wirklich zu e-r-l-e-b-e-n: zu Fuss, auf einem Reittier oder einem Zweirad."
    Und ich stimme ihm zu - nur dann erlebt man das Wetter, die Luft, die Gerüche, kommt an jeder Ecke mit den Menschen zusammen (wenn denn welche da sind) und nimmt sehr intensiv seine Umgebung wahr.
    Mein Mann und ich sind mit den Mottorrädern von Deutschland über Tschechien, Ungarn, Slowakei nach Rumänien ans Schwarze Meer gefahren, zurück im unteren Bogen durch Ungarn und Österreich - 6700km in 21 Tagen. Dabei haben wir drei mal die Karpaten überquert - auf der alten Passstrasse: der Transfagarasan - und der neuen Passstrasse: der Transalpina. Und DAS sind wirklich Passstrassen! Die Strasse ist dem Hang abgetrotzt - auf der einen Seite geht es steil bergauf, auf der anderen steil bergab. Leitplanken gibt es keine, Strassenmarkierungen auch nicht und die Haarnadelkurven sind teilweise so eng und steil, dass die entgegenkommenden Autos gegenseitig warten müssen, bis der Gegenverkehr durch ist. Und der Ausblick auf den Kämmen der Berge lässt den erhöhten Herzschlag von den Fahrterlebnissen gleich wieder aussetzen - es ist a-t-e-m-b-e-r-a-u-b-e-n-d! Wirklich - *breath taking*.
    (Die Great Ocean Road und die Umgebung(!) ist traumhaft und wunderschön - aber vom fahrerischen Reiz her dagegen echter Kindergarten.)
    [Dieses Jahr geht's ans Nordkap. ;-)]


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